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Bezirksliga 7

Wolbecks Marvin Deckert (l.) versucht hier, sich Raphael Northoff vom Hals zu halten. Foto: Lehmann

Bis zur 65.: Alles pro Wolbeck, danach alles pro SVD


Von Fabian Renger

(24.10.21) Manchmal ist ein Fußballspiel ganz einfach zu erklären. Den 3:2 (2:1)-Heimerfolg des VfL Wolbeck über den SV Drensteinfurt können wir beispielsweise hervorragend zusammenfassen. Besser gesagt: Die Protagonisten konnten das.

"Wir haben zur 65. Minute ein richtig gutes Spiel gemacht", erklärte VfL-Übungsleiter Kolja Zeugner. Aha. Und worin sah sein Pendant auf Drensteinfurter Seite, Daniel Stratmann, den Grund für die Niederlage? "Die Einstellung in der ersten Halbzeit ab der achten, neunten Minute. Nach dem Führungstreffer haben wir das Fußballspielen eingestellt und Wolbeck stark gemacht, sie aufspielen lassen."

Hmm. Okay. Klingt ja relativ einfach. War's so? Geht so. Zunächst war es ultrablöd. Ein Rückpass der Hausherren missriet völlig. Wir belassen mal es bei dieser Umschreibung. Robin Wichmann war der glückliche Stewwerter Profiteur, der jubelnd abdrehte - 0:1 (7.). Danach wurde Drensteinfurt wirklich passiver und geriet völlig neben die Spur. Wieso auch immer. In jedem Fall konnten die Gäste froh sein, dass die Gastgeber nur mit 2:1 zur Pause führten. Tilo Gadau traf in der Folge eines Eckballes zum 1:1 (20.), Jonas Bodin köpfte einen Eckball von Richard Joaquim zum 2:1 ein (33.). Bei beiden Eckstößen konnte von Gegnerdruck der SVD-Defensive keine Rede sein.

"Drensteinfurt hatte da nicht den Hauch einer Chance"

Wolbeck hatte viel Ballbesitz und viel Ballkontrolle. "Drensteinfurt hatte da nicht den Hauch einer Chance", stellte Zeugner zufrieden fest. Das Versäumnis seiner Elf: Sie war viel zu gnädig und kam bloß noch zum 3:1, Niklas Mersmann hatte dabei Tilo Gadau freigespielt (55.).

Wolbeck nahm hernach dooferweise raus und spielte das Match nicht mehr konzentriert und sauber zu Ende. Drensteinfurt hingegen wechselte zunächst Alexander Schulze-Geisthövel und danach Maximilian Schulze-Geisthövel (65./68.) ein. Die Kraft der Brüder, die übers Wochenende in der Heimat weilten und daher kurzfristig zu Nothelfern wurden, reichte nicht für 90 Minuten. Doch alleine in den 25 Minuten ihrer Anwesenheit brachten sie richtig Schwung in die Kiste.

Max Schulze-Geisthövel traf kurz nach seiner Einwechslung zum 3:2-Anschluss (69.), danach erarbeitete sich Drensteinfurt massig Hochkaräter. "Da haben wir aber vorm Tor kläglich versagt", ärgerte sich Stratmann. Auch VfL-Schnapper Marc Klein stand ein paarmal richtig. "Unterm Strich hat es Wolbeck cleverer gemacht. Hut ab, Kolja hat gute Arbeit geleistet, die haben die drei Punkte über die Zeit gebracht und wir waren vorm Tor einfach zu harmlos", so Stratmann.

VfL Wolbeck - SV Drensteinfurt 3:2 (2:1)
0:1 Wichmann (7.), 1:1 Gadau (20.)
2:1 Bodin (33.), 3:1 Gadau (55.)
3:2 M. Schulze-Geisthövel (69.)



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