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Bezirksliga 7

Hamm erarbeitet sich das Glück


Von Fabian Renger

(04.10.21) Das war schon ein bisschen kurios. Hamms Okan Özkara will die Kugel über die Linie bugsieren, ein Spieler der Gäste von Westfalen Liesborn klärt in höchster Not, schießt bei der Klärungsaktion dooferweise Özkaras Mitspieler Benito Diehl an. Der Abpraller landete im Netz. Jetzt war die Murmel doch drin und die Reserve der Hammer SpVg hatte doch noch den Dreier eingetütet. Diehls Hütte zum 3:2 in der 88. Minute war nämlich gleichbedeutend mit dem Endstand.

"Das war verdientes Glück, das man sich erarbeiten muss", kommentierte HSV-Coach Robin Grosch den späten Dreier. Glück, ja, verdient aber auch. Das gab auch Liesborns Übungsleiter Elmar Kirsch später zu. Er wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte. Sein Schnapper Laurenz Wittkampf machte gegen den HSV den Eindruck, als hätte er sechsundvierzig Arme. Der hielt fast alles und das Spiel für die Gäste so lange offen. Kirsch konnte einem aber auch irgendwie Leid tun. Am Samstagabend hatte er gerade mal zehn einsatzfähige Spieler. Am Sonntag saßen schlussendlich immerhin drei auf der Bank. Wenngleich wenige davon etwas angeschlagen waren. Tolle Voraussetzungen für die Gäste. Diese traten zudem auch nicht mit der größten Überzeugung auf. Kirsch: "Mir hat der letzte Wille bei uns gefehlt. Die Hammer wollten mehr als wir, wir haben den Einsatz vermissen lassen."

Grosch: "Kompliment an die jungen Burschen"

Nico Kozdon brachte den HSV früh in Front (4.), er glich später auch zum 2:2 aus (63.). Beim ersten Tor wurde er flach, beim zweiten halbhoch angespielt, jeweils kam die Hereingabe von der linken Seite. Von zwei individuellen Böcken der Hausherren profitierte derweil Marius Neitemeier bei seinen beiden Liesborner Hütten. Beim 1:1 überlupfte er den etwas zu zögerlichen Heim-Schnapper Jan Passmann (10.), beim 1:2 schlenzte er die Kugel schön ins lange Eck (43.). "Hamm war den Ticken aggressiver. Als wir 2:1 geführt haben, habe ich zu einem Co-Trainer gesagt: Wenn wir das 3:1 nicht machen, wird's nichts für uns", so Kirsch.

Er sollte Recht behalten. Seine Jungs schafften das 2:1 nicht und hatten obendrein auch kein Glück. Einmal trafen sie in der zweiten Hälfte noch aus einer Abseitsposition, einmal an die Latte. Das Glück erarbeiten sich stattdessen die Hausherren, die den Gegner massivst hinten reindrückten. "In so einem Spiel ist Geduld gefragt und wir sind geduldig geblieben, da muss man den jungen Burschen mal ein Kompliment machen", lobte Grosch.

Hammer SpVg II - Westfalen Liesborn 3:2 (1:2)
1:0 Kozdon (4.), 1:1 Neitemeier (10.)
1:2 Neitemeier (43.), 2:2 Kozdon (63.)
3:2 Diehl (88.)



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