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Zweiter Sieg im zweiten Spiel. Das gelang Janine Tietmeier (r.) mit SW Esch gegen Lena Marie Eßlage und RW Alverskirchen.
Judith Blanc (r.) will mit SW Esch in dieser Saison ganz oben mitspielen.

Heimlicher Spitzenkandidat 


von Helena Wilmer

(03.09.19) Ganz auf dem Schirm haben die meisten Mannschaften SW Esch als Spitzenteam wahrscheinlich noch nicht. Seitdem das Team vor zwei Jahren aufgestiegen ist, liefen die Hinrunden immer etwas holprig, die Rückrunden dafür umso besser. Diese Saison soll deshalb so starten, wie die vergangene beendet wurde. Das gelang Esch bis jetzt ganz gut. Den zweiten Sieg im zweiten Spiel gab es am Wochenende gegen RW Alverskirchen. Mit einer 1:4-Niederlage wurden die Rot-Weißen nach Hause geschickt.

Von Beginn an verbuchte das Team von SW-Trainer Paul-Simon Eckeler mehr Spielanteile und Torchancen. Besonders Stephanie Ahlers und Maria Nickel machten es der RW-Abwehrreihe schwer, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. So war es kein Wunder, dass Ahlers gleich mit einem Doppelpack zuschlug. Mit einfachen Kombinationen spielte sich Esch nach vorne, ehe Ahlers mit Tempo auf den Kasten zulief und Keeperin Katharina Fronholt weder beim 1:0, noch beim 2:0 eine Chance ließ (11./34.). Umso überraschender kam der schnelle Anschlusstreffer. Nach einer Ecke verkürzte Verena Schulze Wemhove auf 1:2 (37.). „Der finale Schuss passte bei uns nicht und wenn es vorne nicht klappt, dann wird man hinten anfälliger. Durch Standards kam Alverskirchen dann zwischendurch immer wieder vor unser Tor“, erklärte Eckeler. Wirklich gefährdet war der Sieg aber zu keiner Zeit, Esch verbuchte vor der Pause sogar noch einige Hochkaräter, die nicht genutzt wurden. Einmal scheiterte Nickel am Pfosten, zweimal rettete die Latte Alverskirchen vor einem weiteren Gegentor.

Alverskirchen ohne Chancen 

Nach der Pause ging es weiter. Alverskirchen zeigte zwar Zweikampfstärke, doch Möglichkeiten in der Offensive gab es kaum. Immer wieder wurden die Rot-Weißen vorher gekonnt von den Gastgebern abgelaufen. Nickel sorgte dann schließlich für Erleichterung auf den Schwarz-Weißen Bänken. Mit einem Distanzschuss aus 16 Metern erzielte sie das 3:1 und machte damit den Sack zu (70.), ehe Sarieka Steinriede sogar noch auf 4:1 erhöhte (87.). „Mit dem Gröbsten bin ich zufrieden, die Mannschaft hat sich den Hintern aufgerissen, aber es gibt einfach Tage wo es nicht richtig klappt. Der Pass in die Schnittstellen und auch der Abschluss waren oft nicht gut und die Konzentration fehlte teilweise. Nach einem 4:1-Sieg ist das aber Meckern auf höchstem Niveau“, meinte Eckeler.            

Remis dank Nachspielzeit

Trotz eines 1:1 (0:1)-Remis war BW Aasee-Coach Kolja Steinrötter am Ende nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft gegen Fortuna Walstedde. „Wir haben weder gut verteidigt, noch offensiv eine zufriedenstellende Leistung gezeigt. Für das Spiel geht das Ergebnis in Ordnung, aber in Zukunft erwarte ich mehr“, erklärte Steinrötter. Über einen Punkt durften sich die Blau-Weißen sogar noch freuen, denn den Treffer zum 1:1 erzielte Samira Mittring erst in der Nachspielzeit. Mittring gelang es einen Pass in der Walstedder Abwehr abzulaufen und im Alleingang den Ball im gegnerischen Kasten unterzubringen. Knapp 20 Sekunden später verpasste Ann-Christin Singer sogar noch die große Möglichkeit zum 2:1-Siegtreffer, als sie alleine auf Fortuna-Keeperin Janina Gerkamp zulief. „Das wäre dann wahrscheinlich zu viel des Guten gewesen“, sah auch Steinrötter ein.

