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Bezirksliga 7

Stolz: Ibou Mbaye, Soests Coach. Foto: Teipel

Hochmotiviertes Soest macht kurzen Prozess


Von Fabian Renger

(08.10.21) Das Wichtigste vorweg: Dem Schiedsrichter geht's gut! Das war bei der Neuauflage des Spiels SV Neubeckum - Westfalia Soest tatsächlich keine ganz so unerhebliche Neuigkeit. Der erste Versuch der Begegnung war ja schließlich am vorigen Sonntag abgebrochen worden, weil sich der Referee verletzt hatte und kein Ersatz aufzutreiben war. Nun denn. Schnee von gestern. Die Realität hieß: Bei Soest schaffte es fragliche das Stammpersonal nun doch, was Neubeckum schmerzlich zu spüren bekam. Nach einer Halbzeit war die Partie eigentlich gelaufen. 0:5 (0:4) lautete das Endresultat.

Steffen Hinne-Schneider, Mario Jurss, Nils Topp oder auch Enno Stemmerich. Hinter dem Einsatz vieler Leute hatte Soests Übungsleiter Ibou Mbaye ein Fragezeichen gesetzt. 35 Minuten Fahrt an einem Donnerstagabend - und dazu die Anstoßzeit 18.30 Uhr. Sportlich. Jurss weilte in Hamburg auf Berufsschul-Klassenfahrt. Er durfte einen Zug eher nehmen, sonst hätte er es gar nicht geschafft. Glück gehabt. Teile des restlichen Kaders deichselten es irgendwie anders, teilweise nahmen sie sich eher frei. Nun gut. Alles eigentlich auch nicht ungewöhnlich im Amateurfußball.

"Das fand ich geil"

Doch dass Jurss da war, merkten die Hausherren. Er traf nämlich gleich dreimal (29./36./41.), Lukas Brenk machte das zwischenzeitliche 2:0 (31.), Nick Neitzner netzte zum 5:0-Endstand (52.). Es ist übrigens nicht überliefert, ob Jurss' Klassenlehrer eine Dankeschön-Postkarte aus Soest erhält. Die Tore entstanden größtenteils übers Zentrum, beim ersten ging's über die Außenbahn. Ganz grob und vereinfacht gesagt.

"Das fand ich ich geil von den Jungs, dass sie alles dran gesetzt haben, dabei zu sein. Es war wichtig, unbedingt die drei Punkte mitzunehmen", freute sich ein erleichterter Mbaye angesichts der ganzen Vorgeschichte. "Von der ersten Minute an hat man gemerkt, dass die Jungs das Spiel unbedingt gewinnen wollen." Soest war hochmotiviert, presste stark, ging ordentlich in die Zweikämpfe und arbeitete allgemein gut gegen den Ball. Offensiv trafen die Gäste zunächst aber ein paar falsche Entscheidungen. Das 1:0 diente schließlich als Dosenöffner, angebrannt ist im gesamten Spiel kaum etwas. Nach dem raschen fünften Treffer fehlte vorne die letzte Konsequenz. Menschlich.

Kein Katzenjammer herrschte derweil in Neubeckum. "Wir haben das in der ersten halben Stunde ganz ordentlich gemacht. Aber die Abläufe, die spielerische Klasse, das Pressing - das war zu viel für uns. Soest hat uns da die Grenzen aufgezeigt", resümierte Ole Pfeiffer aus dem SVN-Trainerteam. Zunächst sei seine Elf gegen die hochpressenden Gäste noch gut klar gekommen in den direkten Duellen um den Ball. Doch irgendwann ging es einfach nicht mehr. Gibt Schlimmeres.

SV Neubeckum - Westfalia Soest 0:5 (0:4)
0:1 Jurss (29.), 0:2 Brenk (31.)
0:3 Jurss (36.), 0:4 Jurss (41.)
0:5 Neitzner (52.)



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