Bezirksliga 12
Ein paar offene Fragen gibt's noch
von Christian Lehmann
(14.01.26) So langsam, aber sicher erwachen die Teams der Bezirksliga 12 aus dem Winterschlaf. In knapp fünf Wochen bestreiten der TSV Handorf und der SV Mauritz das erste Spiel des neuen Jahres, zudem muss noch das Ende November abgesagte Spiel des SV Büren gegen den SC Münster 08 nachgeholt werden. In der Winterpause haben viele Klubs die freie Zeit genutzt, um Klarheit in der Trainerfrage zu schaffen - aber eben nicht alle.
Trainerübersicht 2026/27
SC Münster 08: Obwohl die Hallensaison nicht optimal verlief, ist die Stimmung am Kanal prächtig. Platz eins mit drei Punkten Vorsprung, dazu gegenüber Verfolger Greven 09 noch ein Spiel in der Hinterhand - sportlich sieht das alles sehr gut aus. Obwohl es aus allen Richtungen positive Signale gibt, lassen sich die Verantwortlichen in der Trainerfrage noch ein wenig Zeit. "Es eilt ja auch nicht. Wir wollen erstmal eine gute Vorbereitung absolvieren", betont Coach Klas Tranow auf Nachfrage unserer Redaktion.
SC Greven 09: Seit seinem Amtsantritt im Juni 2024 hat Julian Lüttmann mit dem SC Greven 09 schon richtig viel durchgemacht. Dass er unabhängig vom Ausgang der aktuellen Saison auch in der kommenden Spielzeit auf der Trainerbank in der Schöneflieth sitzen wird, haben Verein und Coach bereits
im Dezember 2024 fixiert, als sie sich auf eine Zusammenarbeit für zwei weitere Spielzeiten einigten.
SV Mauritz: Dass die Mauritzer eine gute Truppe beisammen haben, war schon bekannt. Trotzdem ist Platz drei zur Winterpause eine außergewöhnlich gute Ausbeute. Ivo Kolobaric hat großen Anteil daran - seine Arbeit am Coppenrathsweg wird von den Verantwortlichen hoch geschätzt.
Anfang Dezember gab der Verein den Verbleib des Übungsleiters auch in der kommenden Saison bekannt.
Germania Hauenhorst: Auch in Rheines Süden schreitet die sportliche Entwicklung rasant voran. Der beste Aufsteiger der Liga hat auch in den kommenden Jahren noch viel vor und setzt dabei voll auf Markus Heckmann. Dass der Chefcoach bleibt, kommunizierten die Germanen
kurz vor Weihnachten offiziell. Mit Alex Meß und Jürgen Heckmann stehen ihm allerdings zwei neue Co-Trainer zur Seite. Den langjährigen Trainer-Assistenten Daniel Kamping zieht's im Sommer zurück zu seinem Heimatverein Vorwärts Wettringen.
Wacker Mecklenbeck: Gegen Ende der Hinrunde hat sich Wacker gefangen und wieder in die Spitzengruppe geschoben. Das Trainertrio mit Jan Walczak, Stefan Bischoff und David Marx hat sich nach dem Rückzug von Daniel Efker schnell gefunden und leistet gute Arbeit. Die Vibes sind positiv, da jedoch noch ein paar Details zu klären sind, kann uns Abteilungsleiter Nicolas Hendricks noch keine Bestätigung geben, dass "WaBiMa" auch in der nächsten Saison das Kommando an der Egelshove haben.
1. FC Nordwalde: Trainer Gero Mocciaro hat seit seiner Rückkehr auf den Trainerstuhl mit dem FCN einen sensationellen Pfad eingeschlagen. Mit dem aktuell Tabellensechsten hat sich der Coach bereits Ende November auf eine weitere
Zusammenarbeit bis Juni 2027 geeinigt.
Concordia Albachten: Es war ein durchaus hektischer Winter für Concorden-Verhältnisse - mit dem
Abgang von Marco Weitz, den es als Co-Trainer zu Rot-Weiß Ahlen zieht, als Höhepunkt. Der Club hat auf die überraschenden Entwicklungen flugs reagiert und mit den bisherigen Co-Trainern Jonas Drube und Sven Saerbeck eine interne Nachfolgelösung installiert. Saerbeck ist aufgrund beruflicher Einschränkungen in der Rückrunde allerdings erstmal "nur" Co-Trainer, im Sommer coacht er das Team mit Drube dann gleichberechtigt.
