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Christian Franz-Pohlmann und der TuS Freckenhorst hatten im ersten Abschnitt keine so gute Form. Dann kam der Trainer auf eine gar nicht so doofe Idee.

Schubert und Fortuna sind die Sieggaranten


Von Fabian Renger

(02.09.19) "Respekt!" Das war das Wort, was Christian Franz-Pohlmann für Stan Schubert übrig hatte. Schubert ist Spieler unter Franz-Pohlmanns Fittichen beim TuS Freckenhorst. Und Schubert hat Eier in der Buchse. Seine Mannen waren daheim gegen den TuS Allagen überhaupt nicht im Match, hatten mehr Spielglück als Verstand - und dann pfiff der Referee Andreas Schweier Foulelfmeter nach einer Sense gegen Pierre Jöcker. Schubert schnappte sich die Kugel und zimmerte die rein, als wäre er nicht erst 19 Jahre jung, sondern schon seit 19 Jahren im Geschäft. Das erste Lebenszeichen Freckenhorsts. Das erste von dreien. 3:0 (1:0) siegte der heimische TuS.

Doch bleiben wir kurz noch beim ersten Durchgang. Von Spielglück war gerade schon die Rede. Das hatten die Feidiek-Männer tatsächlich. Lattenkreuz-Kopfbälle, ausgebliebene Elfmeter-Pfiffe: Den Gästen fehlte der Papst, denn der war eben im Freckenhorst-Trikot unterwegs an diesem Sonntagnachmittag. Allagen machte es bis zum 16er stark, überzeugte im Umschaltspiel, nur im Abschluss haperte es.

Zweite Halbzeit: Freckenhorster Torchancen am Fließband

Franz-Pohlmann ist aber kein Trainer von vorgestern. In der Halbzeitpause stellte er einiges um. Der TuS presste anschließend anders, switchte das System und damit den Spielaufbau. "Das war überragend in der zweiten Halbzeit! Wir haben uns reihenweise Torchancen erspielt, das war eine ziemliche Leistungssteigerung", lobte der Coach.

Seine gesamte Offensivreihe probierte es im zweiten Durchgang, einzig Pierre Jöcker hatte allerdings Erfolg. Das 2:0 war ein sehr ordentlicher Lupfer aus rund 25 Metern über den Allagen-Keeper Jannik Cordes hinweg (56.), Jöckers 3:0 ging ein schöner Steilpass von Nermin Bahonjic voraus (63.).

Übrigens: Cordes kam erst in der Halbzeitpause ins Match. Allagen startete eigentlich mit Jan Calles im Kasten. Doch der humpelte nach einem Pressschlag in der ersten Hälfte sich einen zurecht und blieb besser im Kabinentrakt. Die Glücksgöttin war eben tatsächlich Freckenhorsterin - und Stan Schubert, der ist eben mit seinen 19 Jahren ein ganz abgezockter Bursche.

TuS Freckenhorst - TuS GW Allagen 3:0 (1:0)
1:0 Schubert (39./FE), 2:0 Jöcker (56.)
3:0 Jöcker (63.)



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