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Jakob Schlatt mutiert zum Goalgetter in der Liga.

Der Mann, der (fast) alles kann


Von Fabian Renger

(23.08.18) Wenn Jakob Schlatt seine Quote beibehält, dann hat er am Ende der Saison stolze 60 Tore auf seinem Torekonto. Ziemlich wahrscheinlich ist das natürlich nicht. Aber erst recht nicht für den (noch) 25-jährigen Allrounder des TuS Altenberge. In den beiden bisherigen Spielen der Landesliga traf er je zweimal. Etwas verwunderlich, denn der Mann kann eigentlich alles - außer Toreschießen.

"So viele habe ich seit der C-Jugend wahrscheinlich nicht mehr geschossen", schätzt Schlatt und lacht.  Sport und Bio studiert er auf Lehramt, seinen Schülern kann er besonders im Sportunterricht wohl so einiges vor machen. Wenn Schlatts Coach Florian Reckels aufzählt, wo er seinen Kicker überall einsetzen kann, fehlt quasi nur die Torhüterposition. Und selbst da war er früher mal aktiv.

Grausige Bilanz

Als zweiter Keeper in der Jugend stand er parat, falls die eigentliche Nummer eins keine Lust hatte. Sein Talent hat der Student aber sicherlich eher vor statt zwischen den Pfosten. Am wohlsten fühlt er sich im Mittelfeld, insbesondere die Position des Sechsers hat es ihm angetan. Traditionell sowieso nicht gerade die besten Torschützen. Schlatts Torbilanz ist aber eine ganz besomnders grausige.

Mehr als sechs Hütten hat er noch nie geschafft in einer Saison, sagt er. Und jetzt gleich vier in zwei Partien. Wo soll das hinführen? Was nimmt der? "Ich kann's dir auch nicht sagen", ist Schlatt schon ein wenig selbst von sich überrascht. Seinem Trainer ist's so oder so wurscht. Reckels beschreibt seinen Akteur als "sehr spielstarken" Mann. "Für einen Trainer ist Jakob ein sehr wertvoller Spieler - dafür muss er nichtmal Tore schießen", zieht Reckels den Hut. Kein Wunder: Wer Öffnet externen Link in neuem FensterSOLCHE Tore schießt...

Keinen Gegner

Auf den Außenbahnen, rechts wie links, als Verteidiger, ganz vorne: Schlatt könne fast alles. In Australien ist er groß geworden, fünf Jahre verbrachte in den USA - wenn er hier war, kickte er bloß für den TuS. Nur aufs eigene Ergebnis will er sich nicht festlegen. Hat aber auch mit mir keinen Gegner, denn wenn ich meine Quote beibehalte, dann tippe ich in der kommenden Woche nur noch unter Pseudonym. Immerhin reichten zwei mickrige richtige Tendenzen zuletzt für den knappen Sieg gegen Georg Schrader.


SG Bockum-Hövel - SV Herbern  (Samstag, 15 Uhr)
Für viele Teams unseres Heimspiel-Lands ist die SG Bockum-Hövel ein einziges ganz großes Fragezeichen. Nicht so für den SV Herbern. Nichtmal zehn Minuten liegen zwischen beiden Orten. Wie die Kollegen des Westfälischen AnzeigersÖffnet externen Link in neuem Fenster in einem schönen Beitrag aufgezeigt haben, ist das Spiel für gleich fünf Herbener quasi ein Heimspiel - im Jersey der Auswärtsmannschaft. Die Truppe von Holger Möllers wird brennen. Die SG kickt am Donnerstagabend im Kreispokal Unna-Hamm indes zum Warmwerden gegen den SVF Herringen.
Schlatt: 0:3
Heimspiel-Tipp: 1:1.

VfB Hüls - GW Nottuln (Sonntag, 15 Uhr)
Aua! GWN könnte eventuell auf einen mächtig frustrierten Gegner treffen. Am Dienstag trafen die Gastgeber im Kreispokal des Westfalenpokals auf die DJK Wattenscheid - und gingen sang- und klanglos mit 1:5 unter. Auch, weil der VfB 86 Minuten lang in Unterzahl auskommen musste. Immerhin ist Hüls genauso gut wie Nottuln da drin, Chancen nicht reinzumachen. Beide machten das am vergangenen Wochenende erfolgreich vor.
Schlatt: Gute Partie. 2:1.
Heimspiel-Tipp: 2:4.

Eintracht Ahaus - VfL Senden (Sonntag, 15 Uhr)
Beim VfL haderte Trainer André Bertelsbeck zuletzt mit den vielen Ballverlusten. Nicht empfehlenswert gegen Ahaus, das sich eventuell wieder etwas zurückziehen wird und so auf eben jene Ballverluste und gute Umschaltmomente wert legen könnte. GW Nottuln,Gegner von Ahaus der Vorwoche, hatte damit in jedenfalls mächtig Probleme und fand kaum Lücken. Kreativität ist gefragt bei den Sendenern!
Schlatt: Ein richtig geiles Spiel! Das würde ich mir anschauen, wenn ich selbst nicht spielen würde. Ahaus hat sowieso eine gute Truppe. 2:0.
Heimspiel-Tipp: 3:1.

SC Münster 08 - SG Borken (Sonntag, 15 Uhr)
180 torlose Minuten brachte der SC Münster 08 zum Saisonstart hinter sich - und jetzt kommt auch noch der punktverlustfreie Tabellenführer aus Borken. Ach du meine Güte, Herr Celebic, wo soll das enden? "Wir müssen und wir werden ein Tor schießen", gibt sich der Coach der Nullachter kämpferisch und verspricht "100% Vollgasfußball!" Er geht davon aus, seine Jungs den Willen und die richtige Einstellung besitzen - nur dann könne das gegen die SGB klappen, weiß der Trainer. Vielleicht gibt das Pokalspiel am Donnerstag gegen den Westfalenligisten YEG Hassel den Seinen ja noch eine Portion Selbstvertrauen. Hinzu kommen positive Nachrichten personeller Natur: Niklas Leser sowie Linus Möllers befinden sich im Aufbautraining und könnten eventuell sogar eine Option am Sonntag sein. Gilt nicht für den urlaubenden Joe Breloh, Max Ricken (Pfeiffersches Drüsenfieber) und Mark Behling (gesperrt). Jonas Grütering ist angeschlagen.
Schlatt: Ich muss ja auf die Münsteraner Teams tippen. 2:0!
Heimspiel-Tipp: Wir glauben, meinen und wissen, dass es bei Nullacht endgültig Klick macht. 3:0!

Westfalia Kinderhaus - Werner SC (Sonntag, 15 Uhr)
Schön war's nicht gegen Heiden, aber der erste Sieg in der neuen Liga mit der duften kleinen Tribüne dürfte Kräfte freigesetzt haben bei den Kinderhausern. Ganz gleich, wie das im Westfalenpokal gegen Meinerzhagen heuten Abend ausgeht. Mike Liszka sowie Corvin Behrens vorne bilden aber zumindest eine Offensive, die die Liga auf dem Schirm haben sollte. Der WSC bemühte sich redlichst gegen Altenberge, scheiterte aber an der mangelnden Chancenverwertung und Altenberges Keeper. Vielleicht gibt Mondrian Runde ja seinen Kollegen guten Input, mimt der momentan verletzte Mittelfeldkicker doch Öffnet externen Link in neuem Fenstergerade den Co-Trainer von WSC-Coach Lars Müller.
Schlatt: Werne fand ich überraschend stark, aber Kinderhaus hat einfach eine starke Truppe und sich jetzt auch in der Liga zurecht gefunden. 4:1.
Heimspiel-Tipp: Werne macht weiter von sich Reden und siegt 3:1.

TuS Altenberge - BSV Roxel (Sonntag, 15 Uhr)
"Nur wenn er zehn Kilo zugenommen hätte..." Sebastian Hänsel lässt keine Zweifel kommen: Sein aus dem Urlaub zurück gekehrter Schnapper Daniel Neuhaus wird am Sonntag das Tor hüten. Und er freut sich schon. "Das wird ein schönes Spiel gegen einen der Favoriten der Liga", sagt der Trainer. Wichtig sei es für den BSV insbesondere, die Fehleranzahl möglichst klein zu halten. "Wir müssen körperlich dagegen halten", setzte Hänsel auf die Karte 'Einsatz und Leidenschaft'. Fehlpässe würde der TuS sonst tödlich bestrafen. Sein Gegenüber, Florian Reckels, erwartet auch genau das von Roxel. "Die sind total unbequem zu bespielen", sagt er über den BSV. "Sebastian hat eine gute Band zusammen und sich im Sommer stark verstärkt." Auch bei ihm steht die Torwartposition im Fokus. Erst am Freitag wird sich entscheiden, ob es für Marc Wenning-Küne reicht oder ob der 17-jährige Joel Diekamp wieder ran darf. Der überzeugte zuletzt gegen Werne, Schlatt sagt deswegen:"Nur Florian hat ein Torwartproblem. Weil er sich zwischen beiden entscheiden muss..."
Schlatt: Also das wird definitiv kein leichtes Spiel für uns, vor allem kenne ich das neue Roxel noch nicht. Ich will mich ergebnistechnisch nicht festlegen, aber wir gewinnen auf jeden Fall.
Heimspiel-Tipp: Na gut, ausnahmsweise lassen wir das durch.;-) Wir sagen das auch - 2:1 Altenberge.



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