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Bezirksliga 7

Neuer Sportlicher Leiter der SG Telgte: Martin Ritz.

Ritz übernimmt für Lauhoff


Von Fabian Renger

(19.07.21) Eines ist Jan Lauhoff ganz besonders wichtig. "Ich bin ja nicht weg", sagt der 40-Jährige. Merhfach betont er dies. Und ja, er hat recht. Weg ist er wahrlich nicht von der SG Telgte. Im Gegenteil. Er ist bloß nicht mehr Sportlicher Leiter, sondern ab sofort 2. Vorsitzender der SGT. Sein Nachfolger als Sportleiter ist auch gefunden: Martin Ritz, bis zum Oktober vergangenen Jahres Trainer des TuS Ascheberg, hat diesen Posten übernommen.

Ordnen wir die Dinge ganz kurz. Ende Juni übergab Ulrich Winckler nach 16 (!) langen Jahren den Posten des 1. Vorsitzenden weiter an Stephan Dietzmann, seinem vorherigen Vize. An dessen Stelle rückte Lauhoff. Eigentlich eine unspektakuläre Nummer. Es sei an der Zeit gewesen, etwas anderes zu machen, erklärt Lauhoff diesen Funktionswechsel. "Ich werde mich nun anderen anderen Dingen widmen, aber natürlich weiterhin die Spiele angucken. Es ist mein Verein und ich freue mich weiter über jeden Sieg unserer Mannschaften."

"Ein weinendes Auge ist dabei"

Sein Verein, das stimmt. Lauhoff ist Ur-Telgter. 2015 kehrte er zurück zur SG. Erst als alleiniger Trainer eines damals frisch in die A-Liga abgestiegenen Teams, anschließend gemeinsam mit Mario Zohlen. 2017 dann die erste Positionsveränderung: Er wurde Sportlicher Leiter. "Eine langweilige Saison hat Jan nicht erlebt", bemerkt SGT-Fußballabteilungsleiter Jochen Enste. 2018 glückte unter Lauhoffs Beteiligung die Rückkehr in die Bezirksliga. "Eine tolle Situation für den Verein", lobt der Abteilungsleiter. Die SGT hielt sich dort bis heute. "Es gibt jetzt auch ein weinendes Auge dabei. Jan ist sehr präsent, stark in seinen Gedanken und Handlungsalternativen", holt Enste nochmal aus.

Aber genug der Lobeshymnen. Wie gesagt: Lauhoff ist ja nicht weg. Er macht nun nur was anderes. Gutes Stichwort: Was macht man denn eigentlich so als zweiter Vereins-Chef den lieben langen Tag? "Zu tun haben wir immer", sagt Lauhoff. Natürlich bleibt er Ansprechpartner für Ritz, er mischt künftig im Bereich Sponsoring ein wenig mit, zusammen mit Dietzmann schob er bereits Kabinen-Renovierungen und andere infrastrukturelle Projekte an. "Zusammen mit Stephan wollen wir gucken, dass wir den Verein für die Zukunft voranbringen", bringt es der neue 2. Vorsitzende auf den Punkt.

Ritz muss Namen lernen

An seine Stelle rückt also Martin Ritz. Der hat gerade auch einiges zu tun. "Ich hab so viele Namen zu merken", stöhnt er auf. Die der Ersten habe er aber allmählich drauf. Auch bei der Reserve tauche er langsam ein. Die Dritte gehört ebenfalls zu seinem neuen Metier. Dazu wirft er ein Auge auf die Damen - auch wenn die sich quasi selbst organisieren -  und natürlich natürlich auch ein großes Auge auf die Entwicklung in der A-Jugend. "Unser Faustpfand", betont Ritz.

Seit sechs Jahren wohnt er bereits vor Ort. Den Bäcker vor der Tür kannte er, mit den Fußballverein hatte er noch nicht ganz so viel Berührungspunkte. Doch das wird schon. "Ein sehr gut geführter Verein mit sehr guten Strukturen", hat er schon bemerkt und spricht von einem gleitenden Übergang in die neue Position. Kader, Trainerfragen, alles war ja schon geregelt. "Es ist nicht so, dass ich was retten muss. Ich rutsche langsam rein in die Aufgabe", sagt Ritz. 

"Wieder ganz interessant" auf der anderen Seite

Fremd ist ihm maximal die fußballerische Umgebung, er kommt ja aus dem Altkreis Lüdinghausen. Zuletzt war er Coach in Ascheberg, vorher hatte er beim SC Capelle so gut wie alle Posten durch: Jahrelang 1. Vorsitzender, Sportlicher Leiter, Trainer. Jetzt plötzlich wieder eher im Hintergrund zu stehen? "Es ist wieder ganz interessant", konstatiert Ritz. Passt ihm gut in die Lebensplanung, nicht mehr regelmäßig auf dem Acker stehen zu müssen, der 50-Jährige hat mit einem Hausbau nämlich 'ne Menge am Hut.

Enste und er kannten sich aus einer gemeinsamen Zeit bei Preußen Münster, wo beide einst zeitgleich verschiedene Jugendmannschaften coachten. "Wir haben uns eine Weile nicht gesehen, jetzt war der Augenblick genau der richtige", so der Abteilungsboss. Ritz wohnt 500 Meter vom Stadion entfernt. Genug Lokalkolorit und doch auch genug frischer Wind für die Aufgabe. "Wir haben uns jemanden geholt, der neue Ideen reinbringt. Wir freuen uns auf seinen Input", sagt Lauhoff. Dessen Fußstapfen werde er nicht einnehmen können, stellt dann noch Ritz bewundernd fest. Aber muss er auch nicht. Denn Lauhoff ist ja eh noch da. Nur halt in anderer Funktion.



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