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Landesliga 4 - Anschwitzen

Der Kampf um Platz zwei ist neu entbrannt. Guido Göcke (3.v.l.) will mit dem SV Mesum zumindest als Vizemeister in die Westfalenliga und muss dabei unter anderem den SV Herbern hinter sich lassen.
Im Hinspiel auf Augenhöhe, in der Tabelle weit auseinander: Bugrsteinfurts Lucas Bahlmann (l.) und Mesums David "Champ" Rieke.

Das Rennen ist neu eröffnet


Von Christian Lehmann und Mario Lacroix

(22.03.18) Die Meldung, dass Öffnet internen Link im aktuellen FensterArminia Bielefeld am Ende der Saison seine U23 zurückziehen wird, hat auch die Ausgangslage in der Landesliga 4 ordentlich durcheinander gewirbelt. Plötzlich ist eine Handvoll Teams wieder in der Verlosung um den Aufstieg, da dem zweiten mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Aufstiegsrelegation winkt. Ganz dick im Geschäft ist somit der Ligazweite SV Mesum. Trainer Marcel Langenstroer wurde zuletzt immer wieder mit der Thematik konfrontiert und geht die Sache nun offensiv an: "Wir müssen den Anspruch haben, Minimum Platz zwei zu verteidigen", sagt er. 

Der Spruch mit dem von Spiel zu Spiel denken ist ein alter Hut. Nachdem Schlusslicht Eintracht Coesfeld Tabellenführer Borussia Emsdetten in die Bredouille gebracht und zuletzt Münster 08 geschlagen hat, weist "Cello" aber zu Recht darauf hin, dass man "an jedem Spieltag voll da sein" müsse. Auch das Heimspiel gegen den SV Burgsteinfurt wird für die Mesumer kein Selbstläufer. Wer die Nummer am Sonntag nicht live im Hassenbrock verfolgen kann, kann sich zu Beginn der neuen Woche an Tino Wermelings Video-Zusammenfassung ergötzen. 

Das hört Guido Göcke gerne. Wir erreichen Mesums Kapitän während eines kurzen Breaks zwischen Feierabend und Training. Für uns nimmt der Abwehrchef sogar in Kauf, ein paar Minuten zu spät zur Donnerstags-Einheit zu kommen. Hängt er hinten dran, Cello! 

Was Platz zwei wert sein kann, wurde in der What'sApp-Gruppe der Mannschaft bereits hinreichend thematisiert. "Es wäre eine feine Sache, wenn es diesmal was wird", meint Göcke, der kurz nach dem Westfalenliga-Abstieg 2010 nach Mesum gewechselt ist. In den vergangenen beiden Jahren waren die Mesumer als jeweils Dritter ebenfalls nah dran, im Schlussspurt vergaben sie jedoch eine große Chance. "Eine Aufstiegsrunde wäre schon was verdammt Geiles! In den vergangenen Jahren haben wir es leichtfertig verspielt, das darf diesmal nicht passieren!", fordert der Bankkaufmann.


Eintracht Ahaus - Eintracht Coesfeld     (Freitag, 19.30 Uhr)
Oh, oh, Freitagsspiel! Bisher bedeuteten die Flutlichtkicks im Stadtpark für Jens Niehues' Team immer Ungemacht. Mittlerweile ist die Eintracht in der Tabelle bis auf Platz acht durchgerutscht. In vier Landesligaspielen nach der Wettspielpause haben die Eintrachtler nicht einen einzigen Punkt geholt. Coesfeld hingegen hat nach dem überzeugenden Auftritt bei Borussia Emsdetten und dem zweiten Saisonsieg bei Münster 08 wieder Lunte gerochen, wobei der Klassenerhalt angesichts von 17 Punkten Rückstand bei noch 27 zu vergebenden Zählern utopisch ist.
Hinspiel: Öffnet internen Link im aktuellen Fenster2:0
Heimspiel-Tipp: Die Eintracht besiegt den Freitags-Fluch - 2:1.
Göcke: Ahaus ist nicht in der besten Verfassung. Mein Emsdettener Ex-Teamkollege Mario Brinkmann hat mir erzählt, dass Coesfeld das gegen Borussia zuletzt ganz gut gemacht hat. 1:1 sage ich.

