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Bezirksliga 12

Linus Möllers und der VfL Wolbeck zeigten gegen den TuS Recke eine überzeugende Leistung. Vor dem Tor fehlte jedoch der letzte Punch.

"Ich sehe die Jungs gerne Fußball spielen"


Von Christian Lehmann

(02.10.19) Wenn Du nach dem Spiel ein überschäumendes Lob vom Gegner bekommst, dann hast Du meist verloren. Dem VfL Wolbeck war es beim 2:3 (0:1) gegen den TuS Recke exakt so ergangen. Statt der Punkte hatten sich die Hausherren immerhin den Respekt von Gästetrainer Marc Wiethölter errungen.

"Wir waren heute nicht die bessere, aber die effektivere Mannschaft. Wolbeck hat eine richtig gute Truppe. Ich sehe die Jungs gerne Fußball spielen. Da ist richtig Potenzial drin. Sie hatten einen guten Aufbau und eine gute Spielanlage. Ballbesitz-Fußball ist aber nicht immer erfolgreich...", sagte Reckes Coach nach der Partie. Er hatte nicht nur für den Gegner, sondern auch für sein Team voller "Mentalitäts-Monster" warme Worte übrig: "Wir haben überragend verteidigt und eine tolle kämpferische Leistung geboten."

Wolbeck fehlt das Killer-Gen

Das und das aktuell fehlende Wolbecker Killer-Gen sorgten dafür, dass Recke zur Pause recht schmeichelhaft mit 1:0 führte. Die Hausherren diktierten das Spiel, erarbeiteten sich jedoch nur eine echte große Tormöglichkeit. Sebastian Jakob verzog frei vor dem Kasten von Jens Klemusch (15.). Auf der Gegenseite traf Recke nach einem strittigen Freistoß zur Führung. Rene Heeke traf, nachdem Jan-Niklas Tegtmeier an der Außenlinie Foul gegen Tobias Klostermann gespielt haben soll (0:1/28.). Wolbecks spielender Co-Trainer Florian Quabeck konnte die Meinung des Referees nicht teilen. "Es war richtig ärgerlich, dass wir durch so ein Ding in Rückstand geraten sind", sagte er.

Quabeck musste zur Pause mit muskulären Problemen raus - und mitansehen, wie sein Team auch noch das zweite ärgerliche Gegentor schluckte. Vor Tobi Klostermanns herrlichem Schlenzer (0:2/58.) hatten viele Wolbecker jedoch ein Foulspiel an Marco Bensmann gesehen. Eben jener verkürzte per Kopf kurz darauf auf 1:2 (66.) - nun wurde es richtig munter am Brandhoveweg. Zumal die Gäste - Kai Brönstrup, für den verletzten Daniel Kammerzell gekommen, musste verletzt wieder raus - nun auf dem Zahnfleisch krochen.

Klein pariert Elfmeter

Marc Klein hielt sein Team im Anschluss daran mit einem parierten Elfmeter gegen Rene Heeke im Spiel, zuvor hatte Jonas Bodin Reckes Joker Dennish Sriskandarajah im Strafraum gefoult - zumindest diese Situation war unstrittig (72.). Philippe Büchter machte dann vermeintlich alles klar (1:3/76.), doch der VfL gab einfach nicht klein bei. Nachdem Jonathan Tegtmeier per Kopf auf 2:3 verkürzt hatte (90.), fuhr der Puls der knapp 100 Zuschauer Achterbahn. Erst recht, als Bensmann einen langen Ball von Linus Möllers mit der Brust sauber mitnahm und frei vor dem Tor stand. Doch er verzog knapp - und die Wolbecker waren geschlagen.

"Wir wollten nach dem schwachen Spiel in Wettringen eine Reaktion zeigen. Das ist uns gelungen", meinte Quabeck. "Zumindest einen Punkt hätten wir gerne mitgenommen und meiner Meinung nach auch verdient gehabt. Die Stimmung in der Kabine war leicht gedrückt, aber für uns ist es bisher immer noch eine gute Saison." Das gilt auch für den TuS, der als Fünfter inzwischen wieder gut im Geschäft ist. "Die zehn Tage Pause werden uns jetzt gut tun", glaubt Wiethölter. Er ist gespannt, wie sich sein Team in den kommenden Wochen gegen die vermeintlich "Kleinen" schlägt. Mit Ausnahme von Borussia Münster haben die Recker alle Teams aus dem oberen Tabellensegment bereits bespielt.

VfL Wolbeck - TuS Recke     2:3 (0:1)
0:1 Heeke (28.), 0:2 T. Klostermann (58.),
1:2 Bensmann (66.), 1:3 Büchter (76.),
2:3 Jo. Tegtmeier (90.)
Bes. Vork.: Wolbecks Klein pariert FE gegen Heeke (72.)



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