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Mammutaufgabe für die WSU


von Christian Lehmann

(07.05.18) Der Klassenerhalt ist für die Warendorfer SU in weite Ferne gerückt. Nach der bitteren 1:2 (1:0)-Heimpleite gegen Westfalia Soest müssen die Pferdestädter am nächsten Wochenende gegen SuS Ennigerloh zwingend gewinnen - und danach auf Schützenhilfe hoffen. Dass die Hausherren nach einem Spiel auf Augenhöhe und eigener Führung den Kürzeren zogen, war schon fast tragisch.

WSU-Coach Christian Gerdhenrich gab sich nach dem Spiel keinen Illusionen hin: "Es ist ein wenig Resthoffnung da, aber es muss schon vieles zusammen kommen. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand." Als wäre die sportliche Situation nicht schon böse genug, sorgte in der vergangenen Woche die schwere Bänderverletzung im Knöchel von Kapitän Bernd Kieskemper für lange Gesichter. Ob er in dieser Saison überhaupt noch einmal eingreifen kann, ist höchst fraglich.

Guter Beginn

Zu Spielbeginn sahen die Dinge noch prima aus für den Gastgeber. Jonas Weißen traf früh zur Führung, nachdem sich Stefan Schmidt auf der linken Bahn durchgesetzt und den Ball zurück gelegt hatte (12.). Anschließend setzte Gian-Luc Klemckow den Ball aus aussichtsreicher Position neben das Tor. Abgesehen davon war der erste Durchgang an Torchancen eher übersichtlich. Allerdings verloren die Hausherren in der Schlussphase des ersten Durchgangs die Ruhe am Ball. 

Der zweite Durchgang startete mit einem kräftigen Nackenschlag: Nils Topp schnappte sich an der Mittellinie den Ball und ließ die WSU-Verteidiger wie Slalomstangen stehen, ehe er den Ball zum 1:1-Ausgleich an WSU-Schlussmann Thomas Wilmer vorbeischob (46.). "Da haben wir es ihm viel zu leicht gemacht", ärgerte sich Gerdhenrich. Die WSU hatte anschließend Glück, denn Christoph Freye klärte auf der Linie. Als das Spiel dann auf die Zielgerade einbog, machten die Hausherren vorne noch einmal Alarm. Julian Gösling scheiterte im Eins-gegen-Eins an Soests Schlussmann Fatih Tas (71.), kurz darauf verpassten Weißen bei einem Kopfball an den Pfosten und Schmidt beim Nachschuss die riesen Möglichkeit zur Führung (73.). Das bestrafte Soest: Wilmer wehrte den Ball nach einem Distanzschuss nach außen ab, doch Lukas Brenk reagierte am schnellsten und drückte den Ball im Nachsetzen über den Torstrich (1:2/82.). Gerdhenrich stellte auf Dreierkette um, sein Team wagte viel, kam aber nicht mehr zu klaren Offensivaktionen.

Warendorfer SU - Westfalia Soest     1:2 (1:0)
1:0 Weißen (12.), 1:1 Topp (46.),
1:2 Brenk (82.)



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