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Trotz des Einsatzes von Riesenbecks Spielerin Ines Achtermann (l.), musste Teuto gegen Altenberge und Celine Pöttgen eine ordentlich Klatsche hinnehmen.

Wacker mit erster Prüfung


von Helena Wilmer

(07.10.19) Da hat es jemand dem Spitzenreiter aus Mecklenbeck aber mal richtig schwer gemacht. Nach viermaligem Rückstand schaffte es Wacker gegen die SG aus Horstmar aber noch, die Partie mit 5:4 (2:2) für sich zu entscheiden. Über 60 Minuten sah man immer wieder das gleiche Spiel. Horstmar legte vor, Wacker zog nach. Dabei tat sich die Reserve vor allem mit der robusten Spielweise der Gäste schwer. „Ich habe den Mädels vorher noch gesagt, dass Horstmar nicht da unten reinrutschen will und sich wehren wird“, meinte Wacker-Coach Volker Wortmann. Und das tat der Zwölftplatzierte. Am Ende siegte aber trotzdem die Qualität vor der Zweikampfstärke und der Leidenschaft.

„Wir haben immer zu schnell den Ausgleich kassiert. Hätten wir unsere Führung nicht immer gleich aus der Hand gegeben, wären auch die Räume nach vorne größer geworden und für uns wäre vielleicht mehr drin gewesen“, ärgerte sich SG-Trainer Stefan Schwarthoff über die verpasste Überraschung. Ab der 53. Minute musste Horstmar dann auch noch mit einer Spielerin weniger dem Tabellenführer standhalten, was Wacker und vor allem Kathrin Pels ausnutzten. Pels glich zum 4:4 aus, dann zog Noemi Hutter kurze Zeit später den Schlussstrich und traf zum 5:4-Endstand (58./68.). In der Schlussphase verpasste Alicia Pelz sogar noch, frühzeitig den Sack zuzumachen, als sie einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte (75.). „Bei den Gegentoren haben wir uns schon fast dämlich angestellt. Wir sind Spalier gelaufen und haben die Torschützen nur begleitet statt in den Zweikampf zu gehen“, kritisierte Wortmann seine Schützlinge trotz der drei Puntkte.      

Esch bleibt dran

Besser gemacht hat es SW Esch gegen Galaxy Steinfurt und stimmte somit auch SW-Coach Paul-Simon Eckeler zufrieden. Beim deutlichen 4:0 (2:0)-Sieg gab es für Eckeler nichts zu meckern: „Die Mädels haben genau das umgesetzt, was wir vorher angesprochen haben. Sie sollten die Zweikämpfe direkt annehmen und auch von Beginn an voll da sein und nicht erst schauen, was der Gegner so macht.“ Schauen, was die anderen so machen, damit hatte es Stephanie Ahlers an diesem Tag wohl nicht. Die Torjägerin erwischte einen Sahnetag und machte alle vier Buden für die Schwarz-Weißen. Galaxy durfte an diesem Tag nur hinterherlaufen, denn der letzte Biss fehlte dem Team. Untergegangen seien die Gäste laut Eckeler aber nicht: „Die können wohl Fußball spielen, aber wir waren einfach immer einen Schritt schneller am Ball und auch hinter dem Ball, sodass Galaxy einfach keinen Zugriff bekam.“   

Gleich zweimal an diesem Wochenende wurde ein 6:1-Sieg gefeiert. In Altenberge schickte der TuS die Gäste aus Riesenbeck mit einer deutlichen Klatsche nach Hause und auch der zuletzt schwächelnde FC Gievenbeck schoss sich beim 6:1 (2:0)-Sieg gegen GW Steinbeck den Frust von der Seele. Eng wurde es beim FCG nur nach dem kurzzeitigen 1:2-Anschlusstreffer für die Grün-Weißen, doch dank einer guten Reaktion von Malena Wiebel war die alte Führung schnell wiederhergestellt (48./49.). Doch trotz des deutlichen Ergebnisses ärgert sich FCG-Trainerin Simone Westerhoff über das Gegentor: „Ich habe in der Halbzeit noch gesagt, dass es jetzt wichtig ist, schnell das 3:0 zu machen. Aber wir ruhen uns auch gerne mal auf einer Führung aus und das macht den Gegner stark. Wir können froh sein, dass wir nach dem 2:1 nicht ins Schwimmen geraten sind.“ Wie Westerhoff ärgert auch TuS-Coach Hans-Jürgen Albrecht der Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1 am meisten. „So einen muss man natürlich nicht kriegen, aber bei sechs Toren von unserer Seite kann ich damit leben“, zeigte sich Albrecht mit der Leistung seiner Elf sehr zufrieden.

Alverskirchen erneut mit leeren Händen

Genauso schwer wie es Recke-Coach Andreas Kleine erwartet hatte, tat sich der TuS in Alverskirchen. Am Ende reichte es aber für einen ungefährdeten 2:0 (1:0)-Sieg. Über 90 Minuten schafften es die Rot-Weißen nicht einmal, gefährlich vor den Kasten von Recke-Torhüterin Anna-Lena Tietmeyer zu kommen. Stattdessen setzte die Elf alles auf ein 0:0. „Mit einer 5er Kette hinten drin und gleich zwei oder drei Spielerinnen, die eine von uns attackieren, ist es natürlich nicht leicht“, meinte TuS-Trainer Andreas Kleine. Trotz klarer Chancen der Gäste – Sophia Steinemann, Ricarda Gerling und auch Leonie Beckmann scheiterten im Eins-gegen-Eins – war es ein Eigentor welches für die 1:0-Führung sorgte. Nach einer Ecke ging der Ball RW-Torhüterin Karina Röers unglücklich durch die Hände in den eigenen Kasten (43.). Im zweiten Durchgang setzte Alverskirchen zwar immer wieder durch Kampf und Leidenschaft Akzente, doch spätestens nach dem 2:0 durch Beckmann war das Ding durch und Recke spielte die drei Zähler sicher nach Hause (64.).    



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