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Bezirksliga 12

Hauenhorsts-Schnapper Dominik Wierling wurde neben Standardsituationen auch im Verlauf von Tempogegenstößen geprüft, als seine Mannschaft das Spiel offensiver gestaltete.

Hauenhorst mit der zweiten Luft


Von Eva-Maria Landmesser

(06.09.20) Ein Derby, wie man es sich wünscht, lieferten sich die Reserve vom SV Mesum und Germania Hauenhorst am ersten Spieltag. Nachdem die Gastgeber lange geführt hatten, drehte Germanias Elf die Partie in den letzten 20 Minuten zum 3:2 (0:1).

„Die Stimmung hat gepasst und es war ein Derby, in dem es gut hin und her ging“, erklärte Hauenhorsts Trainer Dino Mattick nach dem Spiel. Dabei sei der gegenseitige Respekt und der Umstand, dass sich die Teams kennen, immer zu spüren gewesen. Bis das Spiel - den Erwartungen entsprechend - Fahrt aufnahm, dauerte es jedoch etwas. „Für beide Mannschaften war es schwierig, zu erkennen, wo man nach einer solch langen Phase steht und wie man so ein Spiel angeht“, so Mesum II-Coach Pascal Wilmes. In der ersten Hälfte ließen daher beide Parteien wenig zu. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erwischten die Hausherren ihre Gäste gleichwohl in einer verschlafenen Phase. Ein ins Zentrum geklärter Ball wurde von Philip Grewe aus 16 Metern per Direktschuss zum 1:0 für die Gastgeber verwandelt.

Hauenhorst klärt unglücklich

Unmittelbar nach der Pause setzten Hauenhorsts Anil Kesluhoglu durch einen Schuss an die Unterkante der gegnerischen Latte und Karsten Wessel im zweiten Versuch Nadelstiche. Danach ließen sich die Gäste jedoch zu tief fallen und kassierten wiederum durch einen unglücklich geklärten Ball das 0:2 in der 58. Spielminute. In die Torschützenliste trug sich dabei Mesums Mika Staats ein, durch einen Schuss mit links in die rechte, untere Torecke. Die Germania musste jetzt mehr machen und wusste das auch. Mattick brachte Munzur Bezgincan sowie Nico Foullois und machte das Spiel seiner Mannschaft damit offensiver.

Die Emotionen kochen hoch

Einen langen Ball von Hauenhorst klärte Mesums Torhüter Daniel Renger in höchster Not in der Box, riss dabei allerdings auch einen gegnerischen Spieler von den Füßen. Der Schnapper wurde mit gelb verwarnt. Hauenhorst forderte jedoch rot. Jetzt hatten sich die Derby-Emotionen eingestellt. Den daraus resultierenden Freistoß nutzten die Gäste zum 1:2 Anschlusstreffer durch den eingewechselten Munzur Bezgincan, der das Leder über die Torlinie drückte. Die Germania kam jetzt mit der zweiten Luft, wohingegen bei den Hausherren die Köpfe heruntergingen. Etwa Minuten zehn später stand Bezgincan erneut zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nach der Vorbereitung von Anil Kesluhoglu musste ersterer den Fuß nur hinhalten, um zum 2:2 auszugleichen. Zu diesem Zeitpunkt wären beide Mannschaften mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Zwei Minuten vor Schluss tat sich in der gastgeberischen Hälfte jedoch noch einmal eine Lücke auf. Nach einem Pass aus dem Zentrum, marschierte Nico Foullois mit dem Ball aufs Tor und erhöhte zum 3:2.

SV Mesum II - Germania Hauenhorst     2:3 (1:0)
1:0 Grewe (45.), 2:0 Staats (58.),
2:1 Bezgincan (72.), 2:2 Bezgincan (82.),
2:3 Foullois (88.)



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