Werner SC - VfL Senden     (Sonntag, 15 Uhr)
Sendens Coach André Bertelsbeck war überrascht ob der großen Rivalität zwischen beiden Teams im Hinspiel. Da Werne mit dem Rücken zur Wand steht, erwartet er erneut ein heißes Spiel. Der Tabellen-14. verspielte zuletzt beim 1:4 gegen die SG Borken eine Pausenführung. Trainer Lars Müller mangelt es vor der Partie aber nicht an Selbstvertrauen. "Senden ist schon ein gutes Team, aber auch keine Übermannschaft", sagte er den Öffnet externen Link in neuem FensterWestfälischen Nachrichten
Hinspiel: Öffnet internen Link im aktuellen Fenster1:1
Heimspiel-Tipp: Auch Senden wittert seine Chance auf Platz zwei - 1:3.
Göcke: Wir wissen, dass Werne ein heißes Pflaster ist. Wir haben dort verloren. 2:1.

SV Mesum - SV Burgsteinfurt     (Sonntag, 15 Uhr)
Bisher ist Christoph Klein-Reesink als Trainer noch nie abgestiegen. Das hat seine Gründe. Der Trainer des SV Burgsteinfurt lebt an der Seitenlinie den Abstiegskampf vor. Auch als Spieler war "Reese" dafür bekannt, alle Register zu ziehen und keine Gefangenen zu machen. Man darf also davon ausgehen, dass sich die Stemmerter in ihren verbleibenden zehn Spielen zerreißen werden, um noch die Klasse zu halten. Der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt fünf Punkte, wobei der SVB noch ein Nachholspiel bestreitet. Zudem holten die Kreisstädter vier Punkte aus den vergangenen beiden Partien. Es hätten sechs sein können, hätte die Klein-Reesink-Elf gegen Dorsten-Hardt nicht kurz vor Schluss den 3:3-Ausgleich geschluckt. Obwohl sich die Zuschauer am Kick der Mesumer in Altenberge nicht gerade ergötzen konnten, sah SVM-Coach Langenstroer "eine richtig gute Leistung" seiner Jungs. Vor allem die taktische Disziplin und die Defensivarbeit imponierten dem Trainer. Die braucht es im Kreisderby auch, damit es nicht wieder so ein wilder Kick wird wie im Hinspiel. Gut für die Mesumer ist, dass Michael "Egge" Egbers wieder zur Verfügung steht. Dafür muss Jan Lampen (privat verhindert) passen. Bei Nils Woltering hofft man inständig, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigen. Die Schwellung im Knie lässt langsam, aber sicher nach, für ein MRT ist es aber noch zu früh. Am Sonntag fällt der Neuzugang definitiv aus.
Hinspiel: Öffnet internen Link im aktuellen Fenster3:3
Heimspiel-Tipp: Diesmal sind die Defensivreihen nicht ganz so löchrig - 2:1.
Göcke: 2:0 - Ich gehe davon aus, dass Egge wieder mal ein Tor schießt. Den zweiten macht Philo Grewe.

GW Nottuln - TuS Altenberge     (Sonntag, 15 Uhr)
Nach der 0:1-Niederlage im Rasenschach-Spiel gegen Mesum ist der TuS auf Platz sechs abgerutscht. Einen Platz dahinter lauert punktgleich GWN. Der gute Lauf von Oliver Glasers Team wurde zuletzt durch den Spielausfall in Lengerich gestoppt, zuvor hatte Nottuln sieben Punkte aus drei Landesligaspielen geholt und auch in der Vorbereitung fast jedes Spiel gewonnen. Gegen auswärtsschwache Altenberger (nur zwei Siege) hat GWN nach der 1:5-Klatsche aus dem Hinspiel noch reichlich gutzumachen.
Hinspiel: Öffnet internen Link im aktuellen Fenster1:5
Heimspiel-Tipp: Mesum und Co. sollten auch Altenberge auf dem Zettel haben - 1:3.
Göcke: 1:0

SG Borken - Preußen Lengerich    (Sonntag, 15 Uhr)
6:0 gegen Dorsten-Hardt, 4:1 in Werne - die SG Borken hat Spaß gefunden am Toreschießen. Toptorjäger Basti Bone (15 Treffer) hat allerdings schon seit zwei Spielen nicht mehr getroffen. Auf seine Butzen sind die Borkener im Kampf um den Klassenerhalt angewiesen. Weil Borken daheim erschreckend schwach (Platz 14 in der Heimtabelle) und Lengerich auswärts stark (Platz sechs der Auswärtstabelle) ist, stehen die Chancen, dass der Elfte den Neunten überholt, nicht schlecht. Weil das Hinspiel der Kracher war, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder ein guter Zock wird, auch nicht allzu gering. 
Hinspiel: Öffnet internen Link im aktuellen Fenster5:4
Heimspiel-Tipp: 2:2
Göcke: 2:2

