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Vor einem malerischen Hintergrund kämpften Nikita Bassauer (l.) und Florian Koch um das Objekt der Begierde.

Halbe Stunde Volldampf reicht


von Alex Piccin


(13.04.17) Mit unterschiedlichen Vorzeichen waren die SG Sendenhorst und der VfL Sassenberg ins Match gegangen. Die Gäste ordentlich ersatzgeschwächt, die SG hingegen endlich mal wieder mit einer nicht durcheinander gewürfelten Abwehrreihe. Dafür musste ihr Coach nach der Halbzeit passen. Uli Leifkens Team schaffte es aber auch ohne ihn, die Sassenberger mit 3:0 (2:0) abzuwatschen. Der Ersatz stand ja parat.

Ousseni Labo, seines Zeichens Ex-Nationalspieler und Vorturner der zweiten Mannschaft dirigierte die Sendenhorster zunächst von der Seitenlinie, half in der Schlussphase auch auf dem Feld mit, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Bis zum Saisonende wird der Togolese mit anpacken: "Mir hat es Spaß gemacht, die Jungs kennen mich und ziehen mit."

Sendenhorst begann stark, setzte die Gäste früh unter Druck. Die Zweikampfstärke wie die Sicherheit im Passspiel ließ die Heim-Elf schnell Oberwasser bekommen. Nach einer feinen Kombination und einen Pass Michael Schultes in die Schnittstelle war Nikita Bassauer frei durch und überwand Keeper Dennis Wiewel mit einem Schlenzer (14.). Kurz darauf standen die beiden erneut im Fokus. Bei Bassauers Ecke ging Wiewel hoch, wischte sich die Kugel aber selbst ins Tor. Dass ein SG-Angreifer ihn womöglich bedrängt haben soll, sah der Schiedsrichter nicht. Auch die Proteste hielten sich in Grenzen.

SG nimmt sich zurück

Nach einer halben Stunde Spielzeit nahm Sendenhorst den Fuß vom Gas, Sassenberg atmete durch und ordnete die Ideen. Die Hausherren standen auch im zweiten Abschnitt tiefer und umso kompakter. "Wir haben bewusst konservativer gespielt, auch weil wir 2:0 geführt haben. Ein 2:1 wäre ein kritischeres Ergebnis gewesen", meinte Labo. Dazu kam es jedoch nicht, da Robin Lackmann im Kasten der SG zu selten richtig gefordert wurde. Sassenbergs Tobias Reiling (62.) und der Rechtsverteidiger der Sendenhorster, Tim Wittenbrink (68.), brachten Farbe ins Spiel und holten sich jeweils die Ampelkarte ab. Den Schlusspunkt in einer ansonsten abgeflachten Partie setzte Julian Miethling. Er vollendete einen Gegenstoß nach Querpass von Stefan Nordhoff zum 3:0-Endstand (88.).

"Das 0:1 hat uns schockiert und das 0:2, na ja... Es ist schon etwas komisch bei uns. Letzte Woche gegen Hultrop hatten wir Chancen ohne Ende, die Woche davor kaum welche, so wie heute. Das Fehlen unserer offensiven Außenverteidiger und etatmäßigen Stürmer hat sich bemerkbar gemacht. Sendenhorst hat verdient gewonnen", bilanzierte VfL-Coach Stefan Brinkmann.

SG Sendenhorst - VfL Sassenberg     3:0 (2:0)
1:0 Bassauer (14.), 2:0 Wiewel (18./ET),
3:0 Miethling (88.)
Gelb-Rot: Reiling (62./VfL, Unsportlichkeit), Wittenbrink (68./SGS, wdh. Foulspiel)

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2    FC Nordwalde 29    88:24 74  
3    SG Sendenhorst 30    86:27 74  
4    Germ. Hauenhorst 29    84:28 73  
5    VfL Billerbeck 29    86:25 71  

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