In den 90 Minuten zuvor zeigten die Blau-Weißen aber keine starke Leistung. Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Gäste aus Walstedde geordneter und vor allem schneller unterwegs. Defensiv stand die Mannschaft gut und kam mit sauberen, direkten Bällen immer wieder gefährlich vor das Tor der Aasee-Frauen. Lara Marie Kaufmann vollendete schließlich eine Möglichkeit nach einem Querpass souverän und brachte die Fortuna mit 1:0 in Front (32.). Auch im weiteren Verlauf machte besonders Stürmerin Jana Strate einen guten Job, die mit ihrer Qualität immer wieder für Probleme in der Abwehrreihe der Blau-Weißen sorgte.

Aasee mit nur wenig Zugriff 

In der zweiten Halbzeit stellte Walstedde sich defensiver auf und setzte Aasee damit in der Offensive ziemlich fest. „Wir hatten zwar durch den Rückzug von Walstedde mehr Platz, haben aber trotzdem nur wenige Lücken gefunden. Besonders im Angriff haben wir uns einfach sehr schlecht bewegt“, meinte Steinrötter. Trotzdem spielte sich die Mannschaft noch zwei, drei gute Chancen heraus, die aber erst in der Nachspielzeit zu einem erfolgreichen Abschluss fanden und dem Aufsteiger doch noch einen Punkt brachten.        

Nach dem Feuerwerk beim 6:1-Sieg gegen Fortuna Walstedde ist der SC Gremmendorf II wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Gegen GW Steinbeck verlor die Reserve mit 1:3 (1:2). Steinbeck holte damit den ersten Dreier in dieser Saison. Bereits frühzeitig brachte Tanja Rählmann die Grün-Weißen in Führung, ehe Jana Toboll zum 1:1 traf (4./30.). Doch der Ausgleich währte nicht lange, denn kurz vor der Pause erzielte Saskia Voss den Treffer zum 2:1 und brachte Steinbeck wieder in Front (43.). Kurz vor Abpfiff war es dann erneut Voss, die den Deckel auf die Partie setzte und zum 3:1-Endstand traf (87.).  

Wacker setzt sich wieder an die Spitze

Wacker Mecklenbeck II gewann erneut souverän und setzte sich an die Tabellenspitze. Nach einem frühen Rückstand ließ die Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen und schickte Langenhorst-Welbergen mit einer 1:4-Niederlage nach Hause.

Mit einem 3:1 (0:0)-Sieg gegen den SV Teuto Riesenbeck bleiben die Frauen des TuS Recke der Wacker Reserve weiter dicht auf den Fersen. Das 0:1 in der 58. Minute für Teuto schüttelte die Mannschaft des TuS wohl wach und nach dem Ausgleichstreffer sorgten Sophia Steinemann und Leonie Beckmann mit ihren Toren in den Schlussminuten für den zweiten Dreier.

Mit der zweiten Niederlage im zweiten Spiel ist Germania Hauenhorst II nun auf Rang 15 abgerutscht. Gegen den VfL Wolbeck gab es eine klare 0:3 (0:1)-Schlappe.

Frauenfußball - der vergangene Spieltag



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Kreisliga A Münsterland

Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SC Münster 08 II 17    59:11 49  
2    TGK Tecklenburg 18    68:20 45  
3    SV Bösensell 17    45:10 43  
4    Neuenkirchen II 18    66:24 40  
5    Arm. Ibbenbüren 17    53:27 39  

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