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Bezirksliga 7

Mit Haut und Haaren wehrten sich Dennis Bonin (r.) und Co. gegen die körperliche Übermacht der Drensteinfurter. Um Zielspieler Falk Bussmann versammelten sich immer wieder gleich mehrere Freckenhorster.
Rene Simon (l.), der hier Diogo Castro ziehen lassen muss, sollte nach elf Wochen Wettkampfpause eigentlich in der Zweiten ran. Dort wurde er zur Halbzeit ausgewechselt, nach neun Minuten ersetzte er den verletzten Jeron Karayaz.

Freckenhorst hat den perfekten Matchplan


Von Christian Lehmann

(02.12.19) Der TuS Freckenhorst und Trainer Christian Franz-Pohlmann wussten vor dem Match gegen den SV Drensteinfurt: Da kommt ein richtig dicker Brocken auf uns zu. Also wurden im Training konsequent immer wieder dieselben Szenarien durchgespielt: Lange Bälle verteidigen, Kopfballduelle gewinnen, zweite Bälle bunkern. Mit einer guten Staffelung in der Fünferkette, aber auch mit viel Leidenschaft und Fleiß gelang es dem TuS, die zuletzt zwölfmal in Serie ungeschlagenen Drensteinfurtern mit 3:1 (2:0) nieder zu ringen. Besonders bei Nermin Bahonjic war nach dem Spiel die Freude riesengroß. 

Freckenhorsts Offensivmann, in den vergangenen Wochen vor dem Tor arg glücklos, hatte nach 67 Minuten einen Elfmeter verschuldet, als er Drensteinfurts Markus Fröchte ohne Not an der Strafraumgrenze foulte. Den fälligen Strafstoß verwandelte natürlich "Mister zuverlässig" Daniel Ziegner - fortan war es wieder richtig spannend im Feidiek. Freckenhorsts Keeper JP Hart vereitelte mit zwei tollen Reflexen eine Doppelchance durch Maxi Groß und Falk Bussmann (89.), danach konterte der TuS über Jöcker, Bahonjic sorgte für die Entscheidung (3:1/90.). "Man hat gemerkt, dass danach einiges von ihm abgefallen ist", so Franz-Pohlmann.

Perfekter Start

So dramatisch hätte es der TuS, der vor allem in der Anfangsphase richtig Gas gegeben hatte, gar nicht gebraucht. Durch Daniel Jasperts Distanzschuss aus 25 Metern (1:0/19.) und Stan Schuberts Volleyabnahme aus 14 Metern, die unter der Latte einschlug (2:0/22.), war der TuS davon gezogen. Pierre Jöcker, der sich auf halblinks im Eins-gegen-Eins an Ziegner vorbeigemogelt hatte, verpasste frei vor Tobias Kofoth die Chance, auf 3:0 zu stellen. Der Freckenhorster Kaltstart war angesichts kurzfristiger Ausfälle von Philipp Schange (verletzt), Rouven Tünte und Julius Meibeck (beide krank) alles andere als erwartbar.

Mit zunehmender Spieldauer und durch die Verletzungen von Jeron Karayaz (9.) und Stan Schubert (46.) war Franz-Pohlmann allerdings immer mehr zum improvisieren gezwungen. Im zweiten Durchgang wurde Oliver Logermanns Team, speziell nach Umstellung von Dreier- auf Viererkette, stärker. JP Hart parierte stark gegen Markus Fröchte, nachdem Falk Bussmann quergelegt hatte (54.). Dann verkürzte "Ziege", und die Partie wurde nochmal richtig heiß.

Logermann vermisst seinen Abwehrchef

"Wir haben das Spiel in den ersten 20 Minuten verloren. Da war uns Freckenhorst in Sachen Galligkeit einfach deutlich überlegen. Ohne Chrissi Lübke fehlte uns hinten das Tempo. Wir wollten es zu wenig fußballerisch lösen, das war eigentlich anders angesagt", befand SVD-Coach Logermann. "In der zweiten Halbzeit haben allerdings fast nur noch wir gespielt. Freckenhorst ist nicht irgendeine Mannschaft. Wir können uns nicht beschweren, das Ergebnis geht in Ordnung." 

Das sah natürlich auch Kollege Franz-Pohlmann nicht anders. "In der Trainingswoche war bei uns richtig Alarm auf dem Platz. Das war klasse! Wir hatten einen guten Plan, und den haben die Jungs hervorragend umgesetzt. Am Ende hat uns dann vielleicht auch ein wenig Frische gefehlt. Dass Drensteinfurt dann nochmal Lunte riecht, ist doch klar."

TuS Freckenhorst - SV Drensteinfurt     3:1 (2:0)
1:0 Jaspert (19.), 2:0 Schubert (22.),
2:1 Ziegner (67./FE), 3:1 Bahonjic (90.)

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