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BW Aasees Coach Kolja Steinrötter zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge beim 4:0-Sieg gegen Riesenbeck.

Hauenhorst im Tiefflug 


von Helena Wilmer

(05.11.19) Warum Horstmar im Tabellenkeller steht, dass konnte sich Recke-Coach Andreas Kleine nach dem knappen 3:2 (1:1)-Sieg seiner Truppe nicht erklären. „Der Gegner war richtig gut auf uns eingestellt und hat 90 Minuten mehr, als nur dagegen gehalten. Das ist das erste Mal in dieser Saison, dass ich sagen muss: Wir haben wirklich glücklich gewonnen“, erzählte Kleine. Schwierigkeiten hatten seine Schützlinge besonders mit SG-Spielerin Maike Kreimer, die niemand richtig in den Griff bekam. Dafür wurden die Gäste dann auch schnell bestraft, denn Kreimer brachte die SG mit 1:0 in Front (13.). Erst nach 15 Minuten spielte dann auch Recke richtig mit und nahm den Kampf um die drei Punkte an. So glich Marlene Gerhardt nach einem Freistoß von Sophia Steinemann zum 1:1 aus (28.). Bis zur Pause bewahrte TuS-Torhüterin Anna-Lena Tietmeyer ihr Team vor einem erneuten Rückstand und entschärfte in letzter Sekunde einige hochkarätige Chancen von Kreimer.

In den zweiten 45 Minuten drehte Recke zwar die Partie, doch Horstmar zog nach, sodass sich in der 87. Minute schon alle Beteiligten auf ein gerechtes Remis einstellten – außer Steinemann, die im Eins-gegen-Eins zum 3:2-Siegtreffer einschob (88.). „Das haben wir spielerisch nicht gut gemacht und auch den Ball haben wir nicht laufen lassen. Trotzdem hat der Einsatz und der Wille gestimmt, sodass es zwar am Ende glücklich war, wie der Sieg entstanden ist, aber wir haben uns das schon erarbeitet“, so Kleine über den späten Treffer.     

Hauenhorst nun ganz unten

Mit der Leistung war auch Hauenhorst-Coach Michael Hege nicht zufrieden. Sein Team verlor im Kellerduell gegen Alverskirchen mit 0:3 (0:2) und steht weiterhin auf dem letzten Platz. „Alverskirchen war nicht unbedingt überlegen, aber klüger und hat deshalb auch verdient gewonnen. Es fehlte einfach die Laufbereitschaft und der Wille, was gegen Altenberge noch da war“, kritisierte Hege. Gegen Altenberge überraschte die Germania vor ein paar Wochen nämlich noch mit einem 4:2-Sieg, doch vor allem der kleine Kader scheint es Hauenhorst schwer zu machen in der Liga.

Als dann Vanessa Beste mit einem Doppelpack für die 2:0-Pausenführung der Rot-Weißen sorgte, war die Sache gegessen (27./37.). Mit dem verwandelten Strafstoß von Verena Schulze Wemhove und somit dem 3:0-Sieg, setzte der Gastgeber ein Ausrufezeichen und hält weiterhin Anschluss an die Nichtabstiegsplätze (90.+1). Für Hauenhorst beginnt dagegen schon am elften Spieltag der Kampf um den Klassenerhalt.      

Guter Einstand für Röös

Sein erstes Spiel an der Seitenlinie bei SW Esch und gleich ein ungefährdeter 3:1 (2:1)-Sieg gegen Steinbeck. Jürgen Röös zeigte sich mit seinem Einstand zufrieden, obwohl es ja natürlich immer besser laufen kann. „Phasenweise haben wir den Gegner sehr gut beherrscht und auch einige gute Ballpassagen waren dabei, doch zu verbessern gibt es immer etwas. Jetzt ist es aber erst einmal wichtig, dass wir uns als Team finden“, erklärte Röös. Seine Schützlinge übernahmen von Beginn an die Partie und hatten die Grün-Weißen im Griff. So stand es nach elf Minuten auch schon verdient 2:0 für Esch. Beim 1:0 setzte sich Stephanie Ahlers über die linke Seite durch und versenkte das Leder eigenhändig im Netz (8.). Drei Minuten später brachte Sarieka Steinriede eine Flanke auf Leonie Richter, letztere schob zum 2:0 ein (11.). Wer sich nun dachte, das Ding wäre hier durch, hatte nicht mit Steinbeck gerechnet. Die Gäste ließen den frühen Rückstand nicht auf sich sitzen und stemmten sich dagegen - mit Erfolg: Laura Stegemann verkürzte noch vor der Pause auf 1:2 (35.). Als Judith Blanc jedoch nach einer guten Einzelleistung auf 3:1 erhöhte, war die Luft bei den Gästen endgültig raus und Esch rückte mit dem Sieg auf Rang drei in der Tabelle vor (60.).     

Spannend war es in den nächsten Partien wohl nicht, doch fangen wir mit dem kleinsten Übel – je nachdem aus welcher Perspektive man es betrachten will – an. BW Aasee machte die Niederlage gegen Steinbeck aus der Vorwoche vergessen und schickte Riesenbeck mit einer 0:4 (0:2)-Niederlage nach Hause. Doch so klar überlegen, waren die Blau-Weißen gar nicht, nur sehr effektiv. „Riesenbeck hatte auch einige Möglichkeiten, kam aber nie besonders nah vor den Kasten. Bei uns lief es dagegen rund und besonders die Offensive war brandgefährlich“, freute sich BW-Trainer Kolja Steinrötter über den sechsten Dreier in der laufenden Spielzeit. Nach der Pause drückte Teuto zwar nochmal ordentlich aufs Gas, doch mit den Treffern zum 3:0 und 4:0 durch Roberta Kieser war der Sack endgültig zu (62./73.).    

Hoch, höher, Wacker

Noch deutlicher fiel das Ergebnis in Walstedde aus. Der Gastgeber musste auf heimischen Rasen eine 0:6 (0:2)-Pleite gegen Gievenbeck hinnehmen. Von Beginn an hatte der FCG die Partie unter Kontrolle und nach der 2:0-Pausenführung war der Knoten geplatzt. Katharina Maus (2x), Hanna Kenter und Anna Hruschka trugen sich in den zweiten 45 Minuten ebenfalls in die Torschützenliste ein und ließen die Fortuna ratlos zurück. „Wir waren sofort da, haben die Zweikämpfe angenommen und früh gepresst, sodass Walstedde oft nicht mal bis über die Mittellinie kam. Außerdem haben wir den Ball laufen lassen und nach vielen fußballerischen Lösungen gesucht“, freute sich FCG-Trainerin Simone Westerhoff über den Sahnetag.  

Eigentlich kommt ja das Beste zum Schluss. Hier ist es, je nach Sichtweise, das Beste oder Schlimmste Ergebnis. Wacker Mecklenbeck II zeigte erneut, dass die Mannschaft aktuell unschlagbar ist und fuhr mit dem 10:0 (6:0)-Erfolg gegen den SC Gremmendorf II den bisher höchsten Saisonsieg ein. 



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