Borussia Emsdetten - Viktoria Heiden     (Sonntag, 15 Uhr)
Hiobsbotschaft für die Borussen: Toptorjäger Jan Kortevoß muss aufgrund einer hartnäckigen Schambeinentzündung vermutlich unters Messer. Der großgewachsene Stürmer will aber notfalls auch unter Schmerzen spielen und mit der OP warten, bis der Aufsteig der Westers-Elf endlich feststeht, wie er der Öffnet externen Link in neuem FensterEmsdettener Volkszeitung verriet. Die Gäste haben vor dem Duell beim unangefochtenen Ligaprimus ganz andere Probleme. Nachdem die Truppe von Thomas Benning mit sieben Zählern aus drei Spielen durchaus akzeptabel ins neue Jahr gestartet war, drückte zuletzt die 1:5-Klatsche in Senden auf die Stimmung. Dass der in akuter Abstiegsgefahr schwebende Tabellenzwölfte sich dabei in den Schlussminuten aufgab, wird dem Trainer gar nicht geschmeckt haben. Am Teekotten muss eine Reaktion her. 
Hinspiel: Öffnet internen Link im aktuellen Fenster2:0
Heimspiel-Ticker: Angeschlagene Boxer sind gefährlich. Wieder wankt die Borussia, erneut geht sie jedoch als Sieger aus dem Ring - 2:1.
Göcke: Das wird leider ein klares 3:0. Ich denke, dass es ganz schwer wird, die Borussen noch einzuholen. Wir müssten schon jedes Spiel gewinnen und die ziemlich einbrechen. 

SC Münster 08 - Westfalia Gemen     (Sonntag, 15 Uhr)
Die Nullachter werden sich grämen, dass sie derzeit keine Konstanz in ihre Leistungen und Ergebnisse bekommen. Auf das enttäuschende 1:4 daheim gegen Altenberge folgten Siege gegen Burgsteinfurt und Herbern, ehe Mirsad Celebics Elf zuletzt beim 0:2 gegen Schlusslicht Coesfeld eine gute Ausgangsposition verdaddelte. Abgesehen von der Nummer mit den kalten Dusche gegen Borussia Emsdetten kamen aus Gemen zuletzt vermehrt positive Nachrichten. Mit Serkan Coban (VfL Rhede) wurde der zweite externe Neuzugang bekannt gegeben, zudem wurde mit Bernd Olbing ein neuer spielender Co-Trainer gefunden. Darüber hinaus sagten Tim Bröcking, Frederik Heinz, Frederik Vorholt, Merlin Feldhaus und Etienne Hübers ihren Verbleib an der Jugendburg zu. Die Gefahr, dass der derzeit Tabellen-13. in der nächsten Saison in der Bezirksliga spielt, ist weiterhin groß.
Hinspiel: Öffnet internen Link im aktuellen Fenster3:2
Heimspiel-Tipp: 1:0
Göcke: Gemen, die sind eklig zu bespielen. 1:0

SV Dorsten-Hardt - SV Herbern     (Sonntag, 15 Uhr)
Vor seinem Gegenüber Marc Wiescherhoff und Dorsten-Hardt hat Herberns Trainer Holger Möllers gehörigen Respekt. "Dorsten wird am Ende der Saison sicher unter den ersten acht der Liga landen, weil sie in der Offensive richtig Qualität haben", glaubt er. Jene Qualitäten können auch spät zum Tragen kommen, wie beispielsweise bei Pascal Pfeiffers Ausgleichstreffer in Burgsteinfurt. Unter die ersten Acht sollte es indes auch Herbern schaffen, allerdings kann der Tabellendritte, der sich für die nächste Saison bereits namhaft verstärkt hat, sogar noch in die Westfalenliga aufsteigen. 
Hinspiel: 0:3
Heimspiel-Tipp: Öffnet internen Link im aktuellen Fenster1:3
Göcke: 1:1 - da ist aber wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken.



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