Frauen-Westfalenliga
Lauvers sprüht vor Energie
von Fabian Renger
(15.01.26) Vor einer Woche hatten wir Lisa Stoltmann am Rohr. Es ging um den Abschied von Igor Speter bei Germania Hauenhorsts Frauen. Stoltmann kündigte ihren Anruf für diese Woche an. Am Donnerstag war sie wieder in der Leitung. Die Frauenfußballobfrau der Germania hat Wort gehalten. Denn nun ist klar, dass Mirco Lauvers die Westfalenliga-Mannschaft im Sommer als Cheftrainer übernehmen wird.
„Ich kenne ihn schon etwas länger. Es war für mich naheliegend, ein Gespräch mit ihm zu führen. Er hat in Mauritz zuletzt eine gute Truppe mit aufgebaut“, erklärt Stoltmann. Lauvers ist 32 Jahre jung und trainierte zuletzt stolze sechs Jahre lang die Fußballfrauen des SV Mauritz. Mit dem SVM schaffte er sogar den Aufstieg in die Bezirksliga. Zuvor war Lauvers in Nordwalde ebenfalls in der Bezirksliga unterwegs.
Lauvers hat "einen sehr guten Plan"
„Er hat richtig Bock, das bei uns anzugehen, und bringt auch schon viel Erfahrung mit. Wir haben im Gespräch schnell gemerkt, dass es funktionieren kann und wird“, so Stoltmann. „Er hat auch einen sehr guten Plan ausgeklügelt, wo man anpacken und Sachen verbessern kann.“
Lauvers hatte sich nicht selbst im Waldparkstadion angeboten. Im Gegenteil: Nach seinem Aus in Mauritz im vorigen Sommer gefiel es ihm eigentlich ganz gut mit der Fußballpause. „Ich hatte nicht die Not, unbedingt irgendwas machen zu müssen“, sagt der Coach. „Ich bin nicht der absolute Obertrainer und bleibe demütig. Aber ich habe für mich gesagt: Wenn ich noch mal etwas mache als Trainer, dann möchte ich höherklassig trainieren – mit einem anderen Leistungsanspruch.“ Und da kam die Anfrage aus Hauenhorst ganz recht.
Obermeit bleibt Co
Zufälligerweise hatte er sich in der Hinrunde ohnehin schon einige Partien der Hauenhorsterinnen angeschaut. Er weiß also schon ein bisschen, was ihn erwartet. Die Gespräche mit dem aktuellen Ensemble beginnen jetzt. Auch extern wird Ausschau gehalten, denn: „Der Kader war bisher nicht super üppig.“ Auch Speter hatte sich offenbar schon vorbereitet und ein paar Namen auf dem Zettel. „Er war sehr kooperativ“, lobt Lauvers den Noch-Coach.
Er selbst traut sich den Sprung definitiv zu. Von der Kreis- bzw. Bezirksliga in die Westfalenliga ist es natürlich ein gewisser Schritt. „Es wird eine Herausforderung, aber ich freue mich“, sprüht der Coach, der in Münster lebt und in Ibbenbüren arbeitet, vor Elan. Ein Wunsch wurde ihm von Stoltmann auch erfüllt: Sarah Obermeit wird weiterhin als Co-Trainerin dabei bleiben.





































