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Bezirksliga 12

Niklas "Bambi" Thoms (r.) setzt hier Albachtens Fynn Durynek zu. Das Wilmsberger Eigengewächs hat sich inzwischen in der Stammelf festgebissen.

Niklas "Bambi" Thoms ist noch nicht am Ende


Von Christian Lehmann

(19.09.19) Was ist nur beim SV Wilmsberg los? Nach sechs Spielen dümpelt Christof Brüggemanns Team, das doch eigentlich in der Spitzengruppe mitmischen wollte, auf Platz elf der Tabelle herum. Noch kein Grund zur Panik, aber doch Anlass, sich Gedanken zu machen und etwas zu verändern. 

"Wir hatten uns das anders erhofft", räumt Niklas Thoms (23) ein. "Wir müssen uns jetzt wieder als Einheit präsentieren, unser Spiel umstellen und geiler auf Buden werden", fordert der Mittelfeldspieler. Natürlich fehlt den Piggen derzeit Torjäger Alex Hesener, doch das will der Sechser nicht mehr als Alibi gelten lassen. "Wir sind eigentlich so gut aufgestellt, dass wir das verkraften können. Auch in der vergangenen Saison hatten wir viele verschiedene Torschützen", sagt der Student des Wirtschaftsingenieurwesens an der FH Steinfurt.

Einmal, im Ferienlager...

Thoms selbst hat in dieser Saison immerhin schon einmal getroffen, obwohl das nach eigener Aussage nicht so sein Ding ist. Als Sechser ist man schließlich auch meist etwas weiter weg vom Tor. Auf der Königsposition vor der Abwehr fühlt sich "Bambi" pudelwohl. "Bambi"? Diesen Spitznamen hat der Blondschopf dort bekommen, wo man meist Spitznamen bekommt. Nein, nicht an der Theke, sondern im Ferienlager des SVW. Weil er mit zarten 16 Jahren der jüngste Betreuer und stets derjenige war, der loslaufen musste, wenn etwas fehlte, bedachte ihn Ur-Pigge und "Präsi-Sohn" Tobias Brüning mit dem ulkigen Kosenamen. Der fast zwei Meter große Schlacks Thoms findet's okay: "Ich kann da ganz gut mit leben, schließlich laufe ich ja auf dem Platz auch mal mit wackeligen Beinen herum..." 

In den vergangenen Jahren war das Eigengewächs oft nur Ersatz, inzwischen gehört er zu den großem Stützen des Teams und hat alle Spiele in der laufenden Saison bestritten. Eine bemerkenswerte Entwicklung, die Thoms auch seinem Fleiß und Trainings-Ehrgeiz verdankt. "Die ersten zwei Jahre im Seniorenbereich sind ja immer schwierig. In der A-Jugend hatte ich eine Saison, in der wir abgestiegen sind und mehr Eigentore geschossen als Punkte geholt haben", so Thoms. "Die Umstellung war ziemlich groß. Ich glaube, ich habe mich kontinuierlich weiterentwickelt. Ich bin aber noch nicht am Ende."

 

BW Aasee - Germania Hauenhorst     (heute, 20 Uhr)
Zwei gänzlich unterschiedliche Teams und Tabellennachbarn, die mit ihrem bisherigen Abschneiden voll zufrieden sein dürfen, kämpfen zur Prime Time an der Bonhoefferstraße um den nächsten kleinen Schritt zum Saisonziel früher Klassenerhalt. BWA ist aktuell als Siebter ein Pünktchen vor Germania, weil es daheim alle drei Partien gewinnen konnte. Hauenhorst hat schon 21 mal getroffen und stellt damit die zweitbeste Angriffsreihe der Liga.
Heimspiel-Tipp: 1:2
Thoms: Hauenhorst ist gut unterwegs und hat offensiv sehr viel Qualität - 1:3.

