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Bezirksliga 7

Die Stewwerter rund um Valentin Kröger (l.) müssen auch nach dem Duell mit dem VfL Wolbeck weiterhin auf ihre ersten Punkte warten.

Stewwert im freien Fall


Von Pascal Bonnekoh

(04.09.22) Nach nur vier Spieltagen sieht es bereits nicht gut aus für den SV Drensteinfurt. Beim VfL Wolbeck hagelte es die nächste Niederlage. Und obwohl man gegen die Schwergewichte der Liga aus Ahlen oder Kamen noch nicht ran musste, kassierte man bei der 0:3 (0:1)-Auswärtsniederlage bereits Gegentore elf, zwölf und dreizehn. Der VfL schnappte sich wiederum den ersten Dreier der neuen Spielzeit und damit genau das, wonach sich der SVD so sehr sehnt.

Dementsprechend glücklich war Wolbecks Coach Daniel Hölscher nach Abpfiff auch: "Das war ein verdienter Sieg. Wir haben offensiv wie defensiv eine gute Mannschaftsleistung gezeigt. Die Einstellung war top und auch spielerisch waren wir super. Wir haben immer wieder Lösungen gefunden. Wir hätten sogar noch ein oder zwei Tore mehr schießen können." Die drei Buden reichten wiederum schon völlig aus.

Beinahe wäre es nochmal eng geworden

In der 42. Spielminute knallte Marvin Deckert nach Vorarbeit von Jim Heinrich Waltermann die Kugel aus der Drehung ins lange Eck. "Wenn bei uns einer draufschießt, passt der immer direkt in die Ecke, wo keiner dran kommt", ärgerte sich Stewwerts Coach Thorsten Heinze über den Gegentreffer. Für die zweite Hälfte hatten sich die Gäste dann ordentlich was vorgenommen, aber direkt folgte der nächste Nackenschlag. Nach einem tiefem Ball erhöhte erneut Deckert kurz nach Wiederanpfiff bereits auf 2:0 (48.). Mit der komfortablen Führung im Rücken ließen die Hausherren die Kugel dann ordentlich laufen und nahmen Zeit von der Uhr.

Zum Ende der Partie wurde es dann aber doch nochmal kribbelig. Lars Hülsmanns Kopfball landete jedoch nur am Pfosten. "Wenn der reingeht, kann es nochmal eng werden", musste Hölscher zugeben. Auf der anderen Seite verteilten die Stewwerter wiederum ein Abschiedspräsent. Nach einem leichtsinnigen Fehler im Spielaufbau marschierte Niklas Mersmann völlig allein auf Keeper Steffen Scharbaum zu und drückte die Kugel zum 3:0-Endstand über die Linie (90.).

"Wir haben leider wieder unnötig Geschenke verteilt. Am Anfang hatten wir ein paar gute Möglichkeiten. Insgesamt war Wolbeck aber viel bissiger und hatte mehr Lust. Die wollten es viel mehr als wir. Mir fehlt noch der letzte Funke Feuer bei manchen. Manche schmeißen sich rein und geben Gas, aber eben nicht alle und das merkt man dann", resümierte Heinze. Trotz der bereits prekären Tabellensituation bleibt der Übungsleiter aber optimistisch: "Die Jungs sind motiviert. Wir müssen Gas geben und zusammenhalten. Wir brauchen einfach nur das eine Erfolgserlebnis." 

VfL Wolbeck - SV Drensteinfurt     3:0 (1:0)
1:0 Deckert (42.), 2:0 Deckert (48.),
3:0 Mersmann (90.)



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