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Bezirksliga 7

Jens-Uwe Niemeyer (h.) schaut zu, wie Sinthusen Chelvanathan (r.) ins Tackling gegen Sendenhorsts Torschützen Lukas Hartleif geht. Fotos: Ulrich Schaper/WN
Nikita Bassauer (#7) war Sendenhorsts Bester. Hier trifft er gegen Christopher Kemper zum 1:2.

SGS im Derby nicht wie ein Absteiger


von Christian Lehmann

(26.03.18) "Sendenhorst ist nicht mehr mit der Mannschaft der Hinrunde zu vergleichen." Oliver Logermann verteilte nach dem 2:2 (2:2)-Remis seines SV Drensteinfurt bei der SG Sendenhorst Komplimente an den Gegner. Obwohl beiden Teams die Punkteteilung in der Tabelle nur bedingt weiterhilft, konnten sich beide Trainer mit dem gerechten Ergebnis im Derby arrangieren. Wie ein Absteiger spielte das Schlusslicht vor allem in der ersten Halbzeit gewiss nicht.

Wobei die Spielentwicklung in der ersten halben Stunde dann doch zu der eines Kellerkinds passte. Die Gastgeber rackerten und waren vor allem durch Winter-Rückkehrer Nikita Bassauer gefährlich. Die Tore fielen jedoch auf der Gegenseite aus dem Nichts: Nach einem eigentlich zu lang geschlagenen Standard lümmelte Dominik Möllers den Ball am zweiten Pfosten stehend mit dem Kopf ins Tor (0:1/7.), Sven Wiebusch legte nach flachem Zuspiel von Jens-Uwe Niemeyer den zweiten Treffer der Gäste nach (0:2/25.).

Stewwert schleppt sich in die Halbzeit

Unbeeindruckt davon zogen die Gastgeber ihren Stiefel weiter durch. Nach Zuspiel von Steffen Uphus versetzte Bassauer Christopher Kemper und traf zum 1:2 (33.), kurz vor der Pause traf Lukas Hartleif nach einer Flanke von Julian Methling zum 2:2 (41.). "Ich war ganz froh, dass dann Halbzeit war", kommentierte SVD-Trainer Logermann.

Er stellte zur Pause von einem 4-1-4-1- auf ein kompakteres 4-4-2-System um, stellte André Carreira auf die linke Abwehrseite und stellte Max Schulze-Geisthövel vorne rein. Fortan hatten die Gäste das Spiel besser im Griff und verzeichneten durch Ercan Taymaz die beste Chance des zweiten Durchgangs. Nach Ablage von Schulze-Geisthövel war dem Torjäger wohl gar nicht bewusst, wie frei das Tor war, denn anstatt den Ball ins Tor zu passen, schloss er überhastet ab und jagte die Murmel gute fünf Meter am Kasten vorbei (80.). "Das hätte eigentlich das Siegtor sein müssen", beklagte Logermann. Grämen musste er sich nicht, denn sein Team bleibt im Jahr 2018 weiterhin ungeschlagen.

Die SGS, die in Durchgang zwei weniger zur Entfaltung und nur durch Uphus und Methling zu guten Gelegenheiten gekommen war, zog auch Positives aus der Partie. "Ich hätte gerne mehr gehabt, aber über die 90 Minuten gesehen war's ein verdientes Unentschieden. Wir haben uns auch nach dem Rückstand nicht aus der Konzentration bringen lassen", meinte Kraus. Vor allem die Leistung seiner beiden Neuzugänge Bassauer und Uphus hatte ihm gefallen. 

SG Sendenhorst - SV Drensteinfurt     2:2 (2:2)
0:1 Möllers (7.), 0:2 Wiebusch (25.),
1:2 Bassauer (33.), 2:2 Hartleif (41.)
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Für Sendenhorst steht am Gründonnerstag ein Alles-oder-Nichts-Spiel im Abstiegskampf gegen SW Hultrop an. SGS-Coach Florian Kraus weiß um die Bedeutung der Begegnung, will seinen Jungs aber auch keinen zu schweren Rucksack aufstülpen, damit diese nicht verkrampfen. "Wir müssen die Lockerheit bewahren und gehen ganz positiv und optimistisch da rein. Er weiß aber auch: "Wenn wir noch ein Wörtchen mitreden wollen, dann sollten wir das gewinnen."

Schützenhilfe leisten kann den Sendenhorstern der SV Drensteinfurt, denn Oliver Logermanns Team spielt am Oster-Wochenende donnerstags bei Germania Lohauserholz  und montags gegen TuS SG Oestinghausen, also "zwei Teams, für die es noch um etwas geht". Der SGS würde Logermann gerne Schützenhilfe leisten. "Ich drücke ihnen die Daumen", sagt der Trainer, der beide Partien wohl zunächst etwas defensiver angehen wird.



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