VfL Wolbeck: Yannick Gieseler hat sich am Brandhoveweg schnell wieder eingelebt und blickt mit dem VfL auf eine ordentliche Hinrunde zurück.
Ende November einigte sich der Coach mit dem Klub auf einen Verbleib auch in der kommenden Saison - es ist seine zweite.
TuS Altenberge: Durchaus überraschend gab der TuS
im November den Abschied von Dennis Brunsmann zum Saisonende bekannt. Der Coach, der das Team im vergangenen Jahr zurück in die Bezirksliga geführt hat, ist junger Familienvater und nimmt eine familiäre Auszeit. An seine Stelle rückt der bisherige Co-Trainer Dominik Adler.
Borghorster FC: Auch beim tabellarischen und geografischen Nachbarn steht im Sommer eine Veränderung auf dem Cheftrainer-Posten an.
Roland Jungfermann hätte nach eigenem Bekunden gerne weitergemacht, doch der Verein entschied sich bereits im Oktober, einen neuen Weg einschlagen zu wollen. Knapp einen Monat später wurde dann
Alex Hollermann, aktuell noch in Diensten des A-Ligisten Matellia Metelen, als Nachfolger vorgestellt.
TSV Handorf: Trotz eines kleineren Hängers zum Ende der Hinserie hat sich der Aufsteiger in der Bezirksliga direkt gut etabliert. Gerne hätte der Klub auch mit
Mats Uthmeier und Malte Stoffers weiter gemacht, doch das Duo steht aus unterschiedlichen Gründen nicht für eine weitere Saison zur Verfügung, wie der Verein im Dezember verkündete. Einen Nachfolger hat der TSV bisher noch nicht präsentiert.
Falke Saerbeck: Erfrischend ehrlich gingen der Tabellenzwölfte und Trainer
Nicholas Beermann die Gespräche um eine Weiterbeschäftigung des Coaches an. Beermann, der die Truppe nach dem Abstieg direkt wieder zurück in den überkreislichen Fußball geführt hat, gab dem Verein Anfang Dezember seine Zusage für eine weitere Saison. Beide Seiten behalten sich allerdings vor, im Falle eines Abstiegs noch einmal das Gespräch über eine gemeinsame Zukunft zu führen.
SuS Neuenkirchen II: Jede Saison des SuS Neuenkirchen II in der Bezirksliga ist eine gute Saison, hieß es vor einigen Jahren mal. Mittlerweile ist die Reserve im sechsten Jahr und eine feste Größe in der Spielklasse. Obwohl es tabellarisch für den Liga-13. durchaus eng ist, genießt Vereins-Urgestein
Marcel Thies am Haarweg breites Vertrauen. Der Übungsleiter, der 2023 nach einem Jahr beim SV Mesum II zu seinem Heimatklub zurückgekehrt war und die Zwote übernahm, sagte im Dezember für eine weitere Spielzeit zu.
SV Büren:
Dave Beumker übernahm im Oktober nach turbulenten Tagen und der Trennung von Jörg Sieckmann das Traineramt und soll das Team zum Klassenerhalt führen. Wie es darüber hinaus weitergeht, hat der Klub noch nicht offiziell kommuniziert.
TGK Tecklenburg: Die Kobbos sind immer für eine Überraschung gut. Mitte Dezember gab der Klub die Verpflichtung von
Heiko Becker bekannt, der als Nachfolger des entlassenen Kevin Ikeakhe den Abstieg verhindern soll. Ihm zur Seite steht Nils Hönicke, der zur Rückrunde vom SV Mauritz als spielender Co-Trainer kommt. Während Hönicke bereits für eineinhalb Jahre zugesagt hat, will Becker im Laufe der Rückrunde gemeinsam mit dem Verein ausloten, ob er das Team auch in der nächsten Saison betreut.
Teuto Riesenbeck: Als Tabellenletzter mit nur acht Punkten steht Teuto nicht sonderlich gut da. Trotzdem ist der Klassenerhalt allemal noch drin, nur drei Zähler beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer. Ganz unabhängig vom Tabellenstand betrachtet man beim Schlusslicht die Arbeit von Coach Emmanuel Beckmann-Smith. Bereits
im Oktober setzte Teuto ein Zeichen und verlängerte als erster Klub überhaupt mit seinem Übungsleiter.







































