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Landesliga 4

Der Blick geht bei Christoph Klein-Reesink schon wieder nach vorn.

"Reese" will neue Lust entwickeln

 

Von Malte Greshake

(05.06.18) Kaum mehr als sieben Tage ist es her, als der SV Burgsteinfurt am letzten Spieltag den Heimdreier gegen Coesfeld verpasst hat und damit das Schicksal der Eintracht sowie Preußen Lengerich teilt. Im nächsten Jahr findet sich das Team von Christoph Klein-Reesink in der Bezirksliga wieder, in der es letztmals in der Saison 2013/14 spielte. Im Gespräch mit der Heimspiel-Redaktion versucht der SVB-Coach die Gründe für den Abstieg aufzuarbeiten und erzählt, was seine Mannschaft trotz alledem immer noch auszeichnet. 

Christoph, konntest Du mit etwas Abstand schon Ursachen für den Verlauf der letzten Saison ausmachen?
Klein-Reesink: Selbstverständlich steigst du ab, wenn du die Punkte nicht holst. Da können selbst wir in Burgsteinfurt nichts gegen tun. Aber in der Saison kam schon einiges zusammen, was nicht so positiv war. Vor allem in der Hinserie haben wir einiges liegen gelassen, da wir unter anderem mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten. Auch waren einige Spieler mit ihrer persönlichen Situation unzufrieden, sodass Nebenschauplätze entstanden, die unserer sportlichen Lage sicherlich nicht geholfen haben. Nachdem wir den Kader im Winter verkleinert hatten, wurde es in der Rückserie besser.

Gab es noch andere Gründe, warum es in der Landesliga nicht mehr gereicht hat? Möglicherweise fehlende Qualität im Kader?
Auch wir besitzen Spieler, die den Unterschied machen können. Manch andere Mannschaft in der Liga hat vielleicht noch ein wenig mehr Qualität in ihren Reihen, doch das sehe ich nicht als entscheidenden Grund an. Vielmehr lag es daran, dass wir viele Punkte durch späte Gegentore in der Nachspielzeit noch abgegeben haben. Auch waren wir beispielsweise vom Elfmeterpunkt nicht immer ganz glücklich. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in vielen Situationen die letzte Entschlossenheit fehlte. Ein Umstand, der sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison gezogen hat.

In der Rückserie - besonders im Endspurt - habt Ihr es dann besser gemacht. Gegen Werne, Lengerich und Altenberge gab es drei Siege in Folge. Warum hat es dann am Ende doch nicht gereicht?
In dieser Landesliga kann einfach jeder jeden schlagen. Die anderen Mannschaften, die mit uns gegen den Abstieg gekämpft haben, haben jeden Spieltag aufs Neue mitgezogen. Man konnte sich keine Fehler erlauben. Das Unentschieden gegen Coesfeld am letzten Spieltag hat uns dann das Genick gebrochen. Es war symptomatisch, dass wir den Ausgleich kurz vor Schluss kassieren. Jetzt bleibt uns nur noch übrig, Werne, Gemen und den übrigen Teams zu gratulieren.

Welche Lehren ziehst Du aus dieser Saison?
Dafür ist es noch ein wenig zu früh, das werden die nächsten Wochen ergeben. Positiv ist, dass die Mannschaft zusammenbleibt. Natürlich sind die Jungs im Moment noch nicht so gut drauf. Diese Woche steht dann aber die Mannschaftsfahrt an, bei der wir uns wieder zusammenraufen können. Bald wird dann auch wieder die Lust da sein, die nächste Saison zu bestreiten. Die Bezirksliga ist zwar anders als die Landesliga, stellt aber dennoch eine attraktive Liga dar.

Du hast gerade schon angesprochen, dass der Kern der Mannschaft zusammenbleibt (Nicholas Beermann wechselt zu Falke Saerbeck, Alexander Bügener und Marius Heckmann zu SuS Neuenkirchen, Kevin Behn zu Germania Horstmar). Heißt das, dass Euer Teamgeist trotz der kräftezehrenden letzten Wochen intakt geblieben ist?
Gar keine Frage. Nur durch den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft war es uns möglich, in der Schlussphase der Saison noch einmal anzugreifen. Diese besondere Stimmung zeichnet uns aus. Sie hat uns den Willen gegeben, in jedem Spiel alles hineinzuwerfen. Leider hat es nicht gereicht. Doch dieser Zusammenhalt ist es, auf den wir auch in der nächsten Spielzeit setzen wollen. Wir werden versuchen den Kader so klein wie möglich zu halten und eng zusammenzurücken.

Eine Sache noch zum Schluss: Ein gewisser Sascha Markmann hört ja bei GW Nottuln auf...
Ich glaube, dass er leider etwas zu weit entfernt von Burgsteinfurt wohnt. Was ich aber sagen kann, ist, dass sich bei uns keiner dagegen wehren würde, sollte er an die Tür klopfen. Aber bevor irgendwelche Gerüchte aufkommen: Es gab keine Gespräche mit Sascha.

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