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Kein Sieg im Vorbeigehen


Von Eva-Maria Landmesser

(05.11.18) In einer kopflastigen Partie setzten sich die Westfalenligistinnen von Wacker Mecklenbeck am Ende 3:2 (2:2) gegen Hohenlimburg durch. Während vier Tore allein in der ersten halben Stunde fielen, wurde die Folgezeit von schweren Verletzungen auf beiden Seiten überschattet.

Obwohl die Hagenerinnen zurzeit mit nur drei Punkten den letzten Tabellenplatz bekleiden, war die Erwartung eines Arbeitssieges für Mecklenbeck nicht angesagt. "Hohenlimburg hatte jetzt einen Trainerwechsel und ist in der Offensive auch nicht schlecht aufgestellt. Uns war klar, dass wir die nicht im Vorbeigehen besiegen", sagte Wackers Trainer André Frankrone. Vor allem in der ersten Viertelstunde liefen die Gastgeberinnen zur Hochform auf. Der Sportverein arbeitete mit schnellen Flügelwechseln und befreite sich dadurch aus der Mecklenbeck'schen Sicherung. Auch durch Effektivität zeichnete sich Hohenlimburg aus, als Jaqueline Hengstenberg die erste Torchance bei einer Flanke auf den langen Pfosten zum 1:0 in der zwölften Spielminute ausnutzte.

Wacker wird cleverer

Langsam schritten jedoch auch die Münsteranerinnen auf den Plan. Nachdem zwei Distanzschüsse von Kristin Dircks und Verena Funke ungenutzt blieben, führte ein schneller Angriff durchs Zentrum zum Ausgleichstreffer in der 19. Spielminute durch Luisa Faber. Nur sechzig Sekunden später erweiterte Kristin Dircks zum 2:1. Danach wurde Wacker nicht müde und legte eifrig nach, dennoch blieben die Tore aus. Dies brachte wiederum die Gastgeberinnen ins Spiel. Ein offener Schlagabtausch war nun entfacht, im Zuge dessen Pascale Kampcyk das 2:2 nach einem Angriff über die linke Seite gelang.

In der 44. Spielminute musste dann der RTW zum ersten Mal ausrücken als sich Hohenlimburgs Jacqueline Hengstenberg arg verletzte. "Wir wünschen der Spielerin gute Besserung. Mir ist es wichtig, dass das hier zum Ausdruck kommt", unterstrich Frankrone. In der 67. Spielminute konnte auch Wackers Elisa Kschiedel nach einem Zusammenprall nicht mehr weiterspielen. Der zweite RTW wurde jedoch erst spät angefordert, sodass dieser wegen des anschließenden Herrenspiels einen Umweg zum Platz fahren musste. Trotz des Vorfalls spielte Mecklenbeck in der zweiten Halbzeit stark auf. Die Münsteranerinnen gingen später auf den Ball, schufen dadurch weniger Räume und dominierten letztlich die Partie. Der Siegtreffer fiel in der 77. Minute als Schiedsrichter Dustin Höse bei beherzten Aktion im Hohenlimburger Strafraum auf Strafstoß für Wacker entschieden hatte. "Aufgrund der Leistung in der zweiten Hälfte ging der Sieg in Ordnung", so Mecklenbecks Trainer.

SV Hohenlimburg 1910  - Wacker Mecklenbeck 2:3 (2:2)
1:0 Jaqueline Hengstenberg (12.), 1:1 Luisa Faber (19.),
1:2 Kristin Dircks (20.), 2:2 Pascale Kampczyk (28.),
2:3 Luisa Faber (77., Foulelfmeter)



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