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Finn Tünte (r.) und der TuS Freckenhorst beackerten die Westönnener um Stefan Schwarze mit allem, was geht. Lutz Staljan (l.) war einer von mehreren Aushilfen aus der Reserve.

Freckenhorst erfindet sich neu


Von Christian Lehmann

(09.03.20) Not macht erfinderisch: Der TuS Freckenhorst, der sich unter Trainer Christian Franz-Pohlmann eigentlich dem Offensiv-Fußball verschrieben hat, igelte sich im Heimspiel gegen Rot-Weiß Westönnen hinten ein und lauerte auf Konter. Weil ein ganzes Bataillon potenzieller Stammkräfte fehlte, war diese Maßnahme nötig. Das torlose Remis im Feidiek stellte die Hausherren entsprechend vollauf zufrieden. 

Mit Lutz Staljan, Thorben Neite und Marius Sowa hatte Franz-Pohlmann drei Spieler in der Startelf aufgeboten, die eigentlich nur noch in der Reserve zocken. "Die Jungs haben's toll gemacht", lobte der Coach. "Ich find's toll, dass die zweite Mannschaft die Erste unterstützt, ohne zu knurren. Das ist in unserer aktuellen Situation einfach unabdingbar." 

Viele gefährliche Standards

Das Spiel verlief so, wie es sich der TuS vorgestellt hatte. Zwar segelten etliche brandgefährliche Standards durch den Sechzehner der Hausherren, aus dem Spiel heraus gelang dem Team um Spielertrainer Christoph Linstaedt allerdings nur wenig. Die größte Chance des TuS zur Führung vergab Winter-Neuzugang Edin Husakovic, der einzig verbliebene echte Stürmer im Team. Weil sein erster Kontakt nach Zuspiel von Philipp Schange nicht ganz sauber war, geriet der Kasten von RWW-Schnapper Marcel Brylka nicht in Gefahr (43.). Zuvor hatte sich Husakovic dem Tor bereits bei einem direkten Freistoß aus 18 Metern angenähert (30.). 

Auch in Durchgang zwei hielten die Hausherren den Gegner lange in Schach. In der 80. Minute gab es dann Knies, als Edin Husakovic den Ball nach einem Schiedsrichter-Ball direkt auf das Westönnener Tor feuerte und die Latte traf. Die Gäste hatten sich darauf verlassen, dass er den Ball zu ihnen zurückspielt, nachdem einer ihrer Spieler im Strafraum liegen geblieben war. Husakovic hatte den Unparteiischen falsch verstanden. "Wenn daraus ein Tor entstanden wäre, dann hätten wir schon reagiert", versicherte Franz-Pohlmann, dass er mit einem Geschmäckle nicht gewinnen wollte. Beinahe wäre sein Team noch komplett leer ausgegangen, doch JP Hart vereitelte in der 89. Minute mit einer starken Tat gegen Christian Eschmann Westönnens Lucky Punch.

"Da waren wir etwas zu eifrig, statt weiterhin unser Tor zu verteidigen", fand Franz-Pohlmann ein kleines Haar in der Suppe. Ansonsten war er voll des Lobes: "Die Jungs haben gefightet und jeden Quadratzentimeter Boden verteidigt. Viele haben vor dem Spiel gesagt, in dieser Konstellation holen wir niemals einen Punkt. Da sieht man, was mit einem guten Defensiv-Plan alles möglich ist."

TuS Freckenhors - RW Westönnen     0:0



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