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Freckenhorst-Kapitän Jan Gierhake (hier gegen den TSC Hamm) setzte sich mit seinem Team in einem umkämpften Spiel gegen Dedinghausen durch.

Freckenhorst ist Schlammschlacht-Sieger

von Svenja Kleditzsch

(05.03.17) BW Dedinghausen hat zwar in der bisherigen Saison erst vier Punkte geholt, ist aber gerade im Fußballjahr 2017 nicht zu unterschätzen. Der Freckenhorster 2:1 (1:0)-Sieg fällt deswegen in die Kategorie 'mühsam'. Schuld daran war vor allem der Dedinghausener Rasenplatz - wobei das Wort 'Rasen' in diesem Fall recht irreführend ist.

"Der Platz war genauso, wie man sich so einen schlechten Platz vorstellt", erklärte Freckenhorst-Trainer Andreas Strump. Soll bedeuten: Wenig Rasen, viel Erde, viele Löcher und Unebenheiten. "Es waren keine vernünftigen Kombinationen möglich. Da war viel Zufall dabei", so Strump. Dementsprechend verlief auch das Spiel: Weder von Dedinghausen noch von Freckenhorst war im gegnerischen Sechzehner viel zu sehen, das Spiel fand praktisch nur im Mittelfeld statt. Die erste Freckenhorster Offensivaktion saß dafür aber direkt: Tristan Zumloh traf nach 25 Minuten zur Führung.

"Dreckiger Sieg"


"Uns war vorher klar, dass wir nicht viele Möglichkeiten kriegen werden", erklärte Strump. Und genauso kam es auch: Weder im restlichen ersten Durchgang noch in weiten Teilen von Hälfte zwei gab es wirkliche Großchancen zu verzeichnen. Die nächste Offensiv-Aktion kam von den Dedinghausenern aber mit kräftiger Mithilfe der Gäste. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld setzte sich Dedinghausen durch, Freckenhorsts Abwehr verpasste zwei Mal die Klärung und hatte zunächst Glück, dass Dedinghausen den Schuss an den Pfosten setzte - den Abpraller schob aber Jan Eikermann durch die Beine von Keeper Sebastian Neukötter ein (60.). "Das war eine Aneinanderkettung von Fehlern", gab Strump zu. "Das war sehr bitter und hätte nicht passieren dürfen."

Mit dem Ausgleich machte Dedinghausen hinten die Räume eng und stellte Freckenhorst so einige Zeit vor Probleme. In der Schlussphase gelang den Gästen dann aber doch noch der entscheidende Treffer: Mark Harbert traf aus 20 Metern mit links direkt in den Knick. Ein sehenswertes Tor, das zudem drei Punkte sicherte, auch wenn es zwischenzeitlich noch mal brenzlig wurde. Dedinghausen war in den Schlussminuten durch drei Standardsituationen gefährlich, Neukötter war aber zur Stelle und hielt den Sieg fest. "Das war ein richtig dreckiger Sieg", fand Strump. "Auf so einem Platz ist es extrem schwierig."

BW Dedinghausen - TuS Freckenhorst     1:2 (0:1)
0:1 Zumloh (25.), 1:1 Eikermann (60.),
1:2 Harbert (75.)

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