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Bezirksliga 7

"So ein großes Thema ist es eigentlich ja gar nicht." Daniel Hölscher ist jetzt dauerhafter Cheftrainer des VfL Wolbeck. Fotos: Greshake

"Die logische Konsequenz": Hölscher bleibt, Wende und Mentrup sind neu


Von Fabian Renger

(09.09.22) Sebastian Wende ist des Wahnsinns fette Beute. Das steht wohl fest. Im Sommer legte er nach neun langen Jahren den Trainerposten bei den Damen der SG Telgte nieder. Schon dort war er in einer Doppelfunktion tätig, coachte obendrein Telgtes C1-Junioren. Mittwochs und freitags war er erst bei der C1 und anschließend bei den Frauen auf dem Trainingsplatz zugange. Die C1 der SGT tanzt weiterhin nach seiner Pfeife - und neuerdings ist er Co-Trainer des VfL Wolbeck. Dort assistiert er gemeinsam mit Dirk Mentrup Daniel Hölscher. Der ehemalige Co-Trainer von Kolja Zeugner wurde nämlich jetzt zum dauerhaften neuen Cheftrainer ernannt.

"So ein großes Thema ist es eigentlich ja gar nicht", will Hölscher das gar nicht an die große Glocke hängen. Er war ja schon unter Zeugner Co-Trainer. Dass die Wahl des VfL nun auf ihn als definitiven Cheftrainer fiel? "Eigentlich die logische Konsequenz", findet Hölscher. "Der Verein steht dahinter, es macht Spaß, mit den Jungs zusammen zu arbeiten." Das sieht Wolbecks 1. Vorsitzender Jörg Pöppelbaum ganz genauso: "Er kommt gut an, holt die Mannschaft gut ab und die Mannschaft möchte gerne mit ihm weiterarbeiten." Einfache Kiste.

Haken wir das also ab. Kommen wir zur spannenden Personalie Sebastian Wende. "Wir haben uns in die Recruitings-Offensive bewegt und sind dann relativ schnell auf den Namen Sebastian Wende gekommen", erklärt Pöppelbaum. Wende und er seien einst bereits auf dem Platz Kontrahenten gewesen. Aber das ist nicht weiter erwähnenswert. "Das war zum Ende unserer Karriere", sagt Pöppelbaum lachend. Hölscher kannte Wende da schon etwas besser, wie er berichtet: "Wir waren Bürokollegen, daher weiß ich, wie akribisch er arbeitet - im doppelten Sinne."

Wende: "Ich lerne noch dazu"

Man sei immer mal lose im Kontakt gewesen, erklärt Wende. Als die Anfrage kam, passte es dann auch relativ schnell. Für den 47-jährigen Wende ist es aber eine andere Umstellung. Frauen-Landesliga, Herren-Bezirksliga - das ist freilich (nicht böse gemeint, bevor man mich jetzt für diese Aussage foltert!) schwer miteinander zu vergleichen. "Alleine von der Dynamik her", sagt Wende.

Der Blickwinkel als Co-Trainer ist natürlich auch ein anderer, eine ganz andere Rolle. Nicht mehr die alleinige Verantwortung zu tragen, nicht mehr alleine den Weg vorzugeben. Das hat Vorteile. In vielerlei Hinsicht. "So können wir auch mal sagen, heute bleibe ich mal zuhause und du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Ich lerne aber auch noch das ein oder andere hinzu", führt Wende beispielsweise den Punkt der Spielvorbereitung an. Da werden dann auch mal Standardsituationen bis ins kleinste Detail im Vorfeld notiert und an die Tafel aufgeschrieben. "So akribisch - auch wenn er meint, dass ich das bin - habe ich meine Spielvorbereitung dann doch nicht gemacht", räumt Wende lachend ein.

Sebastian Wende kann wohl nie genug kriegen: Er ist neuerdings Co-Trainer des VfL.

Wie gesagt: Bekloppt ist er schon.  Wendes einziger fußballfreier Tag ist nun der Montag. In Telgte trainierten C-Jugend und Frauen stets an den selben Trainingstagen.  Jetzt ist er dienstags und donnerstags in Wolbeck auf dem Platz, mittwochs und freitags in Telgte. Samstags spielen die Junioren, sonntags die Herren. "Offensichtlich habe ich einen Sprung in der Schlüssel, das will ich nicht ausschließen", sagt Wende. Montags könnte er übrigens noch zu den Altherren in Telgte gehen. "Ich glaub, das lassen wir lieber."

Hölscher ist derweil demnächst erstmal weg. Urlaub. Insgesamt vier Wochen. Das war von langer Hand geplant. Als Co-Trainer wäre das ja kein so großes Thema gewesen. Der neue Posten kam nun etwas unverhofft. Nicht zuletzt wegen Hölschers anstehendem Urlaub holte Pöppelbaum Wende und Mentrup an Bord. Aber auch in puncto Arbeitsteilung birgt ein großes Trainerteam viele Vorteile.

Mentrup als dritter Mann im Bunde

Mentrup ist ein VfL-Urgestein. Kennt den Verein seit Ewigkeiten bestens - das kann sowieso nie schaden. "Mindestens bis zum Weihnachten wird er unterstützen, so wie er es beruflich hinbekommt", sagt Pöppelbaum über Mentrup. Genauso wie Wende ist Mentrup auch schon - das dürfen wir hoffentlich so sagen - älteren Semesters. Schließlich ist Hölscher mit seinen 32 Lenzen ja noch ein junger Cheftrainer. Erfahrungen in dieser Rolle hat er im Seniorenbereich noch nicht vorzuweisen. Da hilft Erfahrung. Klingt jedenfalls alles nach einer perfekten Symbiose am Brandhoveweg. Das erste Spiel des neuen Trainerteams lief ja auch hervorragend. 3:0 gewann der VfL gegen den SV Drensteinfurt. So könnte es wohl gerne weiter gehen.

Mindestens bis zum Winter ist Dirk Mentrup (l.) Hölschers zweiter Co-Trainer. Hier ist neben ihm VfL-Betreuer Christoph Averbeck zu sehen.

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