Bezirksliga 12
"Kammerjäger" Yannick Gieseler soll die Graue VfL-Maus verscheuchen
von Christian Lehmann
(27.11.25) Da haben wir ja mal wieder was angerichtet. Der "Graue Maus"-Vergleich, den wir kürzlich beim VfL Wolbeck gezogen haben, hat sich auch im Verein herumgesprochen. "Aber es stimmt ja", betont Jörg Pöppelbaum, Vorsitzender am Brandhoveweg. Nachdem die Wolbecker in den vergangenen acht Jahren (!!!) in der Bezirksliga die Saison stets zwischen Platz sechs und elf abgeschlossen haben, sind sie Stand jetzt zumindest tabellarisch als Siebter weiterhin genau das. Die Arbeit von Yannick Gieseler, der im Sommer den Cheftrainerposten übernommen und das Team fußballerisch nochmal nach vorn gebracht hat, schmälert das allerdings nicht. Weil die Richtung stimmt, geht's für ihn auch in der nächsten Saison weiter beim VfL - ebenso wie für Co-Trainer Linus Möllers. Eine Veränderung im Trainerteam gibt es allerdings.
"Ich mache weiter in Wolbeck. Wir sind uns schon seit ein paar Wochen einig", bestätigt Gieseler auf Nachfrage unserer Redaktion. Und erklärt auch gleich warum: "Es macht Spaß, es läuft ordentlich - auch wenn wir ein paar enge Spiele öfter hätten ziehen müssen." Tabellenrang sieben ist nicht das, was er sich erhofft hatte - allerdings lässt sich die Platzierung auch insofern relativieren, als der Rückstand auf den Dritten aus Mauritz nur vier Punkte beträgt. "Wenn ich die Platzierung sehe, könnte ich... (- wir paraphrasieren an dieser Stelle mal -) ... mir etwas Schöneres vorstellen. Aber wir kommen wieder und machen in der Rückrunde noch ein paar Plätze gut!", verspricht der Übungsleiter.
Pöppelbaum: "Wollen oben angreifen"
Davon ist auch Pöppelbaum überzeugt, der in der Hinserie viele fußballerisch überzeugende Auftritte der ersten Mannschaft verfolgen durfte. "Wir sind super gut zufrieden mit der Arbeit unseres Trainerteams. Das sehen auch die Spieler so. Langfristig wollen wir das Image der Grauen Maus ablegen und oben angreifen. Dementsprechend schauen wir uns auch nach Verstärkungen um. Das Ziel ist, dass wir den Kader bis zu den Stadtis zusammen haben."
Während Gieseler und Linus Möllers den Weg gemeinsam weitergehen, scheidet Co-Trainer Sebastian Wende aus. Der frühe Chefcoach der Telgter Frauen war seit 2022 an der Seite von Daniel Hölscher am Brandhoveweg tätig. "Wir danken Sebastian für die gute Arbeit, die er in den letzten Jahren bei uns geleistet hat", betont Pöppelbaum.







































