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Marc Bethge gefällt im Langenhorster Vechtestadion. Seine zweite Amtszeit geht in die Verlängerung.

Bethge macht's wieder Spaß in seinem Revier


von Fabian Renger

(23.03.20) "Das war wie so ein nach Hause kommen." Marc Bethge fühlt sich pudelwohl. Das Vechtestadion der SpVgg Langenhorst/Welbergen kennt er wie die berühmte Westentasche, es ist sozusagen sein Revier. Acht Spielzeiten lang coachte er die Damen bereits, stieg 2014 in die Bezirksliga auf. Dann machte er sich vom Acker - um im vorigen Winter urplötzlich wieder zurückzukehren. Er übernahm von Holger Sokol. Coronabedingt gab es nur seitdem nur zwei 90-Minütiger im Pflichtspiel-Modus. Es werden aber noch einige weitere folgen: Bethge bleibt übers Saisonende hinaus.

"Ich hab gesagt: Wenn sie im Sommer einen anderen Trainer nehmen wollen, ist das kein Problem", hätte sich der Mittdreißiger auch mit der Rolle als Interimslösung abfinden können. Doch nichts da. "Die Vorbereitung war super, die ersten Ergebnisse auch, und die Mannschaft hat sich für ihn ausgesprochen", sagt Langenhorsts Fußball-Obfrau Verena Struck gegenüber den Kollegen der Westfälischen Nachrichten.

Neues System, das Zeit braucht

Das erste Ligaspiel unter Bethges Regie am Valentinstag bei SW Esch ging mit 2:5 völlig in die Buchse. "Da hat vieles drauf hingedeutet", sagt der Übungsleiter im Rückspiegel. "Wir haben das  System umgeschmissen. Das Spiel kam zwei bis drei Wochen zu früh." Statt mit Libero zu spielen, hat Bethge seiner Truppe nun die Viererkette eingeimpft. Eine solche Umstellung kostet Zeit. Und wenn dann in Püsselbüren auf Asche gespielt wird und der Gegner mit der zweitbesten Liga-Torschützin Stephanie Ahlers anrückt, dann ist erst recht Ende im Gelände. Ahlers traf dann auch gleich ganze viermal....

Das Match wurde schnell abgehakt. Drei Wochen später ging es erst weiter. Auswärts führte die Reise zur SG Horstmar/Leer. Langenhorst gewann 6:1. "Man hat gemerkt, dass sie es begriffen haben", lobt Bethge seine Spielerinnen, die sich in der aktuellen Pause  individuell fit halten sollen. Hinsichtlich der neuen Saison stehen die Zeiten vor allem auf eigenes Blut: Ein Dutzend Spielerinnen kommen aus der Jugend empor. Abgänge sind Bethge nicht bekannt, externe Neue gibt's ebenfalls noch nicht zu vermelden.



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