Der WSU fehlen die letzten Prozente
von Till Meyer
(30.08.15) Sehr unglücklich ist der Saisonauftakt für die WSU verlaufen. Die Bochumer-Wundertüte erwies sich als ebenbürtiger Gegner, der in den entscheidenden Situationen das Glück auf seiner Seite hatte und somit einen 2:0 (2:0)-Auswärtssieg einfahren konnte.
Die ersten fünfzehn Minuten liefen ganz nach den Vorstellungen von WSU-Coach Andre Kuhlmann, denn seine Truppe hatte die Partie im Griff und ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen zirkulieren. Dies änderte sich jedoch schlagartig ab Minute 17, denn in dieser wurde Warendorfs Kristina Markfort zum Pechvogel und sorgte mit ihrem Eigentor für die Gästeführung. „Es ist doof gelaufen für sie, denn wenn sie ihn nicht selber macht, dann hätte es ihre Gegenspielerin hinter ihr eh gemacht“, zeigte Kuhlmann vollstes Verständnis für diesen missglückten Rettungsversuch. Weniger Verständnis hatte er jedoch für die Situation nur eine Minute später, denn es klingelte direkt wieder im WSU-Kasten: „Da müssen wir wacher sein“.
Der letzte Kick fehlte
Insgesamt war es trotz der hohen Temperaturen ein ordentliches Spiel von beiden Seiten. Jedoch merkte man der WSU mit zunehmender Spieldauer die suboptimale Saisonvorbereitung an. „Uns fehlen einfach noch zehn bis zwanzig Prozent unseres vollen Leistungsvermögens“, erklärte Kuhlmann und ergänzte: „Meine junge Truppe hat das dennoch gut gemacht. Leider fehlte vor dem Tor die Cleverness“. Und weil dem so war, musste sich seine Elf an diesem Tage eben geschlagen geben.
Warendorfer SU – VfL Bochum 0:2 (0:2)
0:1 Markfort (Eigentor), 0:2 Heep (18.)





































