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Ist wieder zurück in Senden: Georg Schrader.

Sendens Kader wächst und reift


Von Fabian Renger

(19.06.18) Es gibt so einige Sätze, die ihr und wir am Ende eines Wechselsommers nicht mehr hören können. Dazu gehören Gleichnisse von verlorenen Söhnen oder Aussagen wie "die Kaderplanungen sind abgeschlossen." Den einen Satz werden wir euch jetzt vorenthalten, den anderen können wir euch vorenthalten. Obwohl beides nahe läge. Aber: Auch wenn der VfL Senden nun zwei weitere Neuzugänge präsentiert, ist er noch nicht durch in dieser Transferperiode. Und Georg Schraders Rückkehr bezeichnen wir mal nicht als die eines verlorenen Sohnes.

Obwohl es passen würde. Der Offensivakteur Öffnet internen Link im aktuellen Fensterentstammt nämlich der Sendener Jugendabteilung. Dort lernte er das Ballgekicke, lief auch bereits in der Landesliga 20-mal für den VfL auf, ehe es ihn zum SC Münster 08 zog. Dort ist nun für den 21-Jährigen aber nach einer Spielzeit wieder Feierabend. Schrader ist zurück in Senden.

Schrader und Frahman kommen

Dessen Sportleiter Taylan Berik ist's recht. "Ich denke, dass er sich durchsetzen kann", meint dieser. Die letztendliche Entscheidung überlässt er selbstverständlich Coach André Bertelsbeck. Aber: Schrader machte seine Sache damals in Senden schon nicht so verkehrt, auch bei den Nullachtern schlug er sich wacker und kam immerhin auf 23 Einsätze. Der VfL knabberte nach dessen Abschied lange am jungen Mann. "Wir haben öfter mal das Gespräch gesucht", verrät Berik. Jetzt hat sich das ausgezahlt.

Ebenso wie Schrader, der auf den Außenpositionen oder auch im Zentrum zum Zuge kommen kann, ist der nächste Neue ein Mann mit Zukunft. Muhammes Batuhan Frahman hat sein erstes Seniorenjahr beim Bezirksligisten TSG Dülmen hinter sich gebracht, verzeichnete dort 16 Einsätze und zwei Tore. "Ein junger Außenspieler", beschreibt Berik die Talente des 19-Jährigen.

Tjaden und Keßler wohl erst einmal weg vom Fenster

Damit ist der Kader des Tabellenzehnten reichlich bestückt. Was Berik als "groß und qualitativ" bezeichnet, heißt in Zahlen: 22 Feldspieler plus drei Keeper. Allerdings eine Rechnung mit Makeln. Adrian Keßler (Weltreise) und Marvin Tjaden (Prüfungsstress) fallen erst einmal aus. Berik lässt sich zwar namentlich nicht in die Karten gucken, verhehlt jedoch nicht, dass er noch den einen oder anderen weiteren Neuzugang in der Pipeline hat. Ein eifriger Sportleiter. Das dürfen wir dann doch wohl sagen.


Bisherigen Neuzugänge des VfL Senden
Luca Veronelli (Preußen Lengerich)
Tim Castelle, Moritz Mallmann, Max Leisgang, Niklas Henke (alle eigene A-Jugend)
Fabian Schulte Althoff (TSG Dülmen)
Marius Kallwey (BW Ottmarsbocholt)
Benedikt Scholz (MTV Salzdahlum)

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Pl. MannschaftSp. TorePkt.
1    SV Mauritz 06 24    104:19 65  
2    Germ. Hauenhorst 24    78:25 63  
3    SG Sendenhorst 24    72:20 62  
4    VfB Alstätte 24    64:19 62  
5    FC Nordwalde 23    72:22 58  

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