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Gibt in der neuen Saison nicht mehr die Kommandos an der Seitenlinie RW Alverskirchens: Klaus Günther.

Alverskirchen lüftet durch


von Justus Heinisch

(04.04.18) In Alverskirchen soll in der neuen Saison frischer Wind wehen. Nach acht Jahren an der Seitenlinie ist im Sommer Schluss für Klaus Günther. "Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen", betonte Fußballobmann Thomas Seiler. "Er hat acht Jahre lang konstant die Bezirksliga gehalten und ist ein erfahrener und engagierter Trainer."

Besagter Coach freut sich darüber, dass die Erfolgsgeschichte so lange anhielt: "Das alles ist sehr untypisch. In der Regel sagt man, nach drei bis fünf Jahren reicht es mit einer Mannschaft. Ich freue mich, dass es ein bisschen anders war." Acht Spielzeiten mit allen Höhen und Tiefen erlebte er. "Man hätte das nur früher regeln können, vielleicht schon nach Weihnachten", merkte Günther an. Wie es mit ihm weitergeht? So ganz ohne Fußball kann er anscheinend nicht: "Wenn man 20 Jahre lang Trainer gemacht hat, kann man das nicht so einfach abstellen. Wer etwas anderes sagt, lügt. Wenn etwas interessantes kommt, überlege ich es mir, egal ob im Männer- oder Frauenbereich."

Sein Nachfolger wird im Schnellverfahren gecastet. Bitter lief es allerdings am Ostermontag für Alverskirchen. Rot-Weiß ging mit 0:7 gegen Walstedde baden. Derweil entschied der VfL Wolbeck ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel für sich.

Das Sechs-Punkte-Spiel: Hätte Westfalia Kinderhaus gewonnen, hätte es nur noch einen Punkt Rückstand auf den VfL Wolbeck gehabt. Doch Wolbeck entschied das direkte Duell für sich, gewann mit 4:2. Perfekt wäre das Wochenende aus VfL-Sicht gewesen, hätte Walstedde nicht gepunktet. Dann stünde Wolbeck jetzt nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Genug Konjunktive. Für die Westfalia sah es zur Pause zunächst besser aus. Sie führte mit 2:1. Ann-Kathrin Becker (35.) und Marie Poppen (40.) münzten einen 0:1-Rückstand noch erfolgreich um. Natascha Baigar hatte allerdings keine Lust, das Nachbarschaftsduell zu verlieren und zauberte nach Wiederanpfiff einen lupenreinen Hattrick auf den Acker. Sie traf in der 50., der 60. und der 80. Spielminute.

Die Überraschung: Primus SV Herbern steckte zu Hause eine Pleite gegen Bad Sassendorf ein. Mit 1:3 (0:2) verlor der Sportverein. Dabei setzte Franziska Sander den Blinker, der Bad Sassendorf auf die Siegerstraße brachte. Ihr erstes Tor fiel nach 26 Minuten. Vanessa Fischer sorgte für das 2:0 - in der dritten Minute der Nachspielzeit vor der Halbzeit. Sander legte nur sechs Zeigerumdrehungen nach der Pause nach. Erst in der Schlussphase gelang Herbern der Ehrentreffer, Alena-Jacqueline Schlinge markierte das 1:3. Da waren nur noch 18 Minuten zu spielen, die große Aufholjagd blieb aus. Durch den gleichzeitigen Sieg der Hammer SpVg beträgt der Vorsprung Herberns auf Rang zwei noch drei Punkte. Es bleibt spannend.

Die bitterste Pillen: Die Günthersche Abschiedstournee begann mit einer 0:7 (0:4)-Niederlage gegen Walstedde. Kurios: Alverskirchen kontrollierte die Partie in den ersten 25 Minuten. Eine dicke Chance ließ zum Beispiel Katharina Glose aus. Einige Sachen liefen danach bei Alverskirchen abrt nicht mehr nach Plan. Die personelle Lage ist nicht die beste bei Rot-Weiß, Günther haderte zudem mit einigen Schiri-Entscheidungen. So stand es auf einmal 0:2. "Und dann führt halt eines zum anderen", so Günther. Walstedde legte vor der Pause noch zwei nach - 4:0. Jana Strate wird den Ball wohl mit nach Hause genommen haben, sie erzielte alle Tore der Fortuna. Nachdem beide Teams wieder auf dem Feld standen, stellte Alverskirchen um. Doch auch die riskantere Dreierkette brachte nicht den gewünschten Ertrag. Egal was Günther versuchte, es wollte einfach nichts so richtig klappen.: "Wir hätten noch eine Stunde spielen können, wir hätten nicht getroffen."

Walstedde zeigte sich deutlich effektiver. Drei Tore erzielten die Gäste noch in der zweiten Halbzeit. "Aber das ist okay", meinte Günther. "Es hätte auch 2:6 ausgehen können." Die Form Alverskirchens ist nicht gerade berauschend. Nun gilt es, nicht in einen Abwärtsstrudel hineinzugeraten. "Es ist aber dasselbe wie in der Bundesliga: Es helfen nur Erfolge", weiß Günther. Und den ersten Erfolg könnte es ja schon in ein paar Tagen geben.

Auch Saxonia Münster erlebte schon einmal entspanntere Ostertage. Nach 1:0-Führung steckten die Münsteranerinnen noch eine 1:5-Pleite gegen den Hammer SC ein. Somit tritt Saxonia weiter auf der Stelle und konnte aus der Pleite Kinderhaus' kein Kapital schlagen.

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