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Für Drensteinfurt und Dennis Popil läuft es in der Meisterschaft derzeit einfach gut. Philipp Grothues und die WSU hoffen, dass es nach dem Pokalsieg jetzt auch in der Liga wieder bergauf geht.

Drensteinfurts Selbstbewusstseins-Suche

Von Svenja Kleditzsch

(31.08.17) Es könnte wahrlich schlechter laufen bei den Stewwertern: Der beste Saisonstart seit drei Jahren bringt den SVD momentan auf Platz vier. Zudem gab es seit April in der Meisterschaft keine Niederlage mehr. Trotzdem hapert es bei den Drensteinfurtern zuweilen noch an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Warum? Das weiß eigentlich keiner so genau. "Selbstbewusstsein kommt durch Ergebnisse", erklärte Trainer Oliver Logermann nach dem vergangenen Spieltag. "Wir sind saisonübergreifend seit 14 Spielen ungeschlagen. Das Selbstbewusstsein müsste eigentlich von alleine kommen." 

Am vergangenem Dienstag gab es für Drensteinfurt erstmals wieder eine Niederlage. Im Kreispokal setzte sich Warendorf mit 3:0 durch. "Natürlich wollen wir gewinnen, aber die Meisterschaft ist deutlich wichtiger", stellte Logermann bereits vor dem Spiel klar. Entsprechend wurde das Pokalspiel genutzt, um zu rotieren, neue Taktiken auszuprobieren und Spielern Einsatzzeiten zu geben, die sonst eher weniger zum Zug kommen. Der Fokus liegt weiter auf der Meisterschaft - und da läuft es für Drensteinfurt einfach. 

Sieben Punkte aus drei Spielen können sich sehen lassen - vor allem, weil der SVD in der Vorsaison um diese Zeit noch keinen einzigen Zähler auf dem Konto hatte. Hatte in der Spielzeit 2016/17 noch das Schützenfest - wie so oft - sämtliche Vorbereitungspläne durchkreuzt und sich für den schlechten Auftakt mitverantwortlich gezeigt, haben die Drensteinfurter dem Volksfest in dieser Saison getrotzt. "Ich habe immer versucht, euphorisch zu sein und positiv zu reden", versuchte Logermann, Erklärungen für den deutlich verbesserten Saisonstart zu finden. "Die Jungs sind immer aufmerksam. Wir versuchen, mehr Fußball zu spielen, als in der letzten Saison."

SG Sendenhorst - RW Westönnen     (Sonntag, 15 Uhr)

Für Sendenhorst ist es nach der schmerzhaften 1:7-Niederlage der vergangenen Woche gegen Rhynern II vor allem wichtig, wieder die Köpfe hoch zu bekommen und in den kommenden Spielen wieder besser aufzutreten. Die erste Gelegenheit dazu hat die SGS bereits am heutigen Donnerstag in der zweiten Pokalrunde gegen den A-Ligisten Eintracht Münster. Am Sonntag steht dann das Duell gegen Westönnen auf dem Plan. Die Rot-Weißen sind bisher richtig gut drauf, haben sieben Punkte gesammelt und sich zudem in der vergangenen Woche mit 4:1 gegen Westfalia Soest durchgesetzt und auch bei der Hammer SpVg II einen Zähler geholt. Umso wichtiger ist es für die Leifken-Elf gegen Westönnen wieder selbstbewusst aufzutreten - da kann die deutliche Niederlage vielleicht auch als Wachmacher dienen. "Das wäre gut", so Trainer Uli Leifken. "Ich habe den Jungs nach dem Spiel gesagt: Jetzt haben sie uns einmal richtig verhauen, wir müssen daraus lernen."
Heimspiel-Tipp: In der Vorsaison ist Sendenhorst nach Klatschen meistens gut zurückgekommen - allerdings gab es gegen Westönnen auch zwei deutliche Niederlagen (0:5, 3:9). Die Revanche gelingt nur halb: 1:1.

SuS Cappel - SV Drensteinfurt     (Sonntag, 15 Uhr)

Mit dem SuS Cappel erwartet die Drensteinfurter ein Aufsteiger, der bisher noch nicht so richtig in der Liga angekommen ist. Mit zwei deutlichen Niederlagen (1:6 gegen Westönnen und 0:5 gegen Bockum-Hövel) ist Cappel gestartet, hat in der vergangenen Woche aber ein 1:1-Unentschieden gegen Mitaufsteiger Ennigerloh geholt. Trotzdem gehen die Drensteinfurter als Favorit in die Partie. Für Trainer Oliver Logermann wird die Partie gegen Cappel vor allem eine "Charakterfrage", bevor es in den folgenden Wochen gegen die starken Mannschaften der Hammer SpVg II, SVW Soest und Freckenhorst geht.
Heimspiel-Tipp: Drensteinfurt gewinnt mit 3:0.

TuS Freckenhorst - SV Westfalia Rhynern II     (Sonntag, 15 Uhr)

Lediglich zwei Teams der Bezirksliga 7 haben noch keine Niederlage einstecken müssen - der TuS Freckenhorst ist eines von ihnen. Neun Punkte bei einer Tordifferenz von 6:3 bedeuten Platz zwei, lediglich Bockum-Hövel mit 13:0 Toren ist besser. Gegen Rhynern II soll jetzt der vierte Sieg im vierten Spiel folgen. Generell sind die Westfalen unter 'machbare Aufgabe' anzusiedeln. Von drei Spielen gab es zwei Niederlagen - allerdings gegen die Spitzenteams der Hammer SpVg II und Westfalia Soest. Dafür feierte Rhynern in der vergangenen Woche den 7:1-Kantersieg gegen Sendenhorst. Bester Torschütze ist bislang Leon Gensicke, der für drei der sieben Tore verantwortlich ist. 
Heimspiel-Tipp: Freckenhorst gelingt der vierte Sieg - 2:1.

TuS Oestinghausen - Warendorfer SU     (Sonntag, 17 Uhr)

"Der Knoten muss platzen", hatte WSU-Trainer Johannes Zurfähr nach dem vergangenen Ligaspiel gefordert und seine Hoffnungen dabei in die Pokalpartie gegen Drensteinfurt gelegt - zurecht. Mit 3:0 gewannen die Warendorfer gegen eine experimentierende Drensteinfurter Elf. Dabei waren die Offensiv-Probleme aus der Liga vergessen - Toreschießen haben sie in Warendorf also nicht verlernt. Jetzt ist es an der Zeit, dieses Können auch wieder in der Meisterschaft anzuwenden. Es geht ins Lippetal zum TuS Oestinghausen, der bisher einen Punkt sammelte und schon sieben Tore kassierte. 
Heimspiel-Tipp: Es gibt ein Tor und drei Punkte für Warendorf: 1:0 für die WSU.


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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SV Mauritz 06 28    115:23 77  
2    SG Sendenhorst 29    84:25 73  
3    FC Nordwalde 28    86:24 71  
4    Germ. Hauenhorst 28    81:27 70  
5    VfL Billerbeck 28    79:24 68  

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