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Der Aufstiegstraum lebt im Erlfeld


von Christian Lehmann

(23.04.18) "Es ist schon ein bisschen beängstigend." Selbst Trainer Oliver Logermann kann sich nicht erklären, warum sein Team eine derart bombastische Rückserie spielt. Nach dem 4:2 (1:1)-Erfolg über den FSC Rheda haben die Stewwerter nun auch den Tabellenvierten überholt. Der SC Wiedenbrück II auf Relegationsplatz zwei ist weiterhin in Reichweite.

"Wir sollten realistisch bleiben, aber wenn wir auch die letzten fünf Spiele gewinnen, ist die Chance, dass wir Zweiter sind, groß", rechnet Logermann vor. "Wir versuchen weiterhin, unseren Job zu machen und sehen dann, zu was es reicht." 

Reinigendes Gewitter

Gegen den spielstarken FSC Rheda reichte es in einem Topspiel, das diesen Namen verdiente, "nur" zu einem knappen Sieg, weil Drensteinfurt sich mitunter selbst das Leben schwer machte. Kurz nach der Pause kam die Unwetter-Unterbrechung (53.) zur perfekten Zeit, denn irgendwie hatten sich die Hausherren beim Stande von 1:1 in die Bredouille manövriert. Nachdem Logermann in der Kabine auf ein 4-4-2-System mit Joker Max Schulze-Geisthövel und mehr langen Bällen umgestellt hatte, lief es. Ercan Taymaz, Öffnet internen Link im aktuellen Fensterder den Verein am Saisonende verlassen wird, traf nach Kopfball-Verlängerung Schulze-Geisthövels zum 2:1 (56.), ehe der Vorbereiter per Flachschuss das 3:1 nachlegte (68.). 

Kribbelig wurde es für den SVD, nachdem Leon van Elten mit einem leichtsinnigen Ballverlust Rheda das 3:2 ermöglicht (73.) und Schulze-Geisthövel sich verletzt hatte. In der Schlussphase schwitzten die Gastgeber, doch Innenverteidiger Daniel Ziegner sorgte nach einem Foul an van Elten vom Strafstoßpunkt aus für klare Verhältnisse (4:2/90.). 

Im ersten Spielabschnitt hatte Taymaz die Hausherren mit einem Treffer aus 18 Metern in Führung geschossen (22.). Auf der Gegenseite traf Kamil Orhan ebenfalls aus der Distanz, nachdem die Stewwerter den zweiten Ball fahrlässig hergeschenkt hatten (37.). Abgesehen davon war der SVD griffig. Nach der Pause wackelte das Team dann aber. "Das Gewitter kam für uns zur rechten Zeit", meinte Logermann, der am kommenden Sonntag gegen Westfalia Rhynern II improvisieren muss. Schulze-Geisthövel wird ebenso fehlen wie Yannick Niehues, der seine fünfte Gelbe Karte sah.

SV Drensteinfurt - FSC Rheda     4:2 (1:1)
1:0 Taymaz (22.), 1:1 Orhan (37.),
2:1 Taymaz (56.), 3:1 Schulze-Geisthövel (68.),
3:2 Ceynowa (73.), 4:2 Ziegner (90./FE)



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