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WSU kommt zweimal zurück, Pahlig verpasst jedoch die Entscheidung

von Gerrit Gerwing

(2.11.14) Zwei mal lag die Warendorfer SU daheim gegen CfR Links Düsseldof zurück, zwei mal kämpfte sich die Elf vom Trainerteam Frank Woycke und Max Ende in die Partie zurück. Am Ende musste sich der Aufsteiger mit den Gästen beim 2:2 (1:1)-Unentschieden die Punkte teilen. Dabei hatte Lara Pahlig kurz vor dem Ende den Lucky Punch auf dem Schlappen.

In der 83. Minute setzte sich Pahlig im Strafraum der Düsseldorferinnen gut durch und hatte nur noch CfR-Keeperin Sonja Metz vor sich. Zu überhastet und letztlich zu schwach schloss die Angreiferin jedoch ab, so dass der Schussversuch für Metz kein Problem wurde. "Dann hätten wir das Spiel aber so richtig gedreht", ärgert sich Ende ein wenig, ist jedoch auch stolz auf die Leistung und die Reaktion seiner Mannschaft über das Remis.

Denn nach dem Abpfiff ärgerte sich jede Spielerinnen im WSU-Trikot, dass heute nicht ein weiterer Dreier für den Aufsteiger heraussprang. Mit dem Unentschieden wollte sich niemand zufrieden geben. "Die Mannschaft ist auf den maximalen Erfolg aus. Als Trainer musst du schon mal mit einem Unentschieden zufrieden sein, die Spielerinnen wollen aber immer gewinnen", so Ende weiter.

Den besseren Start in die Partie erwischte der Gast. Zwar hatte die WSU stets mehr Ballbesitz und auch mehr Anteile am Spiel, nach einer Ecke der Düsseldorferinnen klärte der Liga-Zweite jedoch nicht entschlossen genug, so dass Antje Heitmann aus der zweiten Reihe die Führung erzielen konnte (17.). Nach der Führung zogen sich die Gäste aber weit in die eigene Hälfte zurück und lauerten nur noch auf Konter. Die WSU spielte sich am Strafraum des Liga-Elften fest, fand jedoch zu selten den Weg durch die Viererkette. Erst eine gelungene Einzelaktion von Maeva Joksch, von links zog sie in den Strafraum und traf per platziertem Flachschuss, sorgte für den 1:1-Halbzeittand (37.).

Nach der Pause übernahmen wieder Hausherren das Kommando, doch erneut sorgte Düsseldorf für den ersten Torschrei. Anna Rademachers Rückpass fiel Kathrin Spengler in den Lauf und im Eins-gegen-eins setzte sie sich gegen Sandra Aertker im Kasten der WSU durch (56.). Zwar hatte Warendorf den Gegner gut im Griff, der erneute Rückstand sogte zuerst wieder für Ernüchterung. "Wir haben einfach nicht die richtigen Entscheidungen getroffen", so Ende weiter.

So war es dann eine Standardsituation, die der WSU letztlich den einen Punkt brachte. Eine Ecke von Sandra Blanke nickte Jessica Kelly wuchtig in die Maschen (75.). Bis auf die Pahlig-Chance hatte die WSU aber dem Abwehrbollwerk der Düsseldorferinnen nichts mehr entgegenzusetzen.

Warendorfer SU - CfR Links Düsseldorf   2:2 (1:1)
0:1 Heitmann (17.), 1:1 Joksch (37.),
1:2 Spengler (56.), 2:2 Kelly (75.)



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