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Landesliga 4

Seit zweieinhalb Jahren ist Florian Reckels Trainer des TuS Altenberge und bewegte sich mit dem Team dabei stets nahe am Erfolgsmaximum. In der nächsten Saison legt der Übungsleiter eine Pause ein.

Ein Abgang mit Stil

 

Von Christian Lehmann

(13.12.18) Reichlich spekuliert wurde in den vergangenen Wochen über die Zukunft von Florian Reckels. Der Trainer des TuS Altenberge verriet nun, dass er den Verein am Saisonende verlassen wird. Am Sonntag nach dem Spiel gegen den Werner SC wurde die Mannschaft informiert. Einen Vereinswechsel schloss der 36-Jährige, der zuletzt mit mehreren höherklassigen Klubs in Verbindung gebracht worden war, allerdings aus.

"Ich habe mir wirklich den Kopf zerbrochen", betont Reckels, dass ihm die Entscheidung, sich beim TuS nach drei Jahren zurückzuziehen, nicht leicht gefallen sei. "Ich arbeite unheimlich gerne mit der Mannschaft und dem Trainerteam zusammen. Wenn es rein um den Spaß ginge, dann könnte ich hier einen Zehn-Jahres-Vertrag unterschreiben. Ich habe aber Angst, dass ich mich abnutze", so der Coach. Um die Mannschaft sportlich noch weiter zu entwickeln, hätte er sich nach eigener Aussage noch mehr Unterstützung von Vereinsseite gewünscht. Als Vorwurf will er dies freilich nicht verstanden wissen. "Ich kann das verstehen, der TuS ist ein großer Verein mit vielen Abteilungen. Wir haben allerdings einen der niedrigsten Etats in der Landesliga und profitieren noch immer von der guten Jugendarbeit der vergangenen Jahre." 

Bemerkenswerte sportliche Entwicklung

Die sportliche Entwicklung seit Reckels' Einstieg ist bemerkenswert. Gleich im ersten Amtsjahr gelang ihm das, was viele seiner Vorgänger vergeblich versucht hatten: der Aufstieg in die Landesliga. In der vergangenen Spielzeit belegte die Truppe einen beachtlichen vierten Platz, auch in der laufenden Serie mischt der Tabellenfünfte wieder ganz oben mit. Der Rückstand auf den Zweitplatzierten Westfalia Kinderhaus beträgt nur zwei Pünktchen. Auch taktisch hat Reckels das Team, das mehrere Systeme beherrscht und auf verschiedene Spielsituationen variabel reagieren kann, auf ein neues Level gebracht. "Wenn ich die Entwicklung sehe, dann macht mir das großen Spaß", so Reckels, der schon als Co-Trainer des BSV Roxel oder bei seinen Stationen als Spieler (FCE Rheine, SuS Neuenkirchen, SV Mesum) den Erfolg magisch anzog. 

Und nun? Ist trotz lukrativer Angebote zumindest für ein Jahr Schluss, auch und vor allem aus privaten Gründen. "Ich muss einfach mal durchpusten", sagt der B-Lizenzinhaber, der mit dem Gedanken spielt, die nächsthöhere Lizenzstufe in Angriff zu nehmen. Und einfach auch mal Zeit für die Familie haben möchte.

Altenberges Fußball-Abteilungsleiter Erwin "Eppi" Hammer macht keinen Hehl daraus, dass der Verein gerne mit Reckels weitergemacht hätte. "Florian ist ein klasse Trainer, wir sind sehr traurig darüber, dass er aufhört", sagt er. Einen Plan B hat der TuS derzeit noch nicht in der Tasche, eine zeitnahe Nachfolgelösung sei nicht wahrscheinlich, betont der Funktionär. "Wir haben aber auch keine Panik, dass wir etwas verpassen..."

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