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Kuhlmanns Komplimente - an alle

von Fabian Renger

(28.02.16) Andre Kuhlmann war in Geberlaune. "Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, unserem Trainer-Team - und na ja, ein wenig auch mir selbst", grinste der Coach der Regionalliga-Frauen von der Warendorfer SU sich ins Fäustchen. Das Gastspiel beim VfL Bochum endete 3:1 (2:0) aus seiner Sicht. 90 Minuten, die nur wenig Grund zur Beanstandung für die Warendorfer boten.

"Wir hatten einen Matchplan, der funktioniert hat", freute sich Kuhlmann. Der Tabellenvierte aus dem Ruhrgebiet hatte bis auf fünf schwächere WSU-Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte kaum etwas zu melden auf dem heimischen Geläuf. "Machen die da den Anschluss, dann kann das Ganze kippen", wusste Kuhlmann. Doch: Es kippte nichts. Einmal parierte WSU-Keeperin Sandra Aertker, einmal ging das Leder vorbei. Sonst war nicht viel zu sehen von der Bochumer Truppe.

Fünf Minuten schwach, sonst dominant

Ganz anders dagegen die Gäste, die bis dato bereits zwei Mal gebutzt hatten und auch sonst am Drücker waren. Absolut spielbestimmend agierte die WSU mit starkem Gegenpressing und kam so auch nach 17 Minuten zum ersten Torerfolg. Torschützin war Sandra Blanke, die den Ball nach Ballverlust aus 18 Metern oben rechts in den Knick ballerte. Beim 2:0 musste Lisa Piotrowski drei Minuten vor dem Pausentee nur noch den Fuß hinhalten, Maeva Joksch hatte quer gelegt.

Nach überstandener Hallo-wach-Phase der Gastgeberinnen nahm sich die Kuhlmann-Truppe anschließend aber wieder selbst an die Hand. Laura Rieping durchtrennte jegliche Bochumer Hoffnungen mit dem 3:0. Bochums Schnapperin Maike Vogler hatte den Ball nach einem Rückpass fälschlicherweise in die Hand genommen, beim fälligen indirekten Freistoß legte Blanke zurück auf Rieping, die den Ball aus gut zwölf Metern unter die Latte knallte.

"Kategorie Traumtor"

Und sonst so? Ja, sonst war da nochmal Joksch, die in der 70. Spielminute an der Keeperin vorbei war, aber aus spitzem Winkel das Tor nicht treffen konnte. Und in der Nachspielzeit verwandelte Tiana Kalamanda für den VfL einen Freistoß einfach mal direkt. Aus 35 (!) Metern in den Knick. Man gönnt sich ja sonst nichts, fand auch Kuhlmann: "Das war schon ein überragend und aus der Kategorie Traumtor." Der Ehrentreffer juckte ihn jedoch kaum noch. "Was wir hier nach sieben Wochen Vorbereitung geleistet haben, war echt stark." Da kann man sich ja auch mal selbst auf die Schulter klopfen...

VfL Bochum - Warendorfer SU 1:3 (0:2)
0:1 Blanke (17.), 0:2 Piotrowsky (42.)
0:3 Rieping (49.), 1:3 Kalamanda (90+1)

 



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