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Landesliga 4

Westfalia startet mit einem Kracher


Von Christian Lehmann

(10.07.18) Jetzt hat Westfalia Kinderhaus seinen Kader für die erste Saison in der Landesliga beisammen. Kurz vor dem Trainingsstart hat sich der Bezirksliga-Meister nun noch einmal mit einem wahren Kracher verstärkt. Corvin Behrens, ein hochdekorierter Offensivspieler mit ganz viel Regionalliga-Erfahrung, kickt künftig an der Großen Wiese.

90 mal Regionalliga Nord, 30 mal Regionalliga Nordost, 34 mal Regionalliga Bayern, dazu weit über 100 Spiele in der Oberliga - die Zahlen, die "transfermarkt.de" über den 31-jährigen Rechtsfuß ausspuckt, sind imposant. Der aus Norddeutschland stammende Behrens wurde in der Jugend des Hamburger SV ausgebildet und machte sich mit Stationen bei Eintracht Lüneburg, dem TuS Heeslingen, dem SV Drochtersen, dem Goslarer SC, den Würzburger Kickers und Wacker Nordhausen einen Namen, ehe er von 2016 bis 2018 für den BSV Rehden auflief.

Schöneberg zieht die Strippen

Rehden? Da war doch was! Genau, den Kontakt zu Corvin Behrens stellte dessen ehemaliger Mitspieler Kevin Schöneberg, der seit einem Jahr für Westfalia spielt, her. "Corvin ist mit seiner Partnerin nach Münster gezogen und steht uns mit seiner jahrelangen Erfahrung natürlich gut zu Gesicht", sagt Kinderhaus-Coach Marcel Pielage. "Wir haben jetzt eine richtig gute Mischung aus jung und alt zusammen", freut sich der Übungsleiter. 

Zur guten Mischung trägt auch Simon Winter bei. Das 19-jährige Abwehrtalent aus Bielefeld kommt von U19-Bundesligist SC Preußen Münster und könnte eine Alternative auf der defensiven Außenbahn sein. "Ein sehr athletischer Typ, ein sprintstarker Spieler", charakterisiert sein künftiger Trainer. 

Vorbild Altenberge

Mit Youngster Dzan-Laurin Alic von Westfalia Rhynern, Leon Niehues vom TuS Hiltrup, Dennis Hölscher vom SV Herbern und Rückkehrer Philip Hollenhorst haben die Kinderhauser nun sechs Neuzugänge verpflichtet. Dem stehen fünf Abgänge gegenüber. Schlechter ist das Team damit sicher nicht geworden, was Pielage zu berechtigtem Optimismus veranlasst. Natürlich sei für den Aufsteiger erst einmal der Klassenerhalt das erklärte Ziel, dennoch hält der Trainer auch einen einstelligen Tabellenplatz für realistisch. "Altenberge hat's uns ja vorgemacht, wie es geht."

Der TuS wurde in der vergangenen Spielzeit als Neuling prompt Vierter - und empfängt am ersten Spieltag der neuen Saison die Westfalia zum Derbykracher. "Die Paarung ist nett", findet Pielage, der sich am Donnerstag mit Altenberges Trainer Florian Reckels mal wieder auf einen Kaffee trifft, um über Fußball zu klönen. Thema werden mit Sicherheit auch die künftigen Kinderhauser Gegner wie Borken, Heiden oder Dorsten-Hardt sein, von denen Pielage nach eigener Aussage noch nicht allzu viel weiß. Altenberge hingegen kennt er gut. Den ersten Gegner empfindet Westfalias Übungsleiter sportlich als eine große Herausforderung: "Ich hätte sie mir allerdings etwas später gewünscht..."

Traditionsteams und Krösusse

Mit Freude blicken die Kinderhauser auf die neuen Gegner in der Landesliga mit teils großen Namen, etwa den VfB Hüls und SuS Stadtlohn. "Das sind echte Traditionsmannschaften. In Hüls habe ich selbst mal gespielt, die hatten ein cooles Stadion." Auch auf den Vergleich im Westfalenpokal mit dem Öffnet externen Link in neuem Fensterfinanzstarken RSV Meinerzhagen, Heimatverein von BVB-Profi Nuri Sahin, freut er sich. 

Am Montag bat Pielage seine Jungs zum ersten Training. Die erste Vorbereitungs-Woche ist für die Akteuree eine echte Knochenmühle. Mit einer einzigen Ausnahme wird täglich trainiert, am Wochenende geht's ins Trainingslager zu BG Gimbte, das am Freitag mit einem Testspiel gegen den SC Preußen Münster II eingeläutet wird. Weitere Tests sind gegen den TuS Hiltrup (19. Juli) und den SC Nienberge (5. August) vorgesehen, im Kreispokal tritt Kinderhaus am 9. August bei GW Marathon an. Beim Liba-Pokal sind zudem Partien gegen den BSV Roxel (25. Juli), den FC Eintracht Rheine (27. Juli) und erneut den TuS Hiltrup (27. Juli) vorgesehen.



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