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Kurios: Matthias Mersmann zeigte mit dem TuS Freckenhorst beim SC Wiedenbrück eine starke Leistung, war aber nach einem Eigentor und einer Gelb-Roten Karte der Pechvogel des Abends.

Pechvogel Mersmann 


Von Christian Lehmann

(05.04.19) Matthias Mersmann zählt zu den festen Größen im Kader des TuS Freckenhorst. Mit seiner Abgeklärtheit und Zweikampfstärke hat sich der Innenverteidiger beim Bezirksligisten einen Namen gemacht. Bei der 2:3 (1:1)-Auswärtspleite gegen den SC Wiedenbrück war Mersmann jedoch der Dumme - ohne wirklich etwas dafür zu können.

In der 73. Minute wollte der Abwehrmann den Ball nach einer scharfen Hereingabe auf den Elfmeterpunkt klären - blöd nur, dass sein Keeper JP Hart dasselbe vorhatte. Unglücklich versprang der Ball und landete zum 2:1 für Wiedenbrück genau im Kreuzeck. Kurz vor Schluss kamen sich dann beide Freckenhorster dann wieder ungewollt in die Quere - diesmal allerdings, weil ein Wiedenbrücker Mersmann auf seinen Mitspieler schubste. Das Spiel lief jedoch weiter und Mersmann musste sich mit einem Foulspiel behelfen, um ein fast sicheres Gegentor zu vereiteln (Gelb-Rot/82.). 

Bezeichnend

Der unglückliche Auftritt des Matthias Mersmann war auch bezeichnend für den des TuS an diesem Abend. Andreas Strumps Elf hatte eine richtig gute Leistung auf den Wiedenbrücker Kunstrasen gelegt und hätte dieses Spiel, so sah es der Coach, niemals verlieren dürfen. "Wir haben uns hier im Vorfeld gar nicht so viel ausgerechnet", räumte Strump, der auf einige Stammkräfte hatte verzichten müssen, ein. "Es war ein richtig gutes Spiel mit viel Tempo gegen einen sehr guten Gegner.

Nach sechs druckvollen Freckenhorster Minuten gelang Wiedenbrücks Spencer Sievers nach einer Ecke der Treffer zur 1:0-Führung - es war die einzige echte Torchance der Hausherren vor der Pause. Der TuS stellte die Offensivspieler der Hausherren häufig ins Abseits und wurde vorne aktiv. Nach einem Diagonalball legte Emir Peci den Ball mit dem ersten Kontakt in den Lauf von Pierre Jöcker, der zum 1:1 abschloss (39.).

Die ersten Minuten nach der Pause gehörten dann ganz klar den Gästen. Weil jedoch zahlreiche Torchancen ungenutzt blieben - Peci, Marius Sowa und Jöcker trafen insgesamt dreimal die Latte und einmal das Außennetz - wurde die Strump-Elf bestraft. Doch auch nach Mersmanns Eigentor steckte der TuS nicht auf und glich nach einer Ecke durch Max Kretzers Kopfballtor aus (2:2/77.). Als die Gelben dann in Unterzahl agierte, nutzte dies erneut der lange Sievers, der den Ball nach einer Ecke vom kurzen Pfosten aus einnickte (3:2/84.) - Mersmanns Kopfballstärke hätten die Gäste hier gut gebrauchen können. Freckenhorsts Schlussoffensive blieb fruchtlos.

"Das ist wahnsinniges Pech, aber es passt irgendwie zu unserer Saison", kommentierte Strump. 

 

SC Wiedenbrück - TuS Freckenhorst     3:2 (1:1)
1:0 Sievers (6.), 1:1 Jöcker (39.),
2:1 Mersmann (73./ET), 2:2 Kretzer (77.),
3:2 Sievers (84.)
Gelb-Rote Karte: Freckenhorsts Mersmann (82./wiederholtes Foulspiel)



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