Emsdetten 05 - Ibbenbürener SpVgg     (Sonntag, 15 Uhr)
Die Führungs-Herschenker des vergangenen Spieltages kreuzen am Wasserturm die Klingen. Die Nullfünfer lagen bei der SG Telgte zuletzt mit zwei Toren vorne, mussten sich aber letztlich mit einem 2:2 arrangieren. Die ISV ging bei BW Aasee trotz des frühen 1:0 durch Marvin Hagemann sogar ganz leer aus. Beide haben ein fast identisches Torverhältnis, Emsdetten hat nur einen Treffer weniger markiert als die Becker-Buben. Noch nie gab es seit der Statistik-Aufzeichnung bei fussball.de ein Remis zwischen beiden, sechsmal gewann Nullfünf bei drei ISV-Erfolgen.
Heimspiel-Tipp: Das muss ja unentschieden enden - 2:2.
Thoms: Puh, das wird ein enges Spiel auf Messers Schneide. Die ISV ist gut in Fahrt in dieser Saison - 1:2.

SV Burgsteinfurt - Vorwärts Wettringen     (Sonntag, 15 Uhr)
Vor wenigen Wochen standen sich beide Teams noch im Kreispokal gegenüber. Dort zeigte Vorwärts, dass es mit der vermeintlichen Übermannschaft der Liga mitstinken kann und gewann im Elfmeterschießen. Nun stellt sich die Situation nochmal ein wenig anders dar. Die Hausherren beklagen zahlreiche Verletzte und gingen auch beim Spitzenspiel in Greven leer aus. Eine schwierige Situation für SVB-Coach Christoph Klein-Reesink, der sich aber sicher ist, dass der Weg zur Meisterschaft sowohl für Burgsteinfurt als auch für die Konkurrenz noch lang und steinig ist. Auch Wettringen würde im Falle eines Sieges wieder neue Hoffnung schöpfen, im Mai mit dabei zu sein, wenn es an die fetten Näpfe geht. Von den letzten fünf Begegnungen beider Teams konnten die Stemmerter im Übrigen nur eine einzige gewinnen (3:2 im August 2018).
Heimspiel-Tipp: 3:3
Thoms: Die Offensiv-Power von Wettringen haben wir schon zu spüren bekommen. Ich glaube aber, dass sie mit dem richtigen Druck auf hinten Probleme bekommen können. Den haben wir leider nicht aufbauen können. 2:2.

SV Wilmsberg - TuS Recke      (Sonntag, 15 Uhr)
Das eine Sorgenkind aus Recke hat sich durch den jüngsten Sieg über Germania Hauenhorst ein wenig freigeschwommen. "Ich war in Recke und habe gesehen, wie man aus so einem Tal rauskommen kann", meint SVW-Coach Christof Brüggemann. Es gehört auch Glück dazu, denn das hatte Marc Wiethölters Team zwischenzeitlich. Nach dessen Bekanntgabe, den Klub zum Saisonende zu verlassen, darf man auf die Reaktion der Mannschaft gespannt sein. Es ist durchaus denkbar, dass die Piggen personell oder systemtechnisch Änderungen vornehmen nach zuletzt acht Gegentoren in zwei Spielen. Man muss ihnen aber auch zu Gute halten, dass mit Greven und Wettringen zwei echte Brocken bespielt werden mussten. Recke hat in der jüngsten Historie nur einmal gegen Wilmsberg gewonnen, das war beim 2:1 im Hinspiel der Vorsaison. 
Heimspiel-Tipp: 2:1
Thoms: Da setze ich natürlich auf uns. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Kurve kriegen und endlich mal zu Null spielen.

