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Bezirksliga 7

Zum Abschied bekam Christian Franz-Pohlmann von Admir Bahonjic (r.) und Heinz Goldmann ein kleines Präsent. Foto: TuS Freckenhorst

Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann


Von Fabian Renger und Malte Greshake

(15.03.23/Update) Okay. Das ist dann wirklich mal ein Paukenschlag. Das darf man mit Fug und Recht behaupten. Am späten Dienstagabend meldet sich TuS Freckenhorsts Fußballobmann Admir Bahonjic bei uns mit einer ziemlich überraschenden Info: "Auf Wunsch des Trainers Christian Franz-Pohlmann endet die Zusammenarbeit mit dem TuS Freckenhorst. Das Angebot eines Verbandsligisten konnte er nicht ablehnen und auch die Verantwortlichen des TuS Freckenhorst wollten ihm keine Steine in den Weg legen." Joar.

Welcher Verbandsligist das ist, das ist ebenfalls kein Geheimnis mehr. Franz-Pohlmann wird den Westfalenligisten Preußen Espelkamp übernehmen, Öffnet externen Link in neuem Fensterschreiben die Kollegen von FuPa und zitieren aus einer Espelkamper Vereinsmeldung. Bei den Preußen wird der 42-jährige Franz-Pohlmann die Nachfolge von Andreas Brandwein und Olaf Sieweke antreten. Die Wege des Clubs und des Trainerduos trennten sich vor rund zwei Wochen. Seither übernahm interimsweise Kapitän Julian Stöckner für zwei Partien (0:5 gegen Deuten, 1:1 gegen Hiltrup). Das Spiel gegen den SC Peckeloh wird Stöckner noch betreuen, im Anschluss ist Franz-Pohlmann dran.

Einstand in Espelkamp nach dem Peckeloh-Spiel

"Die neue Aufgabe reizt Christian sehr und dafür nimmt er auch den Aufwand in Kauf. Seinen Einstand bei uns wird er nächste Woche nach dem Spiel gegen den SC Peckeloh geben, da noch einige organisatorische Dinge zu klären sind. Ihm bleiben dann noch acht Spiele in der laufenden Saison, um sich so schnell wie möglich einzufinden und einen Überblick zu verschaffen", heißt es in Espelkamps Presseinfo. Franz-Pohlmann unterschrieb dort bis 2025, Stöckner wird bis zum Saisonende als spielender Co-Trainer fungieren. Espelkamp steht derzeit auf Rang zehn der Westfalenliga mit fünf Punkten Vorsprung vor den Abstiegsrängen, hatte aber vor Saisonbeginn eigentlich deutlich höhere Ambitionen

"Nach einem langen ersten Gespräch war die Tendenz schon vielversprechend und über weiteren Austausch sind wir dann zusammengekommen. Natürlich waren noch einige Punkte mit seinem alten Verein zu klären. Unser Dank gilt deshalb dem TuS Freckenhorst für die reibungslose Abwicklung", zitiert FuPa Epelkamps Sportvorstand Jens Dawurske. Beim TuS stand Franz-Pohlmann seit 2019 an der Seitenlinie, wurde in der Vorsaison Vizemeister und derzeit ist der oft von Personalsorgen geplagte TuS Sechster.

Und wie geht's in Freckenhorst weiter? Bahonjic erklärt: "Der TuS Freckenhorst wird die Saison unter der Leitung vom bisherigen Co-Trainer Daniel Tünte fortsetzen.

Update: Keine Entscheidung gegen Freckenhorst, sondern für Espelkamp

Franz-Pohlmann selbst erklärt uns am Mittwoch, dass ihn das Gesamtpaket in Espelkamp überzeugt habe. "Das ist ein leistungsorientierter Verein mit einer überragenden Infrastruktur", erläutert der Coach und berichtet von intensiven Gespräche. Zudem ändere sich demnächst seine familiäre Situation. Zusammen mit seiner Frau erwartet er Nachwuchs. "Auch das musste ich berücksichtigen", fügt er hinzu. Ja, der Fahrtaufwand steigere sich zwar nun. Ansonsten sprachen aber eben viele Gründe für die neue Herausforderung. "Daneben wird es mir ermöglicht, mein Engagement in Gütersloh - wenn auch in verminderter Form - weiterzuführen", so der Übungsleiter. Dort trainiert Franz-Pohlmann parallel die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh in der Bundesliga. "Jetzt freue ich mich auf die Aufgabe. Es geht auch direkt in die Vollen."

Gleichzeitig betont der hauptberufliche Trainer, dass ihm der Abschied alles andere als leicht gefallen sei. "Ich hatte vier tolle Jahre in Freckenhorst", sagt Franz-Pohlmann. "Ich wurde immer loyal behandelt, unterstützt und habe mich stets willkommen gefühlt." Mit Freckenhorsts Fußballobmann Admir Bahonjic und dessen Vorgänger Heinz Goldmann habe er seit der Anfrage aus Espelkamp transparente Gespräche geführt. "Die beiden haben mich schließlich bekräftigt, diesen neuen Weg einzuschlagen", so Franz-Pohlmann. "Es freut einen, dass es auch noch den Gedanken neben dem Fußball gibt. Auf ihre Meinungen lege ich großen Wert."

Dass es in dieser Saison zumindest in sportlicher Hinsicht beim TuS nicht optimal lief, wäre keineswegs relevant für seinen Entschluss gewesen. "Natürlich haben wir uns das anders vorgestellt, aber durch unserer Personalprobleme konnten wir immer nur von Sonntag zu Sonntag zu denken", so Franz-Pohlmann. Teils schwere Verletzungen hätten die Situation nicht vereinfacht. "Mit meiner Entscheidung hatte das jedoch nichts zu tun. Ich habe tolle Charaktere in der Mannschaft und die Jungs können meine Beweggründe verstehen", unterstreicht er. "Deswegen möchte ich mich bei allen bedanken, die mir diesen Schritt ermöglichen." Am Ende sei es keine Entscheidung gegen Freckenhorst, sondern für Espelkamp gewesen.

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