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Bezirksliga 12

So sah das aus an der Grevingstraße: Während Patrick Fechtel zahlreichen vergebenen Chancen nachtrauerte...
... feierten die Borussen sich und die Tabellenführung.

Borussias grandiose Antwort


Von Christian Lehmann

(06.10.19) Nach dem schwachen Auftritt gegen den 1. FC Gievenbeck II vor einer Woche hatte Borussia Münsters Trainer Yannick Bauer im Training eine Reaktion von seiner Mannschaft gefordert - und nicht bekommen. Deshalb gab's am Donnerstag in der Kabine einen Anpfiff. Und der hat offenbar seine Wirkung nicht verfehlt. Dank einer grandiosen Anfangsphase gewannen die Borussen das Spitzenspiel gegen den SC Greven 09 mit 3:1 (3:0) und erklommen die Spitze. 

"Die Woche war eine Vollkatastrophe. Dann haben uns heute auch noch Lukas Konopka und Pascal Koopmann gefehlt", ließ Bauer nach dem Spiel durchblicken, dass er nicht unbedingt mit einer derart starken Leistung gerechnet hatte. "Ich habe die Jungs gefragt, ob sie weiter oben mitspielen wollen. Sie sollten die Antwort auf dem Platz geben. Dass Greven heute Chancen bekommt, war klar. Wir brauchten auch ein wenig Spielglück. Wer aber so souverän den Spitzenreiter schlägt, der gehört oben rein. Mit Platz sechs geben wir uns nicht mehr zufrieden..."

Strittifger Elfmeter

Was die Borussen vor allem im ersten Durchgang zeigten, wurde höchsten Bezirksliga-Ansprüchen gerecht. Drei Minuten waren gespielt, da verbuchte die erste Pressing-Welle der Hausherren ihren ersten Erfolg, der Konter rollte über Dennis Paul, der den freistehenden Lucas Ta bediente - 1:0 (3.). Die Gäste hatten auf dem kleinen Kunstrasenplatz am Borussen nur wenig Raum, um ihr enormes Tempo auszuspielen. Einige Zuschauer fühlten sich ob des engen Feldes ein wenig an einen Menschenkicker erinnert. Und doch schickte Nic Kriwet nach zehn Minuten Fechtel in die Gasse, der jedoch heute wohl das oberste Stockwerk anvisiert hatte (10.). Fortsetzung folgt.

Was den Nullneunern nicht gelang, klappte bei den Borussen. So wie bei Dennis Pauls Mega-Huf aus gut 20 Metern. Der Ball schlug unhaltbar hinter Luca Dömer ein (2:0/21.). Wenig später legte Henry Hupe gar noch einen drauf. Nach einem Zweikampf zwischen Luca Dömer und Tim Hermann hatte Referee Bernd Wallmeier auf den Strafstoßpunkt gezeigt. Zumindest die Grevener Zuschauer zweifelten stark an dieser Entscheidung (3:0/25.). Wenig später lag der Ball dann im Borussen-Tor, doch Fechtel hatte diesmal Schlussmann Philipp Oluts gefoult (30.).

Kriwet verkürzt

Nach dem Seitenwechsel schafften es die Hausherren zunächst, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Erst nach gut einer Stunde gelang es den emsigen Grevenern, den Rückstand zu verkürzen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld legte Patrick Fechtel den Ball in die Mitte, wo Jonas Averbeck freistehend über den Ball senste, Nic Kriwet aber aus weitaus spitzerem Winkel die Kugel ins Tor stopfte (1:1/58.). Wer weiß, was passiert wäre, hätte Fechtel drei Minuten später seine Riesenchance aus halblinker Position genutzt hätte? Doch für Grevens flotten Dribbler sollte es einfach nicht sein an diesem Tag, er setzte den Ball knapp am Borussen-Kasten vorbei (61.).

Auf der Gegenseite vereitelte Luca Dömer gegen Paul nach Steckpass von Ta die mögliche Entscheidung (62.). Die Grevener Angriffe wurden zusehends wütender - aber nicht präziser: So zischte Steffen Hertings Strahl über das Tor (68.). Die Borussen hätten indes nach einem Rempler von Fechtel gegen Robert Flügel einen Elfmeter zugesprochen bekommen können, doch Schiedsrichter Bernd Wallmeier hatte kein Foul gesehen (83.). Zudem vertändelten Manoel Schug und Hannes Schug das mögliche 4:1 fahrlässig (90.+2). Das dürfte ihnen jedoch in Anbetracht des wenig später ertönenden Schlusspfiffs schnuppe gewesen sein.

Irgendwann musste die erste Saison-Niederlage ja kommen, meinte Grevens Coach Andreas Sommer. Und da sein Team nun bereits gegen alle Topteams gespielt hat und es auch an der Grevingstraße nicht so schlecht aussah, fiel sein Fazit milde aus: "Wir waren schon in der ersten Halbzeit nicht schlechter und hatten unsere Möglichkeiten. Wir haben die Bälle nur zu oft ins Zentrum gespielt und haben uns dumme Ballverluste geleistet. Für mich war's auch kein Elfmeter. Dass man mal ein Spiel verliert in einer Saison, ist klar." 

Borussia Münster - SC Greven 09     3:1 (3:0)
1:0 Ta (3.), 2:0 Paul (21.),
3:0 Hupe (25.), 3:1 Kriwet (58.)
Borussia: Oluts - Gimbel (90. Ebong), Finger, Hupe, Landas - Hermann, John - Kovacevic (58. Flügel), Schug, Ta (80. Mikowsky) - Paul (76. Ueberfeld)
Greven: Dömer - Herting (78. Der), Krasenbrink, Averbeck, Kraus - Kücükosman, Hart (73. Rüschenschulte) - B. Lakenbrink, P. Lakenbrink, Fechtel - Kriwet

Dennis Paul (l.), hier gegen Felix Krasenbrink, holtenach 21 Minuten eine echte Fackel raus.
Tim Gimbel (l.) beißt sich in diesem Zweikampf an Patrick Fechtel fest.


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5    SV Mesum II 15    49:31 34  

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