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Bezirksliga 12

Kommunikation ist alles: Tobias Klostermann instruierte seine Teamkollegen.

Recke zeigt Moral und Wiethölter Emotionen


Von Eva-Maria Landmesser

(14.09.19) "Doof gelaufen" ist es am sechsten Spieltag für Germania Hauenhorst. So lautete zumindest die Spontanäußerung von Markus Heckmann nach der 1:3 (1:0)-Niederlage gegen TuS Recke. Nach einer spielbestimmenden ersten Hälfte hatte sich die Heckmann-Elf im letzten Drittel der Partie den Schneid noch abkaufen lassen.

Zu schaffen machte den Hauenhorstern dabei vor allem die Robustheit der Gastgeber. Diese war in der ersten Hälfte noch mit spielerischen Mitteln und Ballbesitz in den Griff zu kriegen. Gleichwohl ereigneten sich nur wenige Torchancen aus dem Spiel heraus. Erst in der 38. Spielminute hatte eine schöne Kombination auch Erfolg als Yannik Willers einen Angriff über die linke Seite einleitete und dann Andreas Heckmann auf die Reise schickte, welcher mit links das Leder in die linke untere Ecke setzte.

Emotionalität in der TuS-Kabine

Während Markus Heckmann seine Hauenhorster beschwor der körperlichen Stärke des Gegners weiterhin entgegenzuhalten, appellierte TuS-Coach Marc Wiethölter an die Moral seiner Mannschaft, was schließlich fruchtete. Germania bekam im zweiten Anzug zunehmend Probleme die Gangart des Gegners zu händeln, denn der Ballbesitz fehlte. Stattdessen operierten die Recker mit vielen langen Bällen auf ihren riesenhaften Rene Heeke und setzten Hauenhorst damit zunehmend unter Druck. Mithin dauerte es noch bis zur 72. Spielminute bis Reckes Offensivgigant zum hochverdienten Ausgleich traf.

Bitter wurde es für Heckmanns-Truppe jedoch erst kurz vor Schluss. Aufgrund einer Notbremse von Jan-Hendrik Koers an Dominik Pieper wurde ersterer mit einer roten Karte vom Platz geschickt. Letzterer schritt jedoch zum Freistoß. Direkt ausgeführt und wunderbar über die Mauer gelegt, bescherte Pieper sich und seiner Mannschaft ein wahres Traumtor zum Führungstreffer. Mit der letzten Aktion warfen die Gastgeber noch einmal alle Kräfte nach vorne und wieder war es das Glückskind des Tages Dominik Pieper, der den Ball über die Linie brachte. Auch nach dem Abpfiff zeigte sich Reckes-Trainer Marc Wiethölter bekennend emotional: "Ich bin stolz und glücklich, denn die Mannschaft hat es gewollt."

TuS Recke - SV Germania Hauenhorst     3:1 (0:1)
0:1 Heckmann (38.), 1:1 Heeke (72.),
2:1 Pieper (90.), 3:1 Pieper (90.+2)
Besonderes Ereignis: Rote Karte für Jan-Hendrik Koers (89.)



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