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Katharina Kühne (l.) sicherte sich mit GW Amelsbüren gegen Nadine Schöning und den 1. FC Nordwalde drei Punkte und somit auch die Meisterschaft.

Amelsbüren setzt sich die Krone auf


von Helena Wilmer

(04.06.19) Nach neun Jahren in der Bezirksliga kehrt GW Amelsbüren in die Landesliga zurück. Gegen den 1. FC Nordwalde gewann die Mannschaft souverän mit 3:0 und machte so die Meisterschaft, einen Spieltag vor Saisonende und beim letzten Heimspiel, perfekt. Die Grün-Weißen waren von Beginn an gut im Spiel, ließen aber erste Großchancen liegen. Luisa Wünnemann setzte das Leder zweimal knapp am Tor vorbei, Isabelle Gorschlüter scheiterte an der Latte. Nach 22 Minuten übernahm Kapitänin Eva Tingelhoff dann selbst das Zepter und brachte den Ball mit einem Sahneschuss im Winkel unter (22.).

Immer wieder suchte der Gastgeber nun die Abschlüsse vor dem gegnerischen Kasten, um die knappe Führung auszubauen. So dauerte es nur sechs Minuten, bis Alina Fischer sich durch die Verteidigung des FCN kämpfte und Torhüterin Sabrina Thiemann umkurvte, um die verdiente 2:0-Führung zu erzielen (28.). „Wir haben sehr schnell und präzise gespielt, doch auch wenn wir 2:0 vorne lagen, war es wichtig, Nordwalde nicht zum Zug kommen zu lassen und den Anschlusstreffer zu vermeiden“, meinte GW-Coach Andreas Wennemer. Ein GW-Doppelwechsel auf den Außenbahnen brachte nach der Pause wieder neuen Schwung in die Partie, doch das letzte Quäntchen Glück im Abschluss fehlte, trotz zahlreicher Möglichkeiten. Nordwalde fasste dagegen keinen festen Fuß in der Partie und kam in den zweiten 45 Minuten nicht mehr in die Nähe des Amelsbürener Strafraums. Nachdem Wünnemann das 3:0 erzielte, war der Sack dann zu (84.). Joelina Pahlig setzte die Nordwalder Verteidigung unter Druck und eroberte den Ball, den sie zu der freistehenden Wünnemann brachte, letztere schob ungehindert ins Netz.

Amelsbüren feiert 

Nach 90 Minuten ertönte dann der ersehnte Abpfiff. Die Auswechselspielerinnen rannten mit Sekt und Bier bewaffnet auf das Spielfeld und verpassten allen eine mehr oder weniger angenehme Abkühlung bei den Temperaturen. Auch Wennemer feierte überglücklich mit: „Das gesamte Team hat sich zu Beginn der Rückrunde das Ziel gesetzt, nochmal oben angreifen zu wollen. Alle Mädels haben viel investiert, um das zu erreichen. Ausschlaggebend waren sicherlich der absolute Wille und der Zusammenhalt. Ein weiterer Vorteil war natürlich auch die Breite des Kaders, sodass wir trotz einiger Ausfälle, jeden Spieltag eine brettstarke Truppe stellen konnten.“           

Der TuS Altenberge hat zwar die Chance in die Landesliga aufzusteigen verpasst, doch enttäuscht ist TuS-Coach Hans-Jürgen Albrecht nicht: „Für mich als Trainer war es eine klasse Saison der Mannschft. 18 Siege, sieben Remis und nur drei Niederlagen sind schon eine Hausnummer.“ Mit dem 5:2-Heimsieg gegen den VfL Wolbeck schloss Altenberge nun eine mehr als gute Saison ab. 

Altenberge bleibt fast komplett

Schon früh ging der TuS durch Kristina Hopp in Führung, doch nach mehreren liegengelassenen Möglichkeiten glich der VfL aus. Altenberge ging zwar erneut in Führung, doch Wolbeck setzte nach, sodass es mit einem 2:2 in die Pause ging. Nach der Halbzeit kamen für Altenberge zwei neue Offensivkräfte, die für Wirbel sorgten. Die Mannschaft erzielte noch drei weitere Treffer und holte sich so die verdienten drei Zähler. Nun geht es für die Frauen frühzeitig in die verdiente Sommerpause, um in der nächsten Saison mit dem fast gleichen Kader angreifen zu können. „Von der jetzigen Mannschaft haben bis auf Sabrina Brinkmann, die es aus zeitlichen Gründen nicht mehr schafft, und zwei Mädels die auf ihre Studienplätze warten, alle zugesagt. Ob wir wieder oben mitspielen, weiß ich nicht. Die Liga wird sicher noch ausgeglichener sein, als in diesem Jahr und bei vier oder fünf Absteigern, muss man erstmal schauen, selbst nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, meinte Albrecht.      

Auch gegen SW Esch gelang es Wacker Mecklenbeck II nicht, sich durchzusetzen und die Negativserie zu beenden. Am Ende gewannen die Schwarz-Weißen mit 3:1. Für Wacker war es schon das fünfte Spiel in Folge ohne Sieg. SW-Torjägerin Stephanie Ahlers markierte nach einer halben Stunde die Führung und legte ein paar Minuten später mit ihrem 50. Saisontor nach. So ging es mit einer komfortablen 2:0-Führung in die Pause. Kurz nach Wiederanpfiff gelang Alicia Pelz zwar der zwischenzeitliche Anschlusstreffer, doch Maria Nickel machte mit ihrem Tor zum 3:1 den Sack zu. Esch baute so weiter die eigene Erfolgsserie aus und kann am letzten Spieltag sogar noch Platz drei erobern.

Alverskirchen sichert Klasse

Germania Hauenhorst II zeigte ebenfalls wieder eine souveräne Leistung. Wie schon in den vergangenen Wochen ließ die Reserve nicht viel anbrennen und gewann gegen Langenhorst-Welbergen mit 4:1. Doch trotz vier Siegen in vier Spielen, ist der Klassenerhalt immer noch nicht in der Tasche, denn Verfolger Westfalia Hopsten sammelt auch fleißig Punkte. Nur drei Punkte Vorsprung sind es momentan für die Germania, doch am letzten Spieltag geht es gegen das Schlusslicht Borussia Emsdetten II. Mit der konstanten Leistung aus den letzten Spielen, sollte da für Hauenhorst wohl nichts mehr gefährlich werden. 

RW Alverskirchen durfte ebenfalls feiern. Am vorletzten Spieltag sicherte sich die Mannschaft mit einem 2:2 gegen den TuS Recke den Klassenerhalt. Alverskirchen ging sogar in Führung, doch der TuS drehte das Spiel. RW-Spielerin Verena Schulze-Wemhove gelang nach dem knappen Rückstand nur noch der Ausgleich, doch ein Punkt reichte den Rot-Weißen. Recke verpasste es dagegen an die starken Leistungen aus den vergangenen Wochen anzuknüpfen und an Mecklenbeck vorbei, auf Platz drei zu ziehen.   



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