Bezirksliga 12
"Wie ein Sechser im Lotto": Wolbeck freut sich über zugelaufenes Duo
von Fabian Renger
(08.05.25) 40, 45 Minuten zum Training hin und zurück zu eiern? Uncool. Das dachten sich jedenfalls Tim Drießen und Anton Jannes Macha. Beide zocken beim SV Gescher. Beide wohnen allerdings studienbedingt in Münster. Die Pendelei waren und sind sie satt. Also suchten sie einen Verein in Münster - und wurden beim VfL Wolbeck fündig. Sie sind die externen Neuzugänge zwei und drei der kommenden Saison.
"Tim ist seit Ewigkeiten Stammspieler bei Gescher im Mittelfeld und dort ein Urgestein", erklärt VfL-Vereinschef Jörg Pöppelbaum. Macha spielte vor seiner Zeit in Gescher beim SuS Stadtlohn. Beide bildeten bislang eine Fahrgemeinschaft. "Sie sind über einen Kontakt in unserer Mannschaft zu uns gekommen, weil sie den Aufwand nicht mehr betreiben wollten. Sie sind immer zusammen gefahren und haben sich nun dazu entschieden, auch zusammen einen Verein in Münster zu finden", so der VfL-Vorsitzende.
Drießen bringt aufgrund seiner Größe - er misst locker 1,95 Meter - eine gewisse Körperlichkeit mit und ist als Sechser oder Achter einzuplanen. Macha ist deutlich kleiner und vorne auf den Außenpositionen beheimatet.
Planungen abgeschlossen
"Wir wollten den Kader sinnvoll ergänzen und qualitativ was dazu gewinnen. Das waren Positionen, wo wir Bedarf erkannt hatten. Daher war es wie ein Sechser im Lotto, dass sie uns zugelaufen sind", freut sich Pöppelbaum. Nach Lars Finkelmann (TuS Hiltrup) sind Macha und Drießen hat der VfL erst drei Neulinge von außerhalb. Aus der A-Jugend stößt Hannes Schlautmann fest nach oben. Der gehört jetzt sowieso schon zum Kader und spielte bereits zwölfmal. Die Planungen seien damit bereits abgeschlossen, so Pöppelbaum. Im Sommer heuert ja bekanntlich Yannick Gieseler als Chefcoach am Brandhoveweg an.
Als einziger Abgang steht Jan Schroer fest. Er hört aus beruflichen Gründen auf.








































