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Frauen-Landesliga 3

Den sportlich größten Erfolg feierte Thomas Rehbinder (2.v.l.) mit dem Aufstieg vor vier Jahren in die Landesliga. Foto: Heimspiel-online.de
Hätte mit Gievenbeck gerne die Landesliga gehalten: Thomas Rehbinder gibt Abschied bekannt. Foto: Lacroix

Rebinder nimmt seinen Abschied aus Gievenbeck

Von Andreas Teipel

(25.05.18) Nicht weniger als eine Ära endete vor gut einer Woche beim 1. FC Gievenbeck im Bereich Frauen- und Mädchenfußball. Thomas Rehbinder, geborener Kaltmeyer, zieht sich aus dem Bereich zurück, den er selbst maßgeblich mit aufgebaut hat - als Trainer und Gestalter. Mit ihm entwickelte sich der FC zu einer der Topadressen im Frauenbereich in Münster. Am Mittwoch vergangener Woche teilte er der Mannschaften seine Entscheidung mit. Nun mag man annehmen, dass dieser Schritt auch mit dem Abstieg aus der Landesliga zu tun hat, "aber das ist alles andere als eine Frust-Entscheidung", stellt Rehbinder klar. Vielmehr seien berufliche und private Gründe, die ihn zu dieser Entscheidung bewogen haben, "und vielleicht tut es der Mannschaft ja auch mal gut."

Gemeinsam mit Sigrid Niessing, der späteren zweiten Vorsitzenden des Gesamtvereins, gründete Rehbinder vor 13 Jahren die erste Mädchen-Mannschaft. Aus der U13 wurde die U15 und U17, und schließlich stand das Team, das gemeinsam herangewachsen war vor der Frage, wie es jetzt weiter geht? Mit Rehbinder als Trainer wagte man den Sprung in die Kreisliga und zahlte zunächst auch reichlich Lehrgeld. Abschrecken ließ man sich davon allerdings nicht, was auch eine entscheidenden Eigenschaften Rehbinders beschreibt. Rehbinder war immer ein sehr ehrgeiziger Trainer, der seinen Spielerinnen viel abverlangte. Doch auf dem Platz zeigte sich häufig, dass es die Sache wert war. 

Platz 14 im ersten Seniorenjahr mit über 100 Gegentoren, folgte vier Jahre später die Meisterschaft in der Kreisliga und der direkte Durchmarsch in die Landesliga. Sektlaune herrschte damals beim FCG, aber keinesweg Übermut. Doch mit der Saison 2014/15 setzte die Gegenbewegung ein, die schließlich diesen Mai im Abstieg mündete. In den vielen Gesprächen, die auch Heimspiel-online mit Rehbinder führte, wurde klar, dass sein Ehrgeiz immer weniger Futter erhielt und auch andere private Dinge Raum einnahmen. Etwas war nach 13 Jahren dann doch wohl anders geworden.

Der Verein aber verdankt Rehbinder - und hier ist auch immer Niessing zu nennen - sehr viel. Drei Junioren-Teams und eine Senioren-Mannschaft ist seine amtliche Hinterlassenschaft. "Doch ich denke, dass der Übergang gut vorbereitet ist", sagt er. Niessing macht weiter und seine Nachfolgerin hat er selbst mit ausgesucht und aufgebaut, auch wenn seine Co-Trainerin Simone Westerhoff (37) als ehemalige Spielerin und Regionalliga-Meisterin mit BV Cloppenburg sicher ein ordentliches Päckchen an Erfahrung mitbringt.

Rehbinder wird sich nun völlig aus dem Geschehen zurückziehen. Erst einmal. Auch in anderer Funktion muss der FC Gievenbeck auf ihn verzichten. "Aber Thomas und ich sind enge Freunde, der Kontakt geht nicht verloren", meint Niessing zuversichtlich. "Ich hätte natürlich zum Schluss gerne noch die Klasse gehalten, denn ich weiß, dass die Mannschaft die Qualität dazu hat", sagt Rehbinder, "aber ich blicke auf ein tolle Zeit zurück."



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