SG Telgte - Concordia Albachten     (Sonntag, 15 Uhr)
Die Gastgeber aus Telgte haben bisher all ihre Punkte daheim geholt. Es wäre hilfreich, das Punktekonto am Sonntag ein wenig aufzustocken. Das Kellerduell im Takko-Stadion ist das wohl erste Aufeinandertreffen beider Teams überhaupt - Statistik-Nerds mögen uns gerne korrigieren. Zumindest in diesem Jahrtausend haben die SGT und die Concorden noch nicht gegeneinander um Punkte gespielt.
Heimspiel-Tipp: 1:2
Thoms: Wir haben gegen beide schon gespielt. Das sind zwei Teams auf Augenhöhe. Ich setze trotzdem auf Albachten - 1:2.

SC Hörstel - 1. FC Gievenbeck II     (Sonntag, 15 Uhr)
Den ersten Sieg geholt, die Schießbude der Liga vor der Brust - das klingt nach einer komfortablen Situation für den Aufsteiger aus Hörstel. Doch Obacht, die FCG-Reserve hat sich am Sonntag gegen Wolbeck zumindest als wettbewerbsfähig erwiesen. Außerdem hatten die ohnehin personell auf dünnem Eis schliddernden Gastgeber am Mittwochabend noch ein ganz schweres Kreispokalspiel gegen den TuS Recke (0:2) vor der Brust. 
Heimspiel-Tipp: Gievenbeck holt den ersten Punkt - 2:2.
Thoms: Wenn man sich die Ergebnisse von Gievenbeck anschaut, dann könnte es ein schweres Jahr werden für die. Ich traue ihnen aber immerhin ein Tor zu. 5:1.

VfL Wolbeck - SC Greven 09     (Sonntag, 15 Uhr)
Ganz klar: Diese Partie bekommt von uns den Stempel "Spitzenspiel". Nullneun ist nach dem Triumph gegen den SV Burgsteinfurt am Sonntag euphorisiert und als einziges Team der Liga noch ungeschlagen, der VfL hat daheim am Brandhoveweg all seine Partien gewonnen. Die letzten beiden Aufeinandertreffen gingen klar an die Grevener, vor allem das 1:7 im März dieses Jahres dürfte Alois Fetsch und seinem Team noch in bitterer Erinnerung bleiben. Allerdings verfügt der VfL-Coach nun über einen deutlich breiteren und besser besetzten Kader als noch vor einigen Monaten. 
Heimspiel-Tipp: 2:4
Thoms: Wolbeck ist diesmal richtig gut gestartet. Aber auch Greven hat enorme Wucht in der Offensive - 1:3.

Borussia Münster - Cheruskia Laggenbeck     (Sonntag, 15.30 Uhr)
Schon am Donnerstagabend beim Pokalspiel in Riesenbeck will Cheruskia-Coach Nico Fehlhauer eine Reaktion von seinem Team sehen. Der Teamspirit, in der vergangenen Saison noch das große Plus der Laggenbecker, ist derzeit merklich angeknackst. Ganz gleich, ob sie in Laggenbeck jetzt die Medizinbälle rausholen oder sich gemeinsam einfach mal nach allen Regeln der Kunst besaufen - es muss sich etwas ändern. Bei den Borussen wartet eine extrem schwere Aufgabe auf die Gäste, die sowohl offensiv als auch defensiv nach Gievenbeck das zweitschwächste Team der Liga sind - das zumindest sagt die Statistik. Auf ihrem Mini-Kunstrasenplatz haben die Hausherren bisher all ihre Spiele gewonnen. 
Heimspiel-Tipp: 2:0
Thoms: Borussia kenne ich noch nicht so gut, die scheinen aber gut zu sein und reichlich Aufstiegs-Euphorie mitgenommen zu haben. Laggenbeck kommt viel über Körperlichkeit und lange Bälle. Gegen uns haben sie gezeigt, dass sie was drauf haben, auch wenn sie in der Tabelle nicht so gut da stehen. 2:2.



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SC Münster 08 II 15    53:11 43  
2    SV Bösensell 15    39:10 37  
3    TGK Tecklenburg 15    57:17 36  
4    Arm. Ibbenbüren 15    49:22 36  
5    SV Mesum II 15    49:31 34  

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