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Florian Kaling ist auch in Sachen Anschwitzen schon ein alter Hase.

Er musste ihn ja machen


Von Fabian Renger

(24.10.18) "Ich musste noch meinen Fuß hinhalten, der wäre ja sonst vorbei gegangen." Florian Kaling vom VfL Senden muss lachen. Ein bisschen hatte er sich doch anhören müssen nach dem etwas kuriosen Kacktor in der Vorwoche beim SuS Stadtlohn. Sein eigener Keeper Björn Wilms schlug einen Abschlag, der immer länger wurde. Stadtlohns Schnapper Jan Hintemann trat über den Ball, die Murmel rollte also in Richtung des leer stehenden Stadtlohner Gehäuses, wo Kaling schließlich einschoss. Wilms bekam also höchstens einen Scorerpunkt, Kaling das Tor. Man muss an dieser Stelle allerdings sagen: Ausgerechnet dieser Kaling!

Es war sein erster Einsatz in dieser Saison. Für seinen Bankbetriebswirt musste der Sendener zuletzt mächtig pauken und konnte kaum bis gar nicht trainieren, erst eine Woche stand er wieder voll im Training mit der Mannschaft. Zu Saisonbeginn machte ihm ein gequetschter Schienbeinknochen zu schaffen. Beim Rückwärtssalto auf Mallorca zog er sich diesen zu. Der 26-Jährige hat es also anscheinend mit kuriosen Ereignissen.

Reicht's für's Kacktor?

Mit seiner Bude vom Sonntag wurde er auch so ein kleines bisschen berühmt. Die Kollegen von sporttotal Öffnet externen Link in neuem Fensterfilmten in Stadtlohn, Arnd Zeigler teilte es mit Öffnet externen Link in neuem Fensterseiner facebook-Seite. Beim Moment des Einschlags im SuS-Tor zoomt die Kamera weg. Also nur eine indrekte Berühmtheit, die ihm aber die Klobrille für's Kacktor des Monats bescheren könnte. Sofern es zur Nominierung reicht. Wir werden dieses brisante Thema im Auge behalten.

"Der Sieg nach den zwei doofen Niederlagen davor war aber wichtiger", stellt Kaling allerdings klar, dass der Sieg dann doch irgendwie etwas wertvoller war als diese eher zweifelhafte Trophäe. Sein Trainer André Bertelsbeck musste aufgrund von einer megadünnen Personaldecke auf ihn in Stadtlohn zurückgreifen, ihn nach so kurzer Zeit quasi ins kalte Wasser schmeißen. "In der Pause hat der Trainer dann zu mir gesagt: Ich weiß nicht, ob du das durchhältst", berichtet Kaling von einem mit einem Wechsel spekulierenden Coach. Der Wechsel kam, allerdings erst in der 91. Minute, so lange kniff Kaling die Backen zusammen.

Ziel: Entweder 48 Zähler oder irgendwo um Platz vier/fünf landen

Erst in der C-Jugend begann Kaling mit dem Kickern, damals noch bei BW Aasee. Irgendwann machte er rüber zum VfL, dem blieb er treu - bis heute. Er arbeitet in Senden und will mit seiner Truppe irgendwo um Platz vier oder fünf herumkommen. Das eigentliche Saisonziel, die Punktzahl des Vorjahres (48) zu erreichen, hat er vorerst auf Eis gelegt. "Wenn man sich anschaut, dass zwischen Platz eins und zwölf nur zehn Punkte liegen. Das ist ja nichts...", weiß er, dass es in dieser Liga schnell wieder nach unten gehen kann.

In puncto Anschwitzen ist er indes auch schon ein erfahrener Mann. Im April diesen Jahres war er schonmal dran. "Da hab ich unser Spiel schon richtig getippt", erinnert sich Kaling. Damals tippte er auf ein 1:0 Sendens gegen Borussia Emsdetten - es wurde ein 4:3-Erfolg. Wollen wir doch mal sehen, ob er es immer noch kann...

SC Münster 08 - Werner SC (Samstag, 13 Uhr)
Was auch immer Mirsad Celebic der Defensive des SC Münster 08 eingeflößt hat: Es wirkt! In den vergangenen drei Ligaspielen stand jeweils die Null. Allerdings müssen die Nullachter nun gegen den WSC auf einen ihrer Defensivstrategen verzichten. Jonas Grütering fehlt aufgrund seines Platzverweises in der Kinderhaus. Bitter, denn Werne befindet sich auf dem aufsteigenden Ast. Nach Stotterstart holte die Mannschaft von Lars Müller sieben Zähler aus den vergangegen drei Partien. Auch wenn ein 2:2 gegen den SV Dorsten-Hardt nun auch kein Riesenerfolg ist...
Heimspiel-Tipp: Auch ohne Grütering hält 08 die Null. 2:0.
Kaling: 3:1

VfL Senden - SV Herbern (Sonntag, 15 Uhr)
Herbern rutscht immer tiefer unten rein. Auch wenn die Leistung gegen Nottuln zumindest teilweise in Ordnung war: Es war unterm Strich eben die dritte Pleite in Folge. Vielleicht hilft dem SV Herbern ja weiter, dass er gegen den BSV Roxel im ligainternen Pokalspiel seine Zähne fletscht am heutigen Mittwochabend. Spiele sind bekanntlich immer besser für die Stimmung als Trainingseinheiten. Sagt man jedenfalls. Beim VfL Senden freute sich Coach André Bertelsbeck nach der Partie gegen Stadtlohn nicht nur einmal über gelungene Debüts junger Bünsels, sondern war zum wiederholten Mal Stolz aufs Gezeigte. Die Mentalitätskeule wollen wir in dieser Woche aber mal ausnahmsweise nicht herausholen.
Heimspiel-Tipp: Senden verschärft Herberns Lage und bleibt 3:1 siegreich.
Kaling: 2:0

GW Nottuln - Viktoria Heiden (Sonntag, 15 Uhr)
Um Nottulns letzte Niederlage gegen Heiden ausfindig zu machen, müssen wir ins Jahr 2012 zurückblättern. Seitdem gab es drei Remis sowie drei Siege für die Grün-Weißen. Aber auch in der Gegenwart spricht einiges für Oliver Glasers Jungs. Sie stehen wieder ganz oben und überzeugten gegen Herbern mit ungeheurer Souveränität, ohne etwas anbrennen zu lassen. Die sind, wie wir coolen und jungen hippen Leute zu sagen pflegen, wieder im Flow. Heiden allerdings auch. Acht Zähler aus den abgelaufenen vier Spielen, stolze Bilanz für die Viktoria. Schließlich stand sie vorher mit dem Rücken zur Wand.
Heimspiel-Tipp: Nottuln ist einfach besser bestückt. 4:1. 
Kaling: 3:0

VfB Hüls - TuS Altenberge (Sonntag, 15 Uhr)
Der TuS Altenberge steht vor dem Blick in den Abgrund. Jedenfalls im Hinsicht auf die kommenden Gegner: Hüls ist 13., in der Woche drauf kommt das Schlusslicht SG Bockum-Hövel vorbei. Vielleicht genau die richtigen Gegner für die derzeit offensiv etwas schwächelnde Mannschaft von Coach Florian Reckels. In den Spitzenspielen gegen Ahaus und Münster 08 gelangen zuletzt allerdings jeweils weder Punkte noch eigene Buden. Das hatten sie sich vermutlich etwas anders vorgestellt am Großen Berg. Das alles ist aber natürlich noch lange kein Grund, den Krisenfall auszurufen. Dazu besteht noch überhaupt kein Anlass, es ist bloß Zeit, mal langsam auch wieder was zu machen aus den eigenen Chancen. Vielleicht schon heute im Pokal gegen Greven, auf jeden Fall am Sonntag.
Heimspiel-Tipp: Geht doch! 0:1. Auch wenn ein, zwei Tore mehr drin gesessen hätten.
Kaling: 1:2

Eintracht Ahaus - Westf. Kinderhaus (Sonntag, 15 Uhr)
Nottuln, Senden und jetzt auch Nullacht: Die hat Kinderhaus alle hinter sich gebracht. Gegen den VfL und auch den Münsteraner Stadtkonkurrenten jeweils Unentschieden zu spielen, ist keine so miese Bilanz. Doch nun muss die Westfalia nochmal eine hohe Hürde aus dem Weg räumen. Bei Tabellenzweiten Eintracht Ahaus hängen die Trauben schließlich hoch, auch wenn die Eintracht gegen Altenberge Glück hatte, dass der Kontrahent die Bude einfach nicht traf.
Heimspiel-Tipp: Kinderhaus wie ein Eichhörnchen zum nächsten Zähler. 1:1.
Kaling: Du hast wahrscheinlich auf Kinderhaus getippt? Ich sag deswegen 2:0

SV Dorsten-Hardt - BSV Roxel (Sonntag, 15 Uhr)
Wir hatten es ja gesagt: Das Kleeblatt ist wieder da. Hat ja auch lang genug gedauert. Gegen Borken war's zwar ein Kampf, aber eben einer mit Erfolg. Dem war nicht immer so in dieser Saison bisher. Und es stand auch endlich mal die Null. Die Hausherren haben indes ein Problem: Sie spielen bloß Remis. Sechs Stück in elf Partien. Bringt einen aber nicht vom Fleck, wenn nur ein Dreier auf der Habenseite steht.
Heimspiel-Tipp: Dorsten kann ja nicht immer nur Remis spielen. Daher gewinnt Roxel 3:2.
Kaling: 2:2.



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