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Bezirksliga 12

Remis zweier nassforscher Aufsteiger


Von Christian Lehmann

(11.08.19) Bis zur 75. Minute mussten die rund 150 Zuschauer im Hauenhorster Waldparkstadion warten, dann war Lars Zymner Historisches vorbehalten. Der erste Bezirksliga-Treffer für Concordia Albachten überhaupt eröffnete eine wilde Schlussphase im Duell der beiden Aufsteiger. Letztlich konnten die Teams nach dem 2:2 (0:0)-Remis zweier nassforscher Aufsteiger durchaus einverstanden sein.

So ein paar "Hättes", "Wäres" und "Wenns" schwangen in der Spielanalyse von Germania Hauenhorsts Trainer Markus Heckmann dann aber doch mit. Unsere Leistung war total in Ordnung. Wir haben gegen einen guten Gegner gespielt. Wir müssen aber mindestens mit 2:0 in die Pause gehen. Heckmann ärgerte sich dabei vor allem über zwei vergebene dicke Möglichkeiten von Daniel Albers (24.) und Jan-Niklas Krause (30.) in einer ansonsten eher chancenarmen Partie. 

Turbulente Schlussphase

So richtig ging die Lutzi aber erst ab, nachdem Albachtens Fynn Durinek eine Riesen-Möglichkeit seines Teams quasi auf der Hauenhorster Torlinie unabsichtlich vereitelte (70.). Anschließend brachte Concordias Torjäger Zymner die Gäste nach Steckpass des starken Lukman Atalan und Assist Daniel Golparvaris in Führung (0:1/74.). Die Antwort der Germania auf diesen Nackenschlag: ganz groß. Nach einem Freistoß von Yannik Willers köpfte Andreas Heckmann zum 1:1 ein (78.). Kurz darauf war Willers auf der rechten Seite frei durch, legte sich den Ball auf den Linken und lümmelte ihn ins lange Eck (2:1/85.). 

Doch die Freude hielt nicht lange an. Sekunden nach dem darauffolgenden Anstoß pfefferte Atalan den Ball lang nach vorn zu Silas Nübel. Der pflückte den Ball runter, drehte sich und hämmerte ihn trocken an Jan Westhoff vorbei ins Germanen-Tor (2:2/86.). In der Schlussphase hatte dann Noah Küßner auf der Gegenseite Pech mit seinem auf der Linie geklärten Kopfball (89.). 

Gute Moral auf beiden Seiten

"Wir haben uns über die beiden Gegentreffer sehr geärgert. Dass wir aber so zurückgekommen sind, zeigt die Moral dieser Mannschaft", befand Albachtens Co-Trainer Fabian Fröhning, der an der Linie seinen privat verhinderten "Chef" Jens Truckenbrod vertreten hatte. Er sah auch noch Verbesserungs-Bedarf: "Zu Beginn der ersten Halbzeit haben sich bei uns sehr viele Fehler eingeschlichen. Wir waren im Zentrum oft in Unterzahl und konnten uns nicht rauskombinieren."

Eine ganz wichtige Erkenntnis nahm auch Gegenüber Heckmann mit. "Wir haben auf mich am Ende den fitteren Eindruck gemacht. Wenn das Spiel noch zehn Minuten länger gegangen wäre, dann bin ich mir sicher, dass wir gewonnen hätten."

Germania Hauenhorts - Concordia Albachten     2:2 (0:0)
0:1 Zymner (74.), 1:1 Heckmann (78.), 
2:1 Willers (85.), 2:2 Nübel (86.)



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