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Dirk Bültbrun zeigte sich von der Entscheidung des SV Burgsteinfurt, am Saisonende einen Cut zu vollziehen, überrascht.

"Nicht das Gefühl, dass wir abgenutzt sind"


von Christian Lehmann

(14.12.15) Vier Jahre sind genug. Diese Meinung vertraten die Verantwortlichen beim SV Burgsteinfurt, als sie am letzten Freitag öffentlich bekannt gaben, dass der zum 30. Juni 2016 auslaufende Vertrag mit dem Trainer des Landesligateams, Dirk Bültbrun, nicht verlängert wird. Der Coach, der mit dem SVB in der Saison 2013/14 die Meisterschaft in der Bezirksliga gefeiert und in der letzten Spielzeit den Klassenerhalt geschafft hatte, gab an, gerade ob der Kurzfristigkeit der Entscheidung überrascht zu sein.

"Es gab vorab keinerlei Signale für eine Trennung. Wir (Anm.: Gemeint ist neben Bültbrun auch Co-Trainer Rainer Weikert) konnten zu keinem Zeitpunkt unser Konzept und unsere Ideen für die Zukunft erläutern", äußert Bültbrun in einem offiziellen Statement, nachdem ihn Fußball-Abteilungsleiter Christian Grote über die Vorstandsentscheidung informiert hatte. "Es ist legitim und das gute Recht eines Vereins, den Trainer zu wechseln. Ob das dann für die Betroffenen nachvollziehbar ist oder nicht, spielt eine untergeordnete bis gar keine Rolle", so Bültbrun, der ergänzt: "Ich hätte mir vielmehr nach dreieinhalb Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit gewünscht, dass man uns bereits viel frühzeitiger über unser Verfallsdatum und die mögliche Trennung informiert. Diese Gedanken sind bei den Entscheidungsträgern ja nicht über Nacht gekommen. Wir hatten nicht das Gefühl, dass wir verbraucht und abgenutzt sind. Im Gegenteil. Wir arbeiten in dieser Saison mit mehr als zehn neuen Spielern zusammen. Mehr Fluktuation und Blutauffrischung geht nicht."

Tschorn zeigt Verständnis

Für die Verwunderung des Übungsleiters fand auch der SVB-Vorsitzende Rolf Tschorn Verständnis: "Wir sind mit Dirk immer sehr gut klargekommen. Ich kann das nachvollziehen, zumal es in diese Richtung zuvor nie Gespräche gegeben hat. Wir haben im Vorstand ja nicht gesagt, wir wollen Dirk nicht mehr. Aber wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir nach vier Jahren einen neuen Reiz brauchen." Diese Entscheidung sei am Mittwoch gefallen. Anschließend habe man das Trainerteam um Bültbrun und Rainer Weikert informiert. Überdies räumte Tschorn ein, dass der Entschluss nicht einstimmig gefallen sei: "In einem großen Kreis gibt es immer ein Für und Wider. Trotzdem wird der Entschluss vom gesamten Gremium getragen." Ein Gespräch mit einem möglichen Nachfolgekandidaten fand bereits am letzten Freitag statt.

Sowohl Tschorn als auch Bültbrun glauben nicht, dass die nun unter diesen Umständen vollzogene Trennung zum Saisonende negativen Einfluss auf die Rückrunde haben wird. Bültbrun hierzu: "Wir schätzen die Mannschaft charakterlich so stark ein, dass sie alles für den Ligaverbleib tun wird. Und klar ist doch, dass die Spieler weiterhin Landesliga spielen wollen und es somit auch selbst in der Hand haben, die Weichen zu stellen."

Das Anforderungsprofil für einen neuen Coach sei dem ähnlich, was Bültbrun verkörpere, so Tschorn: "Wir wollen auch weiterhin verstärkt auf Spieler aus dem eigenen Umfeld setzen. Wir brauchen also einen Trainer, der eng mit der A-Jugend und der zweiten Mannschaft zusammen arbeiten kann." Wann genau dieser gefunden sein wird, sagte Tschorn ebenfalls: "Das wird nicht allzu lange dauern." Bis Ende Dezember soll es spätestens Klarheit geben.

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