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Bezirksliga 12

Hauenhorsts Spielertrainer Guido Göcke (r.) sucht nach Halt, Burgsteinfurts Sam Anyanwu die Orientierung. Fotos: Lehmann
Germanias Munzur Bezgincan (r.), hier im Zweikampf mit Jonas Greiwe, verpasste im ersten Durchgang die mögliche Gästeführung.

Stemmert mit der Sonne im Bunde


Von Christian Lehmann

(05.09.21) Der Spätsommer zeigte sich an diesem Sonntag noch einmal von seiner besten Seite und bescherte auch den Zuschauern auf den Fußballplätzen wohlige Temperaturen und reichlich Sonnenstrahlen. Im Lager von Germania Hauenhorst hätten sie darauf rückblickend wohl gerne verzichtet, denn der Lorenz hatte am 2:0 (0:0)-Erfolg des SV Burgsteinfurt im Bezirksliga-Duell beider Teams durchaus seinen Anteil.

Es lief bereits die 65. Minute in einem bis hierhin aus SVB-Sicht mäßig zufriedenstellenden Kick, da löffelte Kai Hintelmann von der Grundlinie aus einen Flankenball in Richtung Hauenhorster Tor. Eigentlich ungefährlich. Denkste! Germanias Schlussmann Jan Westhoff ließ das Spielgerät in feinster Tomislav Piplica-Manier durch die Hände gleiten und musste es anschließend aus dem Tor holen. Passiert immer wieder, sieht aber eben auch einfach saublöd aus. Eigentlich hätte "Tanne" zu diesem Zeitpunkt gar nicht im Tor stehen sollen, denn Germanias Nummer eins war gerade erst frisch aus dem Mallorca-Urlaub heimgekehrt. Weil aber Dominik Wierling noch nicht wieder einsatzfähig ist, setzte sich der Schnapper auf die Bank - und musste tatsächlich ran, weil Ersatzmann Dennis Fischer sich im Laufe des ersten Durchgangs verletzt hatte...

Bode an den Innenpfosten

Den hatten die Gäste noch durchaus ausgeglichen gestaltet. Während die Stemmerter zu behäbig agierten und nur selten durch das Hauenhorster Bollwerk stießen, hätten Jürgen Heckmann bei einem Kuddelmuddel im Strafraum (20.) sowie Munzur Bezgincan bei einem Abschluss aus spitzem Winkel (30.) durchaus das 0:1 erzielen können. Auf der Gegenseite vergab Lars Bode per Kopfball an den Innenpfosten (35.) jedoch noch eine Möglichkeit der Kategorie "Tausendprozenter".

"Die erste Halbzeit war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben", bemängelte SVB-Coach Christoph Klein-Reesink. "Wir haben zu schnell die langen Bälle in die Spitze gesucht. Nach der Pause haben wir dann Lars Kormann und Alex Hollermann vorne etwas enger zusammen gezogen und flach durchs Zentrum gespielt. Das hat deutlich besser funktioniert", analysierte er. Hollermann war es indes auch, der nach mehrfach geblockten Torabschluss-Versuchen aus der Drehung und 18 Metern Torentfernung für die Entscheidung sorgte (75.). Danach spielten die Hausherren das Ding locker runter.

"Nach dem zweiten Gegentor war bei uns der Zahn gezogen", wusste auch Germanias Spielertrainer Guido Göcke, der sich ein wenig ärgerte. "Wir haben uns etwas hinten reindrängen lassen, hatten nicht mehr genug Ruhe am Ball und haben vorne die Bälle nicht mehr richtig festgemacht. Die Torchancen in der ersten Halbzeit, das sind Dinger, die musst Du nutzen, wenn Du in Burgsteinfurt was holen willst. Schade, mit einer etwas besseren Leistung hätten wir hier etwas mitnehmen können."

SV Burgsteinfurt - Germania Hauenhorst     2:0 (0:0)
1:0 Hintelmann (65.), 2:0 Hollermann (75.)

 



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