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Bezirksliga 7

Unfassbar: WSU-Kapitän Tobias Schwienhorst trauerte etlichen verpassten Torchancen seines Teams nach. Fotos: Schaper
Keine schönen Gesprächsthemen haben (v.l.n.r.) Fahri Malaj, Tim Wittenbrink und Loris Theres.

WSU traurigster Sieger des Spieltags


von Christian Lehmann

(22.05.18) Blöd gelaufen. Die Warendorfer SU machte beim Vorletzten SG Sendenhorst vieles richtig, gewann hochverdient mit 2:0 (2:0) und wahrte die theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Auf den anderen Plätzen griff jedoch aus Sicht von Christian Gerdhenrichs Team Murphys Gesetz. Weil der TuS Oestinghausen (2:1 gegen RW Westönnen) und SuS Ennigerloh (1:0 beim SV Drensteinfurt) ebenfalls lieferten, ist die Ausgangslage bei drei Punkten Rückstand denkbar schlecht.

Gegenüber Oestinghausen ist das Torverhältnis der Pferdestädter zudem das deutlich schlechtere. Blöd auch, dass Warendorf dies in Sendenhorst hätte aufpolieren können. "Mal schauen, ob das noch relevant wird", haderte Gerdhenrich. "Es ist super bitter und ärgerlich, jetzt brauchen wir ein Wunder." Seine Hoffnung: Ein Sieg gegen Drensteinfurt am letzten Spieltag bei einer Ennigerloher Niederlage gegen Lohauserholz. Auf Oestinghausen schielt Gerdhenrich nicht mehr: "Zwölf Tore aufholen? Die Chance liegt bei unter einem Prozent! Ich hoffe, dass Lohauserholz gegen Ennigerloh nochmal alles raushaut." Ausdruck dafür, dass der Tabellenachte die Saison noch nicht abgehakt hat, ist der 3:1-Überraschungserfolg gegen Fast-Meister Bockum-Hövel.

Kein Vorwurf an Westönnen und SVD

Den Gegnern der Konkurrenz im Abstiegskampf machte Gerdhenrich ausdrücklich keinen Vorwurf. "Dass Westönnen lieber nach Oestinghausen fährt als nach Warendorf, ist schon klar. Ich möchte aber niemandem Absicht unterstellen. Dass Drensteinfurt schwach spielt und verliert, ist schade und ärgerlich, aber ich kann auch da keinem böse sein. Wir hatten die Chance, es selbst zu regeln."

Vor rund 150 Zuschauern in Sendenhorst hätte sich der Drittletzte durchaus in eine bessere Position bringen können, hätte er seine zahlreichen Tormöglichkeiten in mehr Zählbares umgewandelt. Dabei war es perfekt losgegangen. Das wilde Offensivpressing der Gastgeber konterte die WSU mit einem langen Ball, der Gian-Luc Klemckow erreichte. Der war frei durch und erzielte das 0:1 (1.). "Die frühe Führung hat uns leider keine Sicherheit gebracht", monierte Gerdhenrich. SGS-Spielertrainer Florian Kraus traf nach 14 Minuten nur den Pfosten. Obwohl die Gäste wenig strukturiert spielten, kamen sie noch vor der Pause, erneut durch Klemckow, zum zweiten Treffer. Tobias Schwienhorst war auf der Außenbahn fein freigespielt worden und hatte quer gelegt (0:2/37.).

Wehmut bei der SG Sendenhorst

Ohne zu glänzen, spielten sich die Gäste im zweiten Durchgang weitere dicke Dinger für mindestens drei oder vier Tore heraus, doch Schwienhorst (48.), Klemckow (49.), Stefan Schmidt (62.) sowie Fahri Malaj (50./88.) brachten die Murmel nicht in der Kiste unter.

Bei den Sendenhorstern, die nach dem letzten Julian Methling und Co-Trainer Jürgen Kraus verabschiedeten, schwang ein bisschen Wehmut mit. "Wir hätten uns von unserem Heimpublikum natürlich lieber mit einem Sieg in die Kreisliga verabschiedet. Aber auch so denke ich, können wir nach diesem Spiel mit einem guten Gefühl gehen. Wir waren spielerisch über weite Strecken die bessere Mannschaft und haben ein ordentliches Spiel gemacht. Natürlich hatten wir hier und da etwas Glück, dass Warendorf nicht noch mehr Tore schießt", sagte Florian Kraus den Westfälischen Nachrichten.

SG Sendenhorst - Warendorfer SU     0:2 (0:2)
0:1 Klemckow (1.), 0:2 Klemckow (37.)



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3    Conc. Albachten 30    78:34 74  
4    SC Hörstel 30    103:40 68  
5    Warendorfer SU 30    81:32 63  

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