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"Fühlt sich extrem scheiße an"


von Thorsten Burgard

(23.08.15) Über 45 Minuten lieferte der VfL Sassenberg beim Absteiger aus der Westfalenliga RW Westönnen eine starke Partie ab. Am Ende drehten die Gastgeber den Rückstand zur Pause aber in einen 4:2(1:2)-Heimsieg um. Extrem begünstigt wurden diese dabei von der Schlafmützigkeit der Sassenberger bei Standardsituation, was Coach Daniel Strotmann regelrecht auf die Palme brachte.

Der VfL hatte einen Blitzstart in die Partie und das Spielkonzept, tief zu stehen und bei Balleroberung schnell umzuschalten, ging bereits nach 6. Minuten erstmals auf. Nazmi Muja erzielte die Führung für die Gäste. Den postwenden Ausgleich durch Jan-Niclas Bettenbrock nach einer Ecke (8.) steckte die Strotmann-Elf wiederum gut weg und erzielte nach einer guten halben Stunde in ähnlichem Schema wie beim Führungstreffer das 2:1 durch Igor Wagner. Der Vorsprung hatte auch zur Halbzeitpause noch Bestand und Coach Strotmann war mit seinen Mannen zufrieden.

Sassenberg schenkt das Spiel her

Dies änderte sich dann im zweiten Durchgang, da sich seine Mannschaft bei Standartsituationen extrem unkonzentriert zeigte. Das 2:2 war "besonders ärgerlich und unnötig", so Strotmann. Ein Einwurf in den Sechzehner wurde per Kopf auf den zweiten Pfosten verlängert wo Westönnen-Stürmer Michael Heinz den Ball sogar noch in aller Seelenruhe annahm und verwertete. Der 2:3-Rückstand durch Stefan Schwarze war der dritte Gegentreffer nach einer Standardsituation, diesmal wieder nach einer Ecke. Kurz vor Schluss sah der nur zehn Minuten vorher eingewechselte Daniel Langliz nach einem Trikotzupfer auch noch die Ampelkarte. Die erste Gelbe Karte hatte er nach einem Foul an Westönnen-Schlussmann Andreas Rupp erhalten. Beim Tor durch Stefan Eschmann zum 4:2-Endstand wurden die Sassenberger dann nach ihren letzten Angriffsbemühungen klassisch ausgekontert. "Spielerisch ist denen nicht viel eingefallen, umso ärgerlicher ist es, dass sich die Mannschaft am Ende selbst um den Lohn gebracht hat. Das fühlt sich extrem scheisse an," hatte Strotmann am Ende den Kaffee auf und fand deutliche Worte.

RW Westönnen - VfL Sassenberg     4:2 (1:2)
0:1 Muja (6.), 1:1 Bettenbrock (8.),
1:2 Wagner (29.), 2:2 Heinz (57.),
3:2 Schwarze (70.), 4:2 Eschmann (90+1)
Gelb-Rote Karte: Sassenbergs Langliz nach wiederholtem Foulspiel (88.)



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