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Hört am Saisonende auf: Frank Große-Budde.

Amtsmüde zur Meisterschaft?


von Mario Lacroix

(20.03.18) Nach einem Jahr Freundschaftsdienst und drei sehr intensiven Jahren als Cheftrainer der Herberner Frauen will Frank Große-Budde im Sommer abtreten. Die Erfahrung lehrt ihn, trotz eines scheinbar angenehmen Punktepolsters auf die Konkurrenz den Ball flach zu halten. Wer zweimal hintereinander Vize-Meister wird, der hat eben keine Lust mehr, über ungelegte Eier zu reden. 

Wir sprechen nun nicht über ungelegte Eier, sondern über die Tatsachen des Spieltages.

Die Personalie des Spieltages: "Der Akku ist ziemlich leer", sagt Frank Große-Budde. Mehr Zeit für Hobbys und für die Familie möchte der 48-Jährige haben. Eine ziemlich klare Idee davon, wie sein Erbe beim SV Herbern aussehen soll, hat er schon. Sein Kumpel Andreas Weber soll mit einem zweiten gleichberechtigten Partner das Team führen, am liebsten eine Klasse höher. "Der Verein, so wie er geführt wird, hat bequem die Möglichkeit, hier Landesliga-Fußball zu bieten", sagt Große-Budde. Warum das so wichtig ist mit der Landesliga? "Dann wären wir das Nonplusultra in der Region, dann könnte man hier langfristig was aufbauen."

Vielleicht klappt es ja schon dieser Saison - unter Große-Budde. Bei Grün-Weiß Amelsbüren führte sein Team nach starker Anfangsphase bereits mit 2:0, ließ sich dann aber bei einer Ecke einen einschenken. Als letzte Instanz bei einem starken Konterangriff sorgte Laura Brockmeier dann für das 3:1 (57.). Mehr als der Anschlusstreffer durch Katharina Wassenberg gelang Amels' nicht.

Die Ansage des Spieltages: Zweimal hat Fortuna Walstedde nach der Winterpause bereits starke Leistungen abgeliefert, jedoch jeweils mit 3:5 gegen die Top-Teams aus Herbern und Hamm verloren. Nachdem sich die Truppe von Daniel Stratmann mit einem 1:1 in Bad Sassendorf dann endlich belohnte, folgte nun mit dem 3:0 gegen den Hammer SC der vierte Saisonsieg. Nur das schlechtere Torverhältnis trennt Walstedde nun vom ersten Nicht-Abstiegsplatz. Den belegt aktuell der VfL Wolbeck, der in der Rückrunde schon reichlich Nackenschläge einstecken musste. Jüngstes Beispiel: Das 1:6 gegen die Hammer Spielvereinigung war die vierte Pleite im vierten Spiel. Die Wertung gegen Oelde, Wolbeck trat erst gar nicht an, schon eingerechnet.

Torschützen unter sich: Saxonias Julia Block (l.) im Duell mit Westfalias Ronja Wundenberg.
Einen Tag zum Vergessen erlebte Saxonias Keeperin Jasmin Hornung. Anne Hilgenhöner stibitzt ihr hier die Kugel und trifft zum 1:0 für Kinderhaus.

Das Kellerduell des Spieltages: Dass die direkten Duelle im Tabellenkeller über Wohl und Wehe entscheiden werden, davon ist Markus Karsten überzeugt. Insofern hat der scheidende Trainer mit Westfalia Kinderhaus per 3:1 gegen Saxonia einen enorm wichtigen Sieg eingefahren. Mit an der Seitenlinie war Daniel Niehoff, der Nachfolger Karstens coachte lebendig. Hat vor allem in der ersten Halbzeit geholfen, als die Kinderhauserinnen klar überlegen waren. Anne Hilgenhöner sorgte per Doppelpack für die 2:0-Führung (15./25.), die Ronja Wundenberg mit einem Sonntagsschuss aus etwa 25 Metern zum 3:0 ausbaute (32.). Für Saxonias Schnapperin Jasmin Hornung war es ein gebrauchter Tag. Sie sah bei Gegentor eins und drei schlecht aus und musste in der zweiten Hälfte verletzt vom Platz. "Gute Besserung" schickt Markus Karsten an die Konkurrenz. Aushilfs-Keeperin Jaqueline Lütkemeier machte es richtig gut und verhinderte eine höhere Niederlage. Immerhin: Saxonia stemmte sich in Durchgang zwei dagegen und schindete mit der Einwechslung von Sarah Obermeit Eindruck. "Wir nehmen den Kampf an", formuliert Coach Michael Mainka. Er sei "prinzipiell guter Dinge", wenngleich sein Team nun Letzter